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08.08.2018

Neue Organisationsstrukturen im Sozialreferat

Amt für Inklusion wird gegründet

Der Demographische Wandel, veränderte Familienstrukturen und die Zuwanderung haben dazu geführt, dass im sozialen Bereich in den vergangenen Jahren einige vielschichtige Aufgaben und Projekte hinzugekommen gekommen sind. Diese Veränderungen haben in der bisherigen Organisation des Sozialreferates der Stadt Bamberg dazu geführt, dass viele Doppelstrukturen und undefinierte Schnittstellen entstanden sind. Um diese Doppelungen aufzuheben, wird das Sozialreferat, das bislang aus dem Amt für soziale Angelegenheiten, dem Stadtjugendamt, dem Fachbereich Integration, Ehrenamt und Familie, dem Senioren- und Generationenmanagement der Stadt Bamberg, der Behindertenbeauftragten und der Sozialplanung besteht, zum 1. September 2018 neu organisiert.

Entstehen soll so eine klare Struktur mit drei Ämtern: Das Amt für soziale Angelegenheiten und das Stadtjugendamt bleiben erhalten. Neu gegründet wird das Amt für Inklusion. Dies beinhaltet das Senioren- und Generationenmanagement, die Fachbereiche Integration, Ehrenamt und Familie, die Behindertenbeauftragte sowie die Sozialplanung. Inklusion steht dabei für eine Förderung der Teilhabe an der Stadtgesellschaft von allen Bevölkerungsgruppen. Das neue Amt kümmert sich dementsprechend um die Beiräte und Beauftragten sowie die Projekte für Senioren und Seniorinnen, Menschen mit Behinderung, Migrantinnen und Migranten sowie Familien. Weitere Schwerpunkte im Amt für Inklusion sind die Sozialplanung und das Sozialcontrolling.

Im Amt für soziale Angelegenheit wird es künftig ein neues Sachgebiet geben, nämlich die Erwachsenenhilfe. Hier werden die bislang im Stadtjugendamt angesiedelte Betreuungsstelle und die Prävention Obdachlosigkeit sowie die Obdachlosenhilfe und die Einzelfallhilfen des Senioren- und Generationsmanagement gebündelt. Das Stadtjugendamt konzentriert sich dann auf seine Kerngruppe: Familien, Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre.