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06.05.2019

Stadt führt Gespräche mit BImA

Zukunft MUNA: Ziel ist Erwerb der Fläche durch die Stadt Bamberg

Bei einem gemeinsamen Gespräch im Bamberger Rathaus haben Paul Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), und Oberbürgermeister Andreas Starke über die Rahmenbedingungen für einen möglichst raschen Erwerb der Fläche der ehemaligen Muna sowie des Teils des ehemaligen US-Schießplatzes, welche nicht für die Ausbildung der Bundespolizei benötigt wird, verhandelt. Es sollte auf höchster Ebene eine Verständigung über das weitere Vorgehen ausgelotet werden.

Oberbürgermeister Starke stellt für die Stadt Bamberg klar, dass diese die Flächen schnellstmöglich und unbürokratisch von der BImA erwerben möchte. Fietz signalisierte für die BImA, dass diese grundsätzlich verkaufsbereit sei soweit kein Bundesbedarf bestehe, und bei den Verkaufsverhandlungen größtmögliche Flexibilität walten lassen werde. Insbesondere soll der Verkauf nicht an eine bestimmte, von vornherein feststehende Nutzung gebunden sein, so der Wunsch der Stadt.

BImA und Stadt vereinbarten, die Details des Verkaufsprozesses in einem künftigen Dialog festzulegen. Der Oberbürgermeister kündigte an, die Kommunalpolitik eng in das Verfahren einzubinden: „Dazu bietet die nächste Sitzung des Konversionssenates im Mai eine willkommene Gelegenheit“, so Starke.

BImA und Stadt stimmten „völlig überein“, das Ergebnis des Bürgerentscheides zu respektieren. Unabhängig davon soll versucht werden, der Stadt das Eigentum an der Muna-Fläche „zu fairen Bedingungen“ zu verschaffen.