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12.03.2018

Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht:
Auf Kanalbau folgt Straßenumgestaltung

Baubeginn am 3. April – anschließend Erneuerung des öffentlichen Raumes bis Mitte Juni 2019

Am 3. April 2018 beginnt der Kanal-, Leitungs- und Straßenbau im Bereich Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht mit der Auswechslung des Mischwasserkanals zunächst in der Hüttenfeldstraße. Ab Anfang Juni erneuern dann die Stadtwerke Bamberg die Gas- und Wasserleitungen. Unmittelbar danach folgen die Arbeiten an Gehwegen und Fahrbahnen. Mit einer Unterbrechung in den Wintermonaten soll die Gesamtmaßnahme bis Mitte Juni 2019 abgeschlossen sein.

Wie der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) mitteilt, werden neue Steinzeugrohre mit einem Innendurchmesser von 30 bzw. 40 Zentimetern verlegt. Sie ersetzen die in einem teilweise sanierungsbedürftigen Zustand befindlichen und hydraulisch überlasteten Kanäle aus den Jahren 1911 bzw. 1922. Der notwendige Austausch beginnt am bestehenden Schacht in der Erlichstraße. Der Kanal wird abschnittsweise ersetzt und die bestehenden Hausanschlüsse werden jeweils auf den neuen Kanal angeschlossen. Der eigentliche Baustellenbereich umfasst einen Abschnitt von etwa 25 Meter, der sich als „Wanderbaustelle“ in der 1. Bauphase zunächst von der Erlichstraße in die Hüttenfeldstraße bis über die Kreuzung Am Hochgericht bewegt. Anschließend beginnt der Kanalbau in der 2. Bauphase wieder in der Erlichstraße und Am Hochgericht entlang bis zur Kreuzung Hüttenfeldstraße.

Da die Kanalsanierung aufgrund altersbedingter baulicher Mängel erforderlich ist, ist in Folge dessen die Neuherstellung und gleichzeitig Umgestaltung der öffentlichen Straßen- und Wegeflächen der Straßenoberfläche wirtschaftlich sinnvoll. Der gesamte Verkehrsraum wird im Vollausbau erneuert. Mit Neuaufteilung des Straßenraumes entstehen künftig Gehwege gleicher Breite. Die Gestaltungsplanung sieht unter anderem vor, die Gehwege mit Klinker- bzw. Betonplatten neu zu pflastern. Weiterhin erfolgt im Zuge der Maßnahme auch eine Neuordnung der Stellplatzsituation. Beidseitiges Parken ist in der Hüttenfeldstraße sowohl heute als auch nach der Neugestaltung aufgrund des engen Straßenraums nicht möglich. Künftig sollen durch Markierung die tatsächlichen Stellplatzmöglichkeiten verdeutlicht werden.

Verkehrliche Auswirkungen

  • Auf Grund der beengten Verhältnisse ist der Durchgangsverkehr während der Bauzeit nicht möglich. Dabei sind nacheinander Hüttenfeldstraße bzw. Am Hochgericht in beiden Richtungen gesperrt. Es wird gebeten, die wechselnden Zufahrtsmöglichkeiten zu beachten.
  • Die Zufahrt der Bewohner zu ihren Grundstücken ist – abgesehen von vorübergehenden Einschränkungen – für die Dauer der Arbeiten möglich. Die jeweils frei werdenden Bereiche stehen als Zufahrt in die Grundstücke und Garagen umgehend wieder zur Verfügung.
  • Fußgänger (und Radfahrer) können den Baustellenbereich auf den vorhandenen Gehwegen in beiden Richtungen passieren.

Umfang der Maßnahme Hüttenfeldstraße / Hochgericht

Info:

Der Planungsbereich „Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht“ liegt innerhalb des Sanierungsgebietes „Gereuth/Hochgericht“ und wird mit Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ gefördert. Ziel der "Sozialen Stadt" ist es auch, Defizite in der Gestaltung des öffentlichen Raums zu beheben. Nachdem in den vergangenen Jahren im Bereich der Wohnanlage Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht umfangreiche Hochbau-Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden, sollen nun gestalterische Verbesserungen folgen. Die Wohnanlage befindet sich im Eigentum der Goldenen Hochzeitsstiftung, die im Oktober 2018 ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. Die Verwaltung der Wohnungen obliegt der Stadtbau GmbH. Die Sanierungsmaßnahmen erfolgen in enger Abstimmung zwischen der Stadtbau GmbH, der Stiftungsverwaltung, der Regierung von Oberfranken und dem Immobilienmanagement.