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26.07.2018

Bamberg profitiert mehr denn je vom Tourismus

Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ im Kultursenat vorgestellt

Wie sich die Bedeutung des Tourismus als wichtiger und unverzichtbarer Wirtschafts- und Entwicklungsfaktor für die Stadt Bamberg in den vergangenen Jahren entwickelt hat, beweisen die neuesten Zahlen. Diese resultieren aus einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts (DWIF) in München, die im städtischen Kultursenat kürzlich vorgestellt wurde: In allen wichtigen Parametern übertreffen die aktuellen Ergebnisse die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2015.

Der Bruttoumsatz aus dem Tourismus lag in der Stadt Bamberg im vergangenen Jahr bei 329,7 Millionen Euro. Dabei sorgten 7,8 Millionen Tagesbesucher für Umsätze in Höhe von 205,9 Millionen Euro und Bambergs Übernachtungsgäste für 123,8 Millionen Euro. Daraus profitieren das Gastgewerbe mit 158,2 Mio. Euro, der Einzelhandel mit 102,8 Mio. Euro und das Dienstgewerbe mit 68,7 Mio. Euro.

Der Tourismus ist also zusehends zu einem tragenden Wirtschafts- und Standortfaktor für Stadt und Region geworden. Ein besonders hervorzuhebender Aspekt sind dabei die aus dem Tourismus resultierenden enormen Beschäftigungseffekte in Form ortsgebundener, nicht exportierbarer Arbeitsplätze. Berechnungen des DWIF ergeben, dass 329,7 Mio. € Bruttoumsatz jährlich durch den Tourismus in Bamberg einem Beschäftigungsäquivalent von rund 5.930 Vollzeitarbeitsstellen entsprechen. Damit ist der Tourismus rein rechnerisch der zweitwichtigste Arbeitgeber in der Stadt.

Zudem befördert der Tourismus auch die Investitionstätigkeit, bringt Abwechslung in die Kultur- und Gastronomielandschaft, ergänzt die Freizeitinfrastruktur und sorgt für ein vielfältiges Einzelhandelsangebot.

Im Hinblick auf die Tourismusakzeptanz, die in der Vergangenheit bei Teilen der Bevölkerung zu „Stoßzeiten“ als überbeansprucht empfunden wurde, und die man nun durch diverse Maßnahmen erheblich verbessert hat, führte Bürgermeister Dr. Christian Lange aus: „Gerade weil der Tourismus so wichtig ist, arbeiten wir kontinuierlich an Konzepten zur Steigerung der Tourismusverträglichkeit wie Dezentralisierung, Kooperation mit dem Bamberger Land sowie Modifikationen bei den Stadtführungen.

Die komplette Studie findet sich im Internet auf dem Blog des BAMBERG Tourismus & Kongress Service (siehe Randspalte).