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Lagarde-Campus

Die ehemalige Lagarde-Kaserne wurde bis zum September 2014 durch die amerikanischen Streitkräfte für militärische Zwecke genutzt. Seitdem ist das 22,5 ha große Areal durch Leerstand geprägt. Das Areal ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und bildet nach wie vor einen Fremdkörper innerhalb des Stadtgefüges von Bamberg Ost.
Die Stadt Bamberg verfolgt das Ziel, die ehemalige Lagarde-Kaserne zu einem gemischt genutzten urbanen Stadtquartier, dem „Lagarde-Campus“ zu entwickeln. Darin sollen neben Kultur- und Kreativnutzungen, einem IT- und Gesundheitsquartier vor allem auch Wohnraum und Dienstleistungsarbeitsplätze entstehen.
Darüber hinaus soll die Lagarde-Kaserne wieder in das Stadtgefüge des Bamberger Ostens eingebettet werden, wozu es der Öffnung der bisher geschlossenen städtebaulichen Struktur des Areals und der Schaffung von verkehrlicher Vernetzungen bedarf.

Um die städtebauliche Entwicklung des „Lagarde-Campus“ voranzutreiben sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Als ersten Schritt hin zur Ausweisung des Sanierungsgebietes sind die Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB durch das Stadtplanungsamt durchgeführt worden.

Die Stadt Bamberg konnte hierbei auf die Ergebnisse eines umfassenden Planungsprozesses seit dem Jahr 2012 unter breiter Beteiligung von externen Fachleuten, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zurückgreifen. Umfangreich vorliegende Konzepte, Planungen und Bestandsunterlagen – insbesondere im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEK) - konnten als Grundlagen für die Vorbereitenden Untersuchungen mit einbezogen werden.
Aktuelle Themenbereiche werden dabei immer wieder fortgeschrieben und ergänzt.
Die Weiterentwicklung der bestehenden Planungen ist nötig, da sich durch die geänderten Rahmenbedingungen - wie die Nutzung der Konversionsflächen durch die Bundespolizei auf unbestimmte Zeit - die bisherigen Planungen in Teilen überholt haben. Hierbei ist auch zukünftig zielgerichtet auf die Behebung der städtebaulichen Missstände, wie Leerstand, städtebauliche Barrierewirkungen und fehlende Verknüpfungen in und um das Gebiet einzugehen.

Das Ergebnis der Vorbereitenden Untersuchungen wurde dem Bamberger Stadtrat im November 2017 vorgestellt und ist nach Satzungsbeschluss und öffentlicher Bekanntmachung seit dem 08.12.2017 rechtskräftig.

Vorbereitende Untersuchungen