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140 Jahre Tradition: Mädchenschule - Bildung als Auftrag

Als unser Eichendorff-Gymnasium 1880 als Initiative des „Töchterschulvereins“ gegründet wurde (damals noch unter dem Namen „Bachschule“ ), da hatte die Schule vor allem dieses klare Ziel: Mädchen, denen Bildung in der zeitgenössischen Gesellschaft eher verwehrt wurde, sollte eine Chance erhalten, ihre intellektuellen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Unsere Schule bot v.a. evangelischen und jüdischen Schülerinnen diese Gelegenheit.
140 Jahre später sind die Bildungschancen nicht mehr an Geschlecht oder Herkunft gebunden. Dennoch haben sich die Mädchenschule an sich und unsere Schule im Besonderen hier in Bamberg in der Schullandschaft etabliert. Wer an unserer Schule war, empfiehlt uns weiter. Wir sind fest überzeugt, dass dieser Weg ein guter ist.
Schon lange vergessen sind die Vorurteile gegenüber Mädchenschule. Weder Lehrplan noch gebäudliche Begebenheiten lassen einen inhaltlichen Sonderweg zu. Das Eichendorff-Gymnasium im Jahr 2021 ist eine moderne Schule, die sich wie alle Schulen den gesellschaftlichen und digitalen Herausforderungen stellt. Wenn etwas uns von koedukativen Schulen unterscheidet, dann ist es vielleicht die besonders gute Art über Sachverhalte und miteinander zu kommunizieren.
Falls für Ihre Tochter eine Mädchenschule eine Option ist, so versuchen Sie doch einfach einmal Kontakt aufzunehmen mit Schülerinnen, die das Eichendorff-Gymnasium besuchen. Dort erhalten Sie eine Expertise aus erster Hand.
Im Anhang finden Sie zusätzlich einige Zeitungsartikel, die sich mit dem Thema „Mädchenschule“ auseinandersetzen.

Mädchenschulen (FAZ)

Warum Mädchen ohne Jungs besser lernen (WELT)