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15.07.2019

Schulhaussanierung steht im Fokus

Kultursenat besucht drei Grund- bzw. Mittelschulen

Bambergs Bürgermeister und Schulreferent Dr. Christian Lange betonte bei einer Schulhausbegehung mit den Sprechern des Kultursenats: „Der Schwerpunkt unserer Bestrebungen zur Modernisierung der Schulen, für welche die Stadt der Sachaufwandsträger ist, liegt dieses Jahr auf Bamberg-Ost. Denn dieser Stadtteil wächst.“ Vor allem die Rupprecht-Grundschule und die Grund- und Mittelschule Bamberg – Am Heidelsteig standen vor Ort im Fokus.

„Bereits in den vergangenen Jahren hat das städtische Immobilienmanagement Millionenbeträge in die Schulhäuser in Bamberg-Ost fließen lassen“, erläutert Amtsleiter Werner Kühhorn vor Ort. Vor allem Brandschutzmaßnahmen seien vielerorts durchgeführt worden. Zusätzlich profitiert zum Beispiel die Heidelsteigschule vom „Sonderkontingent Raumakustik“.

So machten sich die Mitglieder des Kultursenates bei der ersten Station der diesjährigen Schulhausbegehung direkt ein Bild vom Speisesaal der Schule, in dem die Akustik durch Deckenelemente verbessert wurde. Ganz oben auf der Agenda steht aktuell das Thema „Raumnot“: „In unserer vierzügigen Heidelsteigschule wollen wir möglichst schnell eine Erweiterung durch Container erreichen, um das offene Ganztagsangebot zu erhalten“, sagte Schulreferent Dr. Christian Lange. Die Infrastruktur des Schulgebäudes war bei dessen Errichtung noch nicht für Ganztagesklassen ausgelegt. Doch gerade an diesem Schulstandort ist die Nachmittagsbetreuung besonders gefragt. Ein Punkt von mehreren, der in der kommenden Sitzung des Kultursenats am 18. Juli 2019 noch einmal zur Sprache kommen soll. „Wir wollen an diesem Termin ein Paket schnüren für unsere Schulen“, kündigte Schulreferent Dr. Christian Lange an. Die Sitzung beginnt um 16 Uhr und findet im Großen Sitzungssaal im Rathaus am Maxplatz statt.

Ebenfalls Teil dieses Paktes soll die Rupprecht-Grundschule sein, die gleichfalls zu den größten Grundschulen in ganz Bamberg gehört. Auch dort nehmen die Schülerzahlen zu, so dass künftig mehr Platz benötigt wird. Außerdem soll im Schulhaus durch Rollos eine Lösung gefunden werden, die sowohl die Räume beschattet, zum Beispiel für die Nutzung von Beamern, und gleichzeitig einen Hitzeschutz im Sommer bietet. Eine besondere Rolle spielt allerdings bei allen Umbauten in dem Schulgebäude, das kommendes Jahr 110 Jahre alt wird, die Denkmalpflege.

Was die Rupprecht-Grundschule mit dem Schulhaus Wildensorg gemeinsam hat, ist der Wunsch nach mehr Digitalisierung in den Klassenzimmern. Dabei geht es nicht nur um die technische Ausstattung, sondern gerade am Schulstandort im Berggebiet um eine schnelle Internetverbindung im Gebäude. Die letzte Station der Schulhausbegehung steht vor eine größeren baulichen Maßnahme und wurde deswegen in die Tour mit aufgenommen: Es ist beabsichtigt, neben dem Gebäude ein Kinderhaus zu bauen. Spätestens wenn die kleineren Kinder durch den Garten toben, sollen die alten Fenster des Schulhauses aus Lärmschutzgründen durch neuere ersetzt sein. Schließlich steht noch die Sanierung der Toilettenanlagen auf dem Wunschzettel.

In der kommenden Sitzung des Kultursenats wird über die angesprochenen Punkte beraten. Anschließend geht es um die Empfehlung für die Beantragung von Haushaltsmitteln von baulichen Maßnahmen an den Schulen für das Haushaltsjahr 2020. Die Verwaltung macht hierzu einen Vorschlag, in den Beratungen des städtischen Haushalts im Herbst wird sich dann letztlich entscheiden, welche Mittel im Jahr 2020 in die Schulen investiert werden können.