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09.11.2011

Image hat sich erheblich verbessert

Über 70% der Bewohner im „Sand“ sind der Ansicht, dass sich das Image des Stadtteils seit Beginn der Stadtsanierung vor fünf Jahren verbessert hat, nur 4% sehen eine Verschlechterung.

Dies ergab eine repräsentative Befragung der Universität Bamberg im Auftrag des Stadtplanungsamtes, mit der sich der Bamberger Bausenat in seiner gestrigen Sitzung befasst hat.

Befragt wurden nicht nur Bewohner, sondern auch Gewerbetreibende im Gebiet. Von diesen äußerten sich über 80% „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit dem Standort.

Dementsprechend positiv sind auch die Zukunftserwartungen einer großen Mehrheit der Gewerbetreibenden: Weit mehr Unternehmen planen Vergrößerungen und Arbeitsplatzaufstockungen, als das Gegenteil.

Diese Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit der Innenstadt als Standort von Arbeitsplätzen.

Den baulichen Zustand, wie er bis 2006 im Sand herrschte, wünschen sich nur 8% der Bewohner und 13% der Gewerbebetriebe zurück.Über die Befragungen hinaus hat die Stadt auch Passanten-Frequenz-Zählungen im Sanierungsgebiet durchgeführt. Demnach werden inzwischen tagsüber im Sand recht kontinuierlich 400 Fußgänger pro Stunde gezählt. Das sind doppelt so viele Passanten, wie vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen. Damit liegt die Zahl der Fußgänger erstmals tagsüber höher als nachts.

Insgesamt stellen die Befragungsergebnisse eine großartige Bestätigung der Sanierungsanstrengungen der letzten Jahre dar.

Fraktionsübergreifend haben die Parteien im Bausenat deutlich gemacht, dass die Sanierung im Sand auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden soll. Oberbürgermeister Andreas Starke kündigte an, dass im Haushaltsansatz 2012 die erforderlichen Mittel für die Vorplanung einer Quartiersgarage und für die Ausführungsplanung zur Aufwertung des Leinritt eingeplant sind.

Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Sand und alle Untersuchungsergebnis der Universität Bamberg finden Sie hier.