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Die ehemaligen US-Militärflächen MUNA und Schießplatz werden zu einem grünen Gewerbegebiet.

Mit dem „Gewerbepark Geisfelder Straße“ entwickeln wir hier etwas ganz Besonderes. Es wird kein klassisches Gewerbegebiet wie etwa der Laubanger, sondern vielmehr die Verbindung von Leben und Arbeit. Damit setzen wir den hohen Anspruch an die Quartiersentwicklung, den wir auch auf der Fläche der ehemaligen Lagarde-Kaserne verfolgen, konsequent weiter fort.

Jede Stadt braucht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ökologie und Ökonomie, um im Wettbewerb nachhaltig bestehen zu können. Dies gilt auch für Bamberg. Wir leben dankenswerterweise in einer Stadt, die mit ihrem Welterbe über herausragenden Städtebau verfügt und in eine grüne Umgebung eingebettet ist. Allerdings: Es fehlen geeignete Flächen für die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen, neue Arbeitsplätze und zukunftsfähige Branchen. Eine Erblast aus einer falschen Gebietsreform von 1972.

Auf den Flächen von MUNA und Schießplatz haben wir nun die Möglichkeit, unsere Stadt nachhaltig weiter zu entwickeln. Dabei werden wir einen Ausgleich zwischen den ökologischen und den ökonomischen Belangen herbeiführen – was mit dem laufenden Bebauungsplanverfahren „Gewerbepark Geisfelder Straße“ erreicht werden kann. Denn auf der einen Seite werden schwermetallbelastete Sandmagerrasen saniert und unter Naturschutz gestellt, auf der anderen Seite wird Platz für zukunftsfähige Unternehmen und damit verbundene Arbeitsplätze geschaffen.

Im „Gewerbepark Geisfelder Straße“ wird es zu einer signifikanten Mehrung des Bannwaldes sowie einem nachhaltigen Schutz des Grundwassers für die Trinkwassertiefbrunnen kommen – eine außergewöhnliche Zukunftsinvestition. Es entsteht erstmalig ein großzügiges, attraktives Areal für vielfältige Freizeitmöglichkeiten und zeitgemäßes Arbeiten. Ausreichende Grünflächen sind wichtig für eine moderne Arbeitswelt. Arbeitgeber haben heute nicht nur hohe Ansprüche an die Gebäude, in denen sie ihre Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unterbringen, sondern auch an das Umfeld und dessen Erholungswert.

Den eingeschlagenen Weg einer sensiblen Ausweisung neuer Gewerbegebiete werden wir im Diskurs mit allen engagierten Verbänden, Organisationen sowie unseren Bürgerinnen und Bürgern weiter verfolgen.

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