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15.11.2018

BROSE unterstützt Restaurierung der Kreuzigungsgruppe

Barockes Kunstwerk an der Oberen Brücke wiederhergestellt

Bereits zum zweiten Mal leistet Brose einen Beitrag zum Erhalt der über 300 Jahre alten Sandstein-Skulptur des Bamberger Bildhauers Johann Leonhard Gollwitzer. Das Familienunternehmen beteiligt sich mit 10.000 Euro an den Kosten für die Restaurierung des barocken Denkmals. Bei einem Unwetter im Juni 2017 wurde die Figurengruppe aus Sandstein schwer beschädigt. Die 2,10 Meter große und fast eine Tonne schwere Marienfigur war von einem herabfallenden Ast vom Sockel gerissen worden und zerbrochen.

Im Auftrag der Stadt Bamberg und in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege stellte der Steinrestaurierungsbetrieb Bauer-Bornemann die Figur wieder her. Inzwischen ist sie an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Bei der Spendenscheckübergabe erklärte Dr. Michael Swoboda, Standortleiter von Brose in Bamberg: „Mit ihren kulturhistorisch wertvollen Denkmälern bietet die Weltkulturerbestadt Bamberg unseren 2.200 Mitarbeitern am Standort ein attraktives Lebensumfeld. Deshalb freut es mich, dass die Marienfigur restauriert werden konnte und unser Familienunternehmen einen Beitrag dazu leistet, dass das über 300 Jahre alte Ensemble auf der Oberen Brücke wieder vollständig ist.“ Die Gesamtkosten für die Restaurierung des oberen Teils der Kreuzigungsgruppe betragen 30.000 Euro. Die Stiftung Weltkulturerbe Bamberg unterstützt mit 10.000 Euro. Ein weiteres Drittel wurde über den Haushalt der Stadt Bamberg bezahlt. „Das Engagement der Firma BROSE für Kunst, Kultur und Denkmalschutz sowie Sport und eine Vielzahl sozialer Projekte ist großartig und verdient großen Dank“, freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke.

Bereits in den Jahren 2003 und 2004 war das Denkmal mit großem Aufwand restauriert worden. Damals hatte Brose die Hälfte der Kosten übernommen. 2017 erfolgte die turnusgemäße Restaurierung der unteren Ebene des Kunstwerks für rund 8.000 Euro. Die Gesamtsanierung der Kreuzigungsgruppe ging 2017/18 über zwei Jahre und kostete insgesamt 38.000 Euro. Mit der Rückkehr der Marienstatue ist nun auch die obere Ebene wiederhergestellt.

Die Sandstein-Skulptur war im Jahr 1715 geschaffen worden. Im Mittelpunkt ist Jesus am Kreuz zu sehen, zu seinen Füßen Maria Magdalena. Rechts befindet sich Johannes der Täufer, links Maria. Die untere Ebene zeigt die Evangelisten Lukas, Matthäus und Markus sowie zwei flankierende Engel.