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14.11.2019

Solidarische Landwirtschaft muss fortbestehen

Stadt Bamberg bietet SoLaWi Alternativfläche an

Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller hat sich mit Vertretern der SoLaWi (Solidarischen Landwirtschaft) getroffen und ihnen dabei eine konkrete Alternativfläche im näheren Umgriff angeboten. Diese Ersatzfläche könnte SoLaWi zudem – im Gegensatz zur aktuellen Fläche – dauerhaft zur Verfügung gestellt werden. Diese sei ausdrücklich als temporäre Lösung verpachtet worden mit der Möglichkeit, sie bei anderweitigem Bedarf der Stadt jährlich zu kündigen. Man wolle SoLaWi nun auf rechtlich sicheren Boden führen: „Die Solidarische Landwirtschaft ist ein sehr gutes Projekt, das unbedingt Bestand haben muss,“ betonte Wirtschaftsreferent Goller.

Hinter SoLaWi stehe vorbildliches bürgerschaftliches Engagement, lobte er, „andererseits werbe ich für die Notwendigkeit des Grundstücks an der Forchheimer Straße als neuen Standort eines Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Oberfranken. Für die städtischen Handwerksbetriebe ist das Zentrum, das auch oberfrankenweite Strahlkraft entwickeln wird, von herausragender Bedeutung,“ so Goller.

SoLaWi wird den Vorschlag nun intern prüfen. Vor weiteren Schritten soll erst abgewartet werden, ob die Vollversammlung der Handwerkskammer am 2. Dezember 2019 das Angebot der Stadt annimmt. Sollte sich die Handwerkskammer für den Standort Forchheimer Straße entscheiden, werden Stadt und SoLaWi bezüglich der angebotenen Ersatzfläche die Gespräche weiter vertiefen.