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20.11.2017

Baumpaten-Programm erfolgreich gestartet

Spender machen Bamberg grüner – „Schöne Idee für Weihnachten“

Das Baumpaten-Programm der Stadt Bamberg ist ein voller Erfolg. Bei einem Dankeschön-Empfang hat Bürgermeister Dr. Christian Lange Bilanz nach einem Jahr Laufzeit gezogen: 21 Baumpaten und insgesamt 24 Bäume stehen auf der Habenseite und machen Bamberg grüner.

Es sind Privatpersonen, Bürgervereine, ein Sport- und ein Heimatpflegeverein, ein Unternehmen und eine Schule, die im ersten Jahr eine Baumpatenschaft abgeschlossen haben. Zehn von ihnen haben zusätzlich zur Geldspende für den Baum ein Spenderschild erworben und anbringen lassen. Andere wollen anonym bleiben. „Sie alle tragen mit ihrer Spende dazu bei, dass Bamberg eine grüne Stadt bleibt“, bedankte sich Lange bei den Baumpaten im Rathaus. Die Luft nach oben sei groß: Die Liste der jährlichen Neu- und Ersatzbeschaffungen umfasst in der Regel rund 150 Bäume, die während der Pflanzsaison von Herbst bis Frühjahr im Bamberger Stadtgebiet gepflanzt werden. „Gerade mit Blick auf Weihnachten ist dies vielleicht eine schöne Geschenkidee“, betonte der Bürgermeister.

Leider seien Baumpatenschaften bei uns ein bisschen in Vergessenheit geraten, so Michael Gerencser, stellvertretender Amtsleiter des Garten- und Friedhofsamts. Früher waren Baumpflanzungen zu besonderen Familienanlässen wie Geburt, Taufe oder Hochzeit üblich. „Deshalb war ich von der Idee des Baumpaten-Programms sogleich begeistert und habe selbst den Startschuss für dieses schöne Projekt gegeben“, so Lange zu den Anfängen vor einem Jahr.

Die diesjährigen Baumpaten haben ganz unterschiedliche Standorte ausgewählt: A wie Adenauerufer, B wie Bruderwald, E wie Erba-Park, G wie Giechburgblick, H wie Hain, M wie Marienplatz oder P wie Promenade – um nur einige Beispiele zu nennen. Dies zeigt nach den Worten des Bürgermeisters, dass die Grundidee überall in der Stadt angekommen ist.

Wie läuft der Abschluss einer Baumpatenschaft ab?

Die potentiellen Baumpaten kommen i.d.R. auf das Gartenamt zu mit der Absicht, in einem bestimmten Gebiet der Stadt eine Baumpatenschaft abzuschließen. Mitarbeiter des Gartenamts zeigen ihnen dann anhand der aktuellen Pflanzlisten, welche Optionen sie hätten. Die potentiellen Baumpaten suchen sich aus der Liste einen oder mehrere Wunschbäume aus, meist mit persönlichem Bezug auf ein bestimmtes Gebiet in Bamberg. Nach der Überweisung wird der Baum gepflanzt, der Baumpate bekommt eine Spendenquittung und eine Dankurkunde.

Gegen einen Aufpreis von 150 Euro ist die Anbringung eines kleinen Spendenschildes am Baum möglich. Das Spenderschild ist aus Edelstahl, hat die Maße 8 cm x 5 cm und ist auf einem Beton-Quader angebracht, der im Wurzelraum des Baumes 36 Zentimeter tief im Erdreich eingelassen wird.