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Inhalt

Sanierungsgebiete in Bamberg

Aktuelle Sanierungsgebiete

Aktive Kettenbrücke-Königstraße-Bahnhof

Der Senat für Bauwesen und Stadtentwicklung hat im Jahr 2001 den Einleitungsbeschluss über die Vorbereitenden Untersuchungen zunächst für den Bereich „Bahnhof" gefasst.

Der Auftrag zu Durchführung dieser Vorbereitenden Untersuchungen konnte allerdings erst am Ende 2007 vergeben werden. Im Jahre 2008 wurde der Untersuchungsauftrag auf den Bereich "Kettenbrücke-Königstraße-Bahnhof" ausgeweitet.

In den Jahren 2008/2009 hat das Büro “plan & werk“ die Vorbereitenden Untersuchungen im Auftrag der Stadt Bamberg durchgeführt:

  • Wichtige Daten und Fakten im Untersuchungsgebiet werden erhoben und zusammengetragen.
  • Die Universität Bamberg hat zusätzliche Befragungen durchgeführt.
  • Die Betroffenen wurden in Informationsveranstaltungen und Workshops intensiv eingebunden.
  • Im Laufe der Projektbearbeitung hat sich herausgestellt, dass das neue Sanierungsgebiet besonders sinnvoll in das Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" eingebunden werden kann. Aus diesem Grunde wurde der Untersuchungsauftrag auf den Bereich Königstraße-Siechenstraße-Steinweg-Kettenbrücke ausgeweitet. Zugleich wurde eine enge Verzahnung mit dem bestehenden Sanierungsgebiet "Bamberg-Mitte" verwirklicht.
  • Der Senat für Stadtenwicklung wurde regelmäßig über den Stand des Verfahrens unterrichtet und hat jeweils beschlossen, in die nächste Projektphase einzutreten.
  • Aus den zahlreichen Beteiligungsschritten hat das Büro "plan & werk" Vorschläge für Ziele und Maßnahmen für das Gebiet erarbeitet.
  • Im Frühjahr 2009 wurde die abschließende Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Betroffenen durchgeführt.
  • Im Sommer 2009 hat der Stadtrat die Satzung über das Sanierungsgebiet „Aktive Kettenbrücke-Königstraße-Bahnhof" verabschiedet. Zugleich hat der Stadtrat beschlossen, die vom Voruntersuchungsbüro nach Abschluss der abschließenden Beteiligung vorgeschlagenen Ziele und Maßnahmen, die Kosten und die Finanzierung dem Sanierungsgebiet zugrunde zu legen. Alle diese Informationen finden sie im Downloadangebot am Fuß dieser Seite.
  • Mit der Bekanntmachung der Satzung am 14.08.2009 hat das Sanierungsgebiet Rechtswirksamkeit erlangt.
  • Außerdem hat der Stadtrat die allgemeine sanierungsrechtliche Genehmigung nach § 144 BauGB für eine Reihe von Vorhaben beschlossen. Dieser Beschluss wurde ebenfalls am 14.08.2009 bekannt gemacht.
  • Mit Beschluss des Stadtrates vom 30.06.2010 wurde das Sanierungsgebiet in Richtung Memmelsdorfer Straße erweitert. Diese Erweiterung erlangte am 30.07.2010 Rechtskraft. Um zusätzlich auch im nicht investiven Bereich Impulse zu setzen wurde im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" die „Interessengemeinschaft Aktive Mitte" gegründet. Über Programm und Interessengemeinschaft ergibt sich sowohl eine enge Verzahnung zu zahlreichen vorhandenen Initiativen und Vereinen im Gebiet als auch zum Sanierungsgebiet „Aktive Kettenbrücke-Königstraße-Bahnhof".

Vorbereitende Untersuchung

Bamberg-Mitte

Das Sanierungsgebiet "Bamberg-Mitte" trat 1998 in Kraft. Es umfasst zum einen traditionelle Mischgebietsparzellen entlang der Königstraßen, zum anderen ursprüngliche Gärtnerparzellen entlang der Siechenstraße. Die gärtnerische Nutzung innerhalb des Sanierungsgebietes ist praktisch vollständig zum Erliegen gekommen. Das Mischgebiet litt und leidet unter dem sehr hohen Verkehrsaufkommen entlang der Königstraße. Die wichtigen Funktionen des Handels und des Wohnens konnten nur noch unzureichend ausgeübt werden. Die rückwärtigen Flächen litten unter einer erheblichen Unternutzung. Sie waren einerseits vollkommen versiegelt und leisteten daher keinen Beitrag, die stark verdichtete Stadt aufzuwerten. Sie waren andererseits ökonomisch nicht hinreichend genutzt, so dass von ihnen keine zusätzlichen Kaufkraftimpulse ausgingen.

Ziele der Sanierung sind:

  • Sanierung der vorhandenen Bausubstanz
  • Wiederfreilegung historischer Hofstrukturen
  • Abbruch von Gebäuden, die durch eine zu hohe bauliche Dichte städtebauliche Mißstände darstellen
  • Angemessene Lösungen für den ruhenden Verkehr
  • Nachverdichtung, insbesondere mit Wohnungsbau und insbesondere mit selbstnutzenden Eigentümern, um die Nachfrage zu erhöhen, innerstädtisches Wohnen zu fördern und die Bindung der Bewohner an das Quartier zu stärken.
  • Verbesserte Durchwegung des Quartiers
  • Schaffung einer öffentlichen Grünfläche
  • Aufwertung der öffentlichen Straßenräume

Viele dieser Ziele konnten in den ersten zehn Jahren der Sanierung in diesem Gebiet bereits erreicht oder jedenfalls weit auf den Weg gebracht werden.

Die Stadtbau GmbH Bamberg hat mit dem Erwerb einiger Schlüsselgrundstücke sowie der Sanierung der Oberen Königstraße 1 die Vorreiterrolle in diesem Sanierungsgebiet übernommen.

Die Stadtbau GmbH Bamberg wickelt im Rahmen eines Durchführungsvertrages auch eine Fülle von Ordnungsmaßnahmen für die Stadt Bamberg ab. So konnte die Initiative „Menschen in Not“ in der Siechenstraße 11 und 13 eine neue Heimat finden. Weitere Umsiedlungen innerhalb des Gebiets wurden erfolgreich durchgeführt. Dies alles war erforderlich, um eine Fülle städtebaulicher Missstände beseitigen zu können. Garagen, Lagergebäude und verunstaltende Umbauten des 20. Jahrhunderts wurden abgebrochen. So ist Platz entstanden für verbesserte Besonnung der historischen Gebäude und auch für neue Wohnbebauung und eine Quartiersgarage.

Das gesamte freigelegte Areal ist in den letzten Jahren intensiv archäologisch untersucht worden. Das Gebäude Untere Königstraße 30 ist neu errichtet worden, um nicht nur die Zufahrt zur Quartiersgarage, sondern auch die Erreichbarkeit für die Feuerwehr sicherzustellen. Parallel wurde die Untere Königstraße 32 durch die Stadtbau GmbH Bamberg saniert.

Inzwischen ist eine Quartiersgarage im Rohbau fertiggestellt worden. Zugleich wurden und werden auf und neben der Tiefgarage die Stadthäuser errichtet, die zwischen 2003 und 2011 vollständig bezogen sind.

Parallel wurden auch die Anwesen Untere Königstraße 6, 8 und 10 saniert und erfüllen jetzt mit neuem Leben den Stadtteil.

Dank der Aufbruchstimmung wurden inzwischen auch etliche private Maßnahmen verwirklicht, wie z.B. die Siechenstraße 28 und 58, die Tocklergasse 16, die Färbergasse 3 und 13 und die Mittelstraße 63.

Um zusätzlich auch im nicht investiven Bereich Impulse zu setzen wurde im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" die „Interessengemeinschaft Aktive Mitte" gegründet. Über Programm und Interessengemeinschaft ergibt sich sowohl eine enge Verzahnung zu zahlreichen vorhandenen Initiativen und Vereinen im Gebiet als auch zum Sanierungsgebiet „Aktive Kettenbrücke-Königstraße-Bahnhof".

Kontakt

Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
96049 Bamberg

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Gereuth / Hochgericht

Die Vorbereitenden Untersuchungen haben ergeben, dass es sich hier um einen Stadtteil handelt, in dem Menschen mit geringeren Chancen auf gesamtgesellschaftliche Teilhabe überdurchschnittlich stark vertreten sind.

2004 hat das Stadtteilmangement in diesem Gebiet seine Arbeit aufgenommen.

Das Stadtteilmanagement finden Sie im Stadtteiltreff „Alte Post“ am Wolfgangplatz.

Durch mehrfache Ausweitung des Untersuchungsrahmens wurde das Entwicklungskonzept erst 2010 abschließend fertig gestellt und die Sanierungssatzung verabschiedet. Ziel der "Sozialen Stadt" ist es, diesen Stadtbereich sozial zu stabilisieren. Das gesamte Entwicklungskonzept, die Sanierungssatzung und den Geltungsbereich finden Sie hier im Download-Bereich als pdf-Datei.

Im bisherigen Projektverlauf konnte nicht nur der Stadtteiltreff „Alte Post“ eingerichtet und das Stadtteilmanagement aufgebaut werden. Vielmehr wurden mit dem Stadtteilplatz Gereuth samt Brunnen, der Spielplatzsanierung Hochgericht und dem Bürgerzentrum Rosmarinweg wichtige investive Erfolge erzielt. Auch im Bereich der nicht-investiven Maßnahmen wurden mit Projekten, wie dem Betrieb des Bürgerzentrums und dem Projekt „Mode macht Mut“ große Erfolge erzielt.

Das größte und aktuellste investive Projekt ist die Errichtung der "BasKIDhall" durch die Stadtbau Bamberg GmbH.

Kontakt

Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
96049 Bamberg

Datenschutzinformation: Datenschutzinformation

Geyerswörth

Teilbereiche des Sanierungsgebietes „Geyerswörth" waren bereits in den früheren Sanierungsgebieten „Untere Mühlen" bzw. „Obere Brücke" Gegenstand von umfangreichen Untersuchungen und Planungen. Außerdem wurden für den Bereich der Freiflächen auf der Geyerswörth-Insel durchgeführt 1996/97 städtebauliche denkmalpflegerische Untersuchungen durchgeführt, die in den Rahmenplan vom 21.01.1998 mündeten.

Auf der Basis dieser Voruntersuchungen wurden die Bebauungspläne Nr. 116 D und Nr. 116 E beschlossen. Im Rahmen dieser verschiedenen Fachplanungen wurden bereits zahlreiche Sanierungsmaßnahmen innerhalb und außerhalb von Sanierungsgebieten erfolgreich umgesetzt.

Folgende Maßnahmen konnten bereits umgesetzt werden:

  • Sanierung des Treidelpfades entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals auf der vollen Strecke von der Schleuse 100 bis zum Geyerswörthsteg
  • Schaffung einer öffentlichen Fußwegverbindung entlang der Schleuse 100 in enger Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt
  • Sanierung des Stadtbades für den Tourismus- und Kongress-Service
  • Grundsätzliche Sanierung und Aufwertung „Am Kanal"

Für das Sanierungsgebiet „Geyerswörth" sind folgende Ziele und Maßnahmen vorgesehen:

  • Kanalsanierung in der Geyerswörthstraße
  • Neugestaltung der Geyerswörthstraße
  • Sanierung der beiden östlichen Bögen der Oberen Brücke
  • Durchführung eines Wettbewerbs zum Neubau des Geyerswörthsteges
  • Neubau des Geyerswörthsteges
  • Wiederbebauung der Anwesen der ehemaligen Leibelsmühle, Kaufmannsmühle und Sterzermühle
  • Sanierung des Schlosses Geyerswörth und Klärung der zukünftigen Nutzung

Alle diese Maßnahmen sind im Rahmenplan für das neue Sanierungsgebiet zusammengefasst dargestellt.

Kontakt

Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
96049 Bamberg

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Lagarde-Campus

Die ehemalige Lagarde-Kaserne wurde bis zum September 2014 durch die amerikanischen Streitkräfte für militärische Zwecke genutzt. Seitdem ist das 22,5 ha große Areal durch Leerstand geprägt. Das Areal ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich und bildet nach wie vor einen Fremdkörper innerhalb des Stadtgefüges von Bamberg Ost.
Die Stadt Bamberg verfolgt das Ziel, die ehemalige Lagarde-Kaserne zu einem gemischt genutzten urbanen Stadtquartier, dem „Lagarde-Campus“ zu entwickeln. Darin sollen neben Kultur- und Kreativnutzungen, einem IT- und Gesundheitsquartier vor allem auch Wohnraum und Dienstleistungsarbeitsplätze entstehen.
Darüber hinaus soll die Lagarde-Kaserne wieder in das Stadtgefüge des Bamberger Ostens eingebettet werden, wozu es der Öffnung der bisher geschlossenen städtebaulichen Struktur des Areals und der Schaffung von verkehrlicher Vernetzungen bedarf.

Um die städtebauliche Entwicklung des „Lagarde-Campus“ voranzutreiben sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Als ersten Schritt hin zur Ausweisung des Sanierungsgebietes sind die Vorbereitenden Untersuchungen nach § 141 BauGB durch das Stadtplanungsamt durchgeführt worden.

Die Stadt Bamberg konnte hierbei auf die Ergebnisse eines umfass analyse 01 enden Planungsprozesses seit dem Jahr 2012 unter breiter Beteiligung von externen Fachleuten, Verwaltung, Politik und Bürgerschaft zurückgreifen. Umfangreich vorliegende Konzepte, Planungen und Bestandsunterlagen – insbesondere im Zusammenhang mit der Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (SEK) - konnten als Grundlagen für die Vorbereitenden Untersuchungen mit einbezogen werden.

Aktuelle Themenbereiche werden dabei immer wieder fortgeschrieben und ergänzt.
Die Weiterentwicklung der bestehenden Planungen ist nötig, da sich durch die geänderten Rahmenbedingungen - wie die Nutzung der Konversionsflächen durch die Bundespolizei auf unbestimmte Zeit - die bisherigen Planungen in Teilen überholt haben. Hierbei ist auch zukünftig zielgerichtet auf die Behebung der städtebaulichen Missstände, wie Leerstand, städtebauliche Barrierewirkungen und fehlende Verknüpfungen in und um das Gebiet einzugehen.

Das Ergebnis der Vorbereitenden Untersuchungen wurde dem Bamberger Stadtrat im November 2017 vorgestellt und ist nach Satzungsbeschluss und öffentlicher Bekanntmachung seit dem 08.12.2017 rechtskräftig.

Vorbereitende Untersuchungen

  • 02 - Stärken / Schwächen / Ausblick

  • 03 - Handlungsfelder / Sanierungsziele / Rahmenplan 2025

  • 04 - Anhang

Kontakt

Frau Silke Klotzek-Lang

Stadtplanungsamt

Stadtsanierung / Stadtgestaltung
Sachgebietsleiterin

Untere Sandstraße 34
96049 Bamberg

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Sanierungsgebiet Sand

Das Sandgebiet am Fuße des Dombergs ist ein sehr altes Siedlungsgebiet. Es ist gekennzeichnet durch eine hohe bauliche Dichte und einen kunsthistorisch besonders wertvollen Baubestand. Teilbereiche bestehen aber auch aus kleinen, bescheidenen, jedoch nicht minder alten Wohnhäusern.

Das Sandgebiet zeichnet sich durch eine hohe Arbeitsplatzdichte und zugleich hohe Einwohnerdichte aus. In diesem Mischgebiet finden viele Nutzungen parallel statt.

In der jüngeren Vergangenheit hat das Sandgebiet zunehmend Bedeutung gewonnen als Standort der abendlichen Freizeitgestaltung. Zugleich wächst tagsüber die Bedeutung für den Tourismus.

Zu den resultierenden Nutzungskonflikten kommt ein sehr hohes Verkehrsaufkommen in den schmalen Gassen.

Um diese Herausforderungen anzugehen, hat die Stadt 2005/2006 gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern untersucht, wo der größte Handlungsbedarf liegt. Die Ergebnisse können hier heruntergeladen werden.

Auf dieser Grundlage hat der Stadtrat ein Entwicklungskonzept samt Zeit- und Maßnahmenplan beschlossen. Unterstützt wird die Sanierung durch die Interessengemeinschaft „interesSAND...“, in der sich Stadt und Anwohnerschaft gemeinsam für das Viertel einsetzen.

Was seitdem passiert ist:

  • 2007: Neugestaltung der Oberen Sandstraße (Hausnummern 1–23) und des Grünhundsbrunnens, inklusive neuer Beleuchtung nach dem Lichtmasterplan
  • 2008: Aufwertung rund um die Elisabethenkirche
  • 2009: Neuer Brückenkopf an der Markusbrücke mit Treppenabgang zum Leinritt, weitere Aufwertungen entlang der Hauptachse
  • 2010: Sanierung der Elisabethenkirche im Rahmen des Konjunkturpakets
  • 2011: Aufwertung der Herrenstraße
  • 2015: Neugestaltung der Dominikanerstraße

Die Maßnahmen im öffentlichen Raum haben auch private Eigentümer angeregt: Zahlreiche neue Geschäfte sind im Sandgebiet entstanden – ein gutes Zeichen dafür, dass sich das Viertel weiter zum Positiven entwickelt.


Vorbereitende Untersuchungen

Sand I

Sand II


Schulplatz / Hölle

In diesem Bereich stehen mehrere Gebäude, die sich in einem desolaten Zustand befinden. Der öffentliche Raum weist Defizite auf. Vorhandene Treppenanlagen sind sanierungsbedürftig. Der Schulplatz hat eine bauliche Erneuerung und gestalterische Aufwertung verdient. Auch Privatgebäude, die nur mittleren oder geringen Sanierungsbedarf aufweisen, können von Steuerabschreibungsmöglichkeiten profitieren. Seit April 2011 musste die Kirche der „Oberen Pfarre“ mit hohem Aufwand umfassend saniert werden, die Arbeiten werden sich über Jahre hinziehen.

Ebenfalls im Voruntersuchungsgebiet liegt das ehemalige Waisenhaus, das im Rahmen des „Investitionsprogramms Nationale Welterbestätten“ bereits saniert wurde und als Jugendgästehaus genutzt wird.

Die Vorbereitenden Untersuchungen, die Sanierungssatzung und den Geltungsbereich finden Sie hier im Download-Bereich als pdf-Datei.

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Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
96049 Bamberg

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St.-Getreu-Straße

Das Gebiet rund um St. Getreu – zwischen Ottobrunnen, Michelsberg und Jakobsberg gelegen – ist ein über Jahrhunderte geprägter Stadtraum und eine Kulturlandschaft, in der bis heute der Einfluss der ehemaligen Benediktinerabtei St. Michael sichtbar ist. Hier finden sich aber auch unterschiedliche Nutzungskonflikte und der Zustand des öffentlichen Raums und verschiedener Einzelgebäude ist stark sanierungsbedürftig.

Den Auftakt zu den Vorbereitenden Untersuchungen zum Sanierungsgebiet „St-Getreu-Straße“ bildeten mehrere Informationsveranstaltungen und Rundgänge durch das Gebiet im Jahr 2014. Es wurden durch die Bürogemeinschaft transform (Bamberg), ammermann+döhler (Bamberg) und BSV (Aachen) neben der geschichtlichen Einordnung die Themen Sanierungsbedarf, Landschaft und Verkehr konkrete Mängel und Qualitäten erarbeitet. Anfang 2016 erfolgte die abschließende Beteiligung der Öffentlichkeit zu den Zielen und Maßnahmen im Gebiet. Der Abschlussbericht schließt mit den Leitbildern, Sanierungszielen, dem Zeit-Kosten-Maßnahmenplan und der Sanierungssatzung ab. Das Ergebnis wurde dem Bamberger Stadtrat im Oktober 2016 vorgestellt und ist nach Satzungsbeschluss und öffentlicher Bekanntmachung seit dem 11.11.2016 rechtskräftig.

In den kommenden Jahren stehen folgende Handlungsfelder im Vordergrund:

  1. Erneuerung der Gebäude mit teils sehr hohem Sanierungsbedarf und Sicherung der Nutzung. 
  2. Nachhaltige Verbesserung der Freiraumqualitäten, um so die einzigartige Kulturlandschaft um das ehemalige Kloster St. Michael zu stärken. 
  3. Neuordnung des ruhenden Verkehrs und Maßnahmen gegen eine weitere Zunahme des motorisierten Individualverkehrs.

Der Abschlussbericht zum Sanierungsgebiet »St-Getreu-Straße« mit aktuellen Bildern und historischen Aufnahmen auf mehr als 100 Seiten steht neben weiteren Plänen zum Download bereit.

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Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
96049 Bamberg

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Starkenfeldstraße

Die Vorbereitenden Untersuchungen haben ergeben, dass es sich hier um einen Stadtteil handelt, in dem Menschen mit geringeren Chancen auf gesamtgesellschaftliche Teilhabe überdurchschnittlich stark vertreten sind.

2005 hat das Stadtteilmangement in diesem Gebiet seine Arbeit aufgenommen.

2006 wurde das Entwicklungskonzept für das Gebiet „Starkenfeldstraße“ vom Stadtrat verabschiedet und die Sanierungssatzung formell beschlossen. Ziel der "Sozialen Stadt" ist es, diesen Stadtbereich sozial zu stabilisieren. Das gesamte Entwicklungskonzept, die Sanierungssatzung und den Geltungsbereich finden Sie hier im Download-Bereich als pdf-Datei.

Im bisherigen Projektverlauf konnte nicht nur der Stadtteiltreff "Katz" in der Katzheimer Straße eingerichtet und das Stadtteilmanagement aufgebaut werden. Vielmehr wurden mit Projekten, wie „BasKIDball“ und „Löwenzahn“ große Erfolge erzielt.

Vorbereitende Untersuchungen

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Stadtplanungsamt

Untere Sandstraße 34
Technisches Rathaus
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Voruntersuchungsgebiet

Vorbereitende Untersuchungen »Tor zur südlichen Kernstadt«

Der Bau- und Werksenat hat in der Sitzung vom 03.04.2019 den Einleitungsbeschluss über die Vorbereitenden Untersuchungen für den Bereich „Tor zur südlichen Kernstadt“ gefasst. Der Beschluss wurde gemäß § 141 BauGB im Rathaus-Journal (Nr. 08/2019) vom 26.04.2019 ortsüblich bekannt gegeben. Zusätzlich wurde von der Verwaltungsspitze festgelegt, dass der öffentliche Bereich der Theatergassen inkl. Prälat-Meixner-Platz ins Leistungsbild mitaufgenommen wurde. Durch das Sonderprogramm „Innenstädte beleben“ werden die Vorbereitenden Untersuchungen „Tor zur südlichen Kernstadt“ mit Hilfe von Städtebaufördermittel nun durchgeführt.

Die Arbeitsgemeinschaft BFS+ GmbH / PLANWERK Stadtentwicklung wurde mit der Durchführung und Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen „Tor zur südlichen Kernstadt“ beauftragt.

Das Untersuchungsgebiet „Tor zur südlichen Kernstadt“ mit einer Fläche von ca. 6,2 Hektar umfasst die Friedrichstraße, die Lange Straße einschließlich ihrer Gebäude und der rückwärtigen privaten Freiflächen, den Schönleinsplatz, die Theatergassen, die mittlere und südliche Promenade samt dem ZOB. Es liegt innerhalb des Stadtdenkmals und in Teilen, insbesondere mit der Lange Straße und den Theatergassen, innerhalb des UNESCO-Weltkulturerbes.

Mit der Neugestaltung der Nördlichen Promenade im Jahr 2003 und des Wilhelmsplatzes 2011 wurden zwei städteräumlich bedeutende Bereich südöstlich der Kernstadt bereits attraktiv aufgewertet. Inzwischen besteht aber ein deutlicher Handlungsbedarf, auch die angrenzenden Straßenbereiche den gestiegenen verkehrlichen Anforderungen anzupassen und zugleich gestalterisch aufzuwerten. An der mittleren (ZOB) und südlichen Promenade hat sich inzwischen der Sanierungsbedarf im Bereich der Verkehrsflächen und des öffentlichen Raumes insgesamt erhöht. Allen voran ist eine barrierefreie Umgestaltung dringend erforderlich. Auch die Verkehrssituation in der Friedrichstraße und am Schönleinsplatz weist städtebauliche Missstände auf. Fehlende Regelbreiten bei den Geh- und Radwegen führen zu regelmäßigen Konflikten der Nutzergruppen. In der Langen Straße besteht beidseitig bei einigen Anwesen Sanierungsbedarf. Insbesondere rückwärtige Grundstücksbereiche weisen Sanierungsstau auf und könnten zur Schaffung von neuem Wohnraum dienen. Im Straßenraum führen die verschiedenen Nutzungsansprüche zu einem hohen Konfliktpotential zwischen den Nutzergruppen.

Immer dann, wenn vielfältige und komplexe Problemlagen bestehen und zudem Aussicht auf den Einsatz von Städtebauförderungsmitteln besteht, ist es sinnvoll, die Ausweisung eines förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes anzustreben. Zur förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes sind vorausgehende Vorbereitende Untersuchungen erforderlich.

Im Laufe des Jahres 2023 sind begleitend zu den Vorbereitenden Untersuchungen mehrere Bürgerinformationen, Workshops, Fachvorträge und Führungen im Untersuchungsgebiet geplant. Anregungen von Eigentümern, Nutzern und Nachbarn sowie den Trägern öffentlicher Belange zu den Zielen und Maßnahmen sollen in einem iterativen Verfahren fortgeschrieben werden, bis ein möglichst hoher Konsens erzielt ist.

Abschließend sollen die Vorbereitenden Untersuchungen mit konkreten Aussagen zu Zielen, Maßnahmen, Zeitplanung, Kosten, Finanzierung, Rahmenplanung, Abwägungsergebnis, Geltungsbereichsvorschlag, Verfahrensart und Satzungsvorschlag.

Kontakt

Frau Vesna Okanovic

Stadtplanungsamt

Stadtsanierung / Stadtgestaltung

Untere Sandstraße 34
96049 Bamberg

Datenschutzinformation: Datenschutzinformation

Ersatz- und Ergänzungsgebiet