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30.07.2020

Feierstunde für die Kulturelle Bildung

Verleihung des 5. Magellan- und 13. C.C.Buchner-Preises für kulturpädagogische Kooperationsprojekte

Wenn sich Kasimir und Karoline im Schwarzlicht bewegen und sich die drei Heuler zum TanzTheater mit Hänsel, Gretel und Hermes treffen … dann ist es wieder Magellan- und C.C.Buchner-Preis-Zeit! Zusammen mit den Bamberger Kinder- und Jugendbuch- bzw. Schulbuchverlagen Magellan und C.C.Buchner hat der Kultur.Service Bamberg für Schulen und Kitas (KS:BAM) in der Kulturfabrik „KUFA - Kultur für alle“ der Lebenshilfe Bamberg fünf bewundernswerte kulturpädagogische Kooperationsprojekte ausgezeichnet.

Die mit 1.000 Euro höchstdotierten Preise gingen im Elementar- und Primarbereich (Magellanpreis) an das Kinderhaus Juliushof Hirschaid in Kooperation mit der ETA Hoffmann Theaterpädagogik und Medienpädagoge Lennart Peters für das Live-Hörspiel „Die drei Heuler und die Dunkelmondturniere“ sowie im Sekundarbereich (C.C. Buchner-Preis) an das Dientzenhofer-Gymnasium Bamberg in Kooperation mit Tanzpädagogin Laura Schabacker für das Tanztheaterstück „Kasimir und Karoline“.

Weitere Magellan-Preise mit jeweils 500 Euro gingen an die Hugo-von-Trimberg-Schule Bamberg und das Haus für Kinder Am Vogelberg Bischberg, ein weiterer C.C.Buchner-Preis mit 500 Euro an die Erlöserschule Bamberg. Doch nicht nur die Gewinner standen bei der Preisverleihung im Mittelpunkt. Auch alle weiteren sieben Projekte erhielten eine Urkunde sowie eine Anerkennungsprämie in Höhe von 50 Euro.

Beworben haben sich für die begehrten Preise insgesamt zwölf Kindertageseinrichtungen und Schulen aus Stadt und Landkreis Bamberg, die mit einem oder mehreren externen kulturpädagogischen Kooperationspartnern, sprich Kunst- und Kulturschaffenden oder -vermittelnden, aktiv und engagiert zusammengearbeitet haben und beispielhafte Projekte aus den Kultursparten Kunst, Musik, Theater, Tanz, Medien und Informatik realisiert haben.

„Ohne Kultur ist alles nichts“, freute sich Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner darüber, dass nach Monaten, in denen der Kulturhunger immer größer wurde, die Kultur nun langsam wieder an Fahrt gewinnt. Stellvertretender Landrat Bruno Kellner ergänzte zustimmend, dass es gleichermaßen wichtig sei, der Öffentlichkeit Kultur zu bieten, als auch die Kultur öffentlich zu fördern, und stellte dabei die wichtige Rolle des KS:BAM heraus, Kultur in Bildungseinrichtungen zu bringen, um sie dort erlebbar für alle Kinder und Jugendlichen zu machen.

Denn „letzten Endes sorgt das Wissen um die Vielfalt der Kultur auch für einen besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Christopher Schell, Geschäftsführer der beiden Verlage, der seinen großen Respekt vor dem Engagement der Kinder und Jugendlichen, der pädagogischen Fach- und Lehrkräfte sowie der Kulturpartner aussprach und der Jury, die sich dieses Jahr aus Veronika Schießer (Kinderhaus St. Stephan Bamberg), Sonja König (Förderzentrum Don Bosco-Schule Stappenbach), Johanna Knefelkamp-Storath (Tanzpädagogin) und Anna Huth (Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern) zusammensetzte, für ihre essentielle, wenn auch schwierige Aufgabe, die Preisträger auszuwählen, dankte.

Unterhaltsam moderiert und musikalisch umrahmt wurde die Preisverleihung von Schülerinnen und Schüler des Dientzenhofer-Gymnasiums Bamberg.