Seiteninhalt
15.04.2021

Bürgerbeteiligung jetzt auch digital

Digitale Plattform kommt bald – Stadtgestaltung gemeinsam mit Bamberger:innen auch in Zeiten der Pandemie

Die Stadtspitze will mehr Bürgerbeteiligung und dabei die digitalen Möglichkeiten verstärkt nutzen. Es gibt viele Themen, um die Bürgerschaft intensiv einzubinden: weniger Verkehr, bessere Straßen und Radwege, qualitativ hochwertige Architektur, mehr soziale und kulturelle Projekte. Wer mitreden möchte, wenn es um Bamberg geht, wählt jetzt „bamberg-gestalten“. Die Webseite ermöglicht es allen Bamberger:innen in digitaler Form, die Gestaltung ihrer Stadt aktiv mitzubestimmen. Begleitet wird die digitale Ebene von klassischen analogen Möglichkeiten der Teilhabe, damit niemand außen vor bleibt. Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp wollen „die Verbindung zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft noch effektiver machen“.

Im Juli des vergangenen Jahres hat der Stadtrat beschlossen, die Bürgerbeteiligung auch digital zu ermöglichen. Oberbürgermeister Andreas Starke freut sich, dass die Entwicklung nun nahezu abgeschlossen ist und die erste Beteiligungsstufe in digitaler Form bevorsteht: „Die Erfahrungen in der Stadtentwicklung haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, Bürger:innen bei anstehenden Vorhaben rechtzeitig einzubeziehen. Neue und bewährte Angebote sollen deshalb dafür sorgen, dass sich Bürger:innen über städtisches und kommunalpolitisches Handeln ausreichend informieren und sich wirkungsvoll beteiligen können.“ Es sei wichtig, so Starke, die Anregungen auch ernst zu nehmen und in den Entscheidungsprozess einfließen zu lassen.

„bamberg-gestalten“ ist die erste Antwort auf die Frage, wie Bürgerbeteiligung digital realisiert werden kann: passgenau für eine Zeit, in der Bürgerbeteiligung mit vielen Menschen vor Ort aufgrund der Pandemie nicht stattfinden kann. Finanziert wird „bamberg-gestalten“ von der Förderung Bambergs zur „Smart City“. Dr. Stefan Goller als Wirtschafts- und Digitalreferent begrüßt die Initiative zur digitalen Bürgerbeteiligung, weil damit die Chancen und Möglichkeiten des Programms sichtbar werden.

Hinter „bamberg-gestalten“ steckt die Bürgerbeteiligungsplattform „Consul“. Es handelt sich dabei um eine „Open-Source“-Plattform, die lernfähig ist und zum Mitmachen einlädt. „Consul“ wird weltweit bereits in über 100 Städten, Universitäten und Unternehmen angewandt, darunter in Würzburg und München. Die Erfahrungen zeigen: Diese Plattform kann individuell auf die jeweiligen Ansprüche und Vorgaben vor Ort ausgerichtet werden. Dem Stadtrat soll regelmäßig über den Fortgang des neuen Projektes berichtet werden.

Start von www.bamberg-gestalten.de wird am 3. Mai 2021 sein.