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18.10.2019

"Arbeitskreis Militärkonversion" in Bamberg

Hochrangige Vertreter der BImA bei der Tagung vor Ort

Der „Arbeitskreis Militärkonversion“ des Bayerischen Städtetages traf sich gestern in Bamberg in den Räumen der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Bambergers Oberbürgermeister Andreas Starke sprach in seiner Eröffnungsrede davon, dass die Konversion eine große Chance ist, um Stadt zu gestalten. Vertreter der Stadt Bamberg und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) einigten sich bei dem Treffen auch auf ein gemeinsames Wertermittlungsverfahren für die MUNA. Außerdem kam man beim Kaufvertrag für den Bamberger Golfplatz einen entscheidenden Schritt weiter, so dass es jetzt nur noch um die Abstimmung von Details geht.

Es war ein Treffen mit hochrangigen Vertretern. Bei der 12. Sitzung des bayerischen „Arbeitskreises Militärkonversion“ waren Paul Johannes Fietz, Mitglied des Vorstands der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) sowie Jörg Musial, Spartenleiter Verkauf bei der BImA, vor Ort. Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke nutzte die Gelegenheit, um sich mit dem Vorstandsmitglied der BImA über die weitere Vorgehensweise beim Ankauf von Flächen auf dem Konversionsgelände, die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum und zu wichtigen Verfahrensfragen im Hinblick auf die Wertermittlung der MUNA abzustimmen. „Ohne die Unterstützung der BImA geht es nicht. Wir brauchen das direkte und persönliche Gespräch, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, so Andreas Starke.

Bei der BImA wiederum gab es dafür offene Ohren: „Wir verstehen uns als Partnerin der Kommunen. Die BImA handelt mit diesen in enger Abstimmung. Darauf legen wir großen Wert“, sagte Paul Johannes Fietz.

Der „Arbeitskreis Militärkonversion“ beim Bayerischen Städtetag ist eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung bayerischer Konversionskommunen. An der Sitzung in Bamberg nahmen neben zahlreichen Kommunalpolitikern und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Verwaltungen auch der Geschäftsführer des Bayerischen Städtetages, Bernd Buckenhofer, Dr. Maximilian Engelbrecht von der Bayerischen Staatskanzlei sowie Armin Keller vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, teil. Oberbürgermeister Andreas Starke betonte in seiner Begrüßung das „große Entwicklungspotenzial, das in den Konversionsflächen liegt“. In Bamberg sei man bisher gut vorangekommen und habe alle Ausgaben bislang ohne Kreditaufnahmen geschultert. Vor den Vertretern der BImA bekräftigte er seine Forderung am Beispiel von Bamberg-Ost, „den Konversionskommunen alle Vergünstigungen einzuräumen, um bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können“.