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09.09.2020

Kunstfenster im Bürgerlabor

Eine Aktion des Kulturreferats mit dem Amt für Bürgerbeteiligung

Das „Bürgerlabor“ in der Hauptwachstraße wird zum „Kunstlabor“. Es war eins der ersten Projekte des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse- undÖffentlichkeitsarbeit. Dort fanden bereits Vorträge, Ausstellungen,Diskussionsrunden, Arbeitsgruppen Lesungen und sogar Konzerte statt.Unter anderem präsentierten sich dort schon das Amt für Inklusion, die Fahrradbeauftragte, das Kulturamt mit dem Kulturentwicklungsplan und das Konversionsamt. Seit Beginn der Corona-Pandemie ist das Bürgerlabornahezu nicht nutzbar. Da nicht davon auszugehen ist, dass sich die Abstandsregelungen zeitnah verändern, bieten Kulturreferentin UlrikeSiebenhaar und Michaela Schraetz, Leitung Bürgerbeteiligung gemeinsam das Fenster des Bürgerlabors in den kommenden Monaten als „Kunstfenster“ an.

Den Anstoß für die Idee gab das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia undseine Direktorin Nora-Eugenie Gomringer. Auf Suche nach einem Leerstand in der Innenstadt war sie im Gespräch mit Kulturreferentin Ulrike Siebenhaar auf das Bürgerlabor gestoßen. Nun wird die Komponistin Petra Strahovnik im Dezember drei Wochen im Bürgerlabor, „das damit endgültig zum Kunstlabor wird“, so Siebenhaar, live komponieren. Das Kunstfenster wird ab sofort angeboten. Für jeweils maximal eine Woche darfein*e Künstler*in aus Bamberg das Fenster künstlerisch bestücken. Bewerbungen für das Kunstfenster müssen an kultur@stadt.bamberg.de geschickt werden. In der Bewerbung sollte bereits ein Gedanke oder eine visuelle Vorstellung stehen, wie das Fenster gestaltet werden soll. Es besteht die Möglichkeiten Kunstwerke ins Fenster zu stellen oder ein bis zwei Bilder zu hängen oder auf eine Staffelei zustellen. Gerne können auch komplexe temporäre Installationen gemacht werden. Alles muss jedoch komplett reversibel sein. Die Stadt Bamberg wird jedes Kunstfenster individuell bewerben. Jede*rKünstler*in liefert einen individuellen Text zu sich und dem Werk, der veröffentlicht wird sowie im Fenster ausgehängt werden kann. Kosten für dieKünstler*innen fallen nicht an. Eine Honorierung ist leider nicht möglich. Es ist angedacht alle „Kunstfenster“ zum Abschluss, zumindest digital, zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Ein Anrecht auf Veröffentlichung oder auf Ausstellung besteht nicht. Kuratiert wird das Kunstfenster von der Kulturreferentin, dem Kulturamt und dem Amt für Bürgerbeteiligung.