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01.07.2019

Hexenmahnmal wird vorübergehend abgebaut

Die Sanierungsarbeiten am Rathaus Schloss Geyerswörth werfen ihre Schatten voraus

Die umfassende Sanierung des Rathauses Schloss Geyerswörth soll noch in diesem Sommer starten. Um über die erforderlichen Bewegungsflächen für die Bauarbeiten jederzeit verfügen zu können, ist die Sicherung des Kunstwerkes „Brandmal“ während der gesamten Baumaßnahme erforderlich. Für den Abbau am morgigen Dienstag (2. Juli) und Wiederaufbau nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an Schloss Geyerswörth wurde eine Fachfirma beauftragt. Mit dem Kunstwerk wird auch die an der Fassade befestigte Hinweistafel fachgerecht eingelagert. Die im historischen Pflasterbelag eingebaute Tafel bleibt vor Ort und wird geschützt.

Die bodennahe Lichtskulptur „Brandmal“, die von den Essener Künstlern Miriam Giessler und Hubert Sandmann geschaffen wurde, erinnert als „Hexenmahnmal“ an die Opfer der Verfolgungen im einstigen Hochstift Bamberg. Die circa sieben mal drei Meter große Bodenplatte aus rostigem Cor-Ten-Stahl hat Aussparungen, in die orangefarbene Acrylglasplatten eingelassen sind, die von unten durch LED-Leuchten angestrahlt werden. Bei Nacht entsteht dadurch ein sehr beeindruckendes Bild, denn das ausströmende Licht wirkt wie der Feuerschein von Scheiterhaufen, die damals in der Domstadt brannten.