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11.02.2020

"Mit einem blauen Auge davongekommen"

28 Stadtbäume sind dem Sturmtief (bisher) zum Opfer gefallen

Sturmtief „Sabine“ ist noch immer aktiv, hat sich aber etwas abgeschwächt. Wie eine vorläufige Schadensbilanz des städtischen Garten- und Friedhofsamtes ergab, sind die Bamberger Grünanlagen bisher noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Gleichwohl: 28 Bäume haben dem Sturm nicht standgehalten, sind also umgestürzt oder wurden vom Wind so stark geneigt, dass sie gefällt werden mussten.

Schwerpunktmäßig traf es diesmal nicht den Hain – hier waren es sieben Bäume – sondern den Bamberger Hauptfriedhof. Mindestens 15 Bäume, überwiegend Serbische Fichten, wurden Opfer von „Sabine“. Die Arbeiten hier sind noch nicht abgeschlossen, so dass sich die Zahl durchaus noch erhöhen kann. Weitere sechs Bäume traf es über das ganze Stadtgebiet verteilt. Hinzu kommen etliche, teils gefährliche und in der Beseitigung aufwändige Ast- und Wipfelbrüche.

„Die Tatsache, dass der Sturm ganz verschiedene Baumarten in Mitleidenschaft gezogen hat, zeigt auf, dass ein Sturm vor keinem Baum Halt macht und dass es leider keine absolut sturmfesten Baumarten gibt“, erläutert Michael Gerencser, stellvertretender Amtsleiter und Abteilungsleiter Gartenwesen. Betroffen waren neben Fichten auch Buchen, Eichen, Linden, Pappeln, eine Birke, eine Weide, ein Ahorn, ein Apfeldorn und eine Scheinzypresse.

Die Arbeiten im Friedhof laufen noch und werden sich auch noch einige Tage hinziehen. Die Hauptwege sollen nach Möglichkeit bis morgen (Mittwoch) freigegeben werden können. Die Sperrung des Hains wird morgen im Laufe des Tages wieder aufgehoben werden. Grundsätzlich ist aber auch weiterhin erhöhte Vorsicht in den Grünanlagen geboten!