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Aktuelle Regelungen für Unternehmen

Die 15.  Bayerische Infektionsschutzverordnung wurde am 14. Dezember bis einschließlich 12. Januar 2022 verlängert und folgendermaßen angepasst: 

  • Seit dem 29. Dezember zählen auch Bekleidungsgeschäfte zum täglichen Bedarf. Somit gilt hier nicht mehr die 2G-Regel.
  • Grundsätzlich gilt weiterhin in fast allen Bereichen 2G,
  • Die Kontrolle muss im Eingangsbereich erfolgen. Kund:innen müssen einen Impf- oder Genesenennachweis (bzw. ein Attest, dass sie aus med. Gründen nicht geimpft weden können) vorlegen, der mit einem Ausweisdokument abgeglichen werden muss. An der Eingangstüre muss ein entsprechender Aushang erfolgen.
  • Seit dem 8. Dezember gilt für alle Ladengeschäfte 2G,
    davon ausgenommen sind nur:
    Lebensmittelhandel (einschließlich Direktvermarktung), Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Schuhgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkauf, Verkauf von Tabakwaren, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tier- und Futtermittelhandel, Bau- und Gartenmärkte (auch Weihnachtsbaumverkauf), Großhandel, Werkstätten und Handwerksbetriebe, seit dem 29.12 auch Bekleidungsgeschäfte.
    In Mischbetrieben muss mindestens 90% der Waren zur Deckung des täglichen Bedarfs dienen, damit eine Ausnahme von der 2G-Regeln erfolgen kann. (Weiterführende Infos hierzu finden Sie in de FAQs des Bayer. Gesundheitsministeriums vom 6.12.21)
  • In der Gastronomie gilt auch für Angebote im Freien 2G - genauso wie für die Innenräume. Es gilt weiterhin eine Sperrstunde von 22 bis 5 Uhr.
  • Von 2G ausgenommen sind medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen (z.B. Physiotherapie, Logopädie, u.ä.)
  • Clubs, Bars, Discos, Schankwirtschaften und Bordelle müssen schließen.
  • Bei körpernahen Dienstleistungen (z.B. Friseur, Nagelstudio) gilt auch 2G.
  • 2G plus gilt weiterhin bei Kultur- und Sportveranstaltungen, in Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Fitnessstudios und sonstigen Freizeiteinrichtungen sowie bei Messen und zwar für die Zuschauenden und Gäste, d.h. geimpft, genesen und zusätzlichen Schnelltest (kein Selbsttest) max. 24 Stunden alt. Zudem gilt eine Personenobergrenze in Innenräumen und auch im Freien von max. 25% Auslastung.
  • Wer nach einer vollständigen Impfung auch noch eine Auffrischimpfung ("Booster") erhalten hat, hat auch ohne einen ergänzenden Test Zugang zu 2G plus Bereichen.
  • Der touristische Bahn- und Reisebusverkehr wird künftig wie der ÖPNV behandelt, d.h. 3G und keine Kapazitätsgrenze.
  • Die bisherige Ausnahme von 2G in der Gastronomie, im Beherbergungswesen sowie bei sportlicher, musikalischer oder schauspielerischer Eigenaktivität zugunsten minderjähriger Schüler:innen, die regelmäßig getestet werden, wird unbefristet weitergewährt.
  • Die nicht geimpften oder genesenen Betreiber und Beschäftigten der nach 2G plus oder 2G zugangsbeschränkten Betriebe müssen künftig nicht mehr verpflichtend jede Woche zwei PCR-Tests erbringen. Künftig findet auch für diese Personengruppe das Bundesrecht (§ 28b IfSG) entsprechende Anwendung (auch arbeitstägliche Schnelltests möglich).
  • Die Maskenpflicht von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz richtet sich nach den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Über das wie der Maske am Arbeitsplatz entscheidet damit der jeweilige Arbeitgeber gemäß seiner arbeitsschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung (Mindeststandard OP-Masken).
  • In Hochschulen und bei außerschulischen Bildungsangeboten (VHS, Musikschulen, Fahrschulen, etc.) gilt auch 2G.In Bibliotheken und Archiven gilt auch 2G.
  • 2G plus gilt auch bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen in nicht privaten Räumen, sofern diese nicht in einem Gastronomiebetrieb stattfinden.
  • Zudem gilt eine Personenobergrenze in Innenräumen und auch im Freien von max. 25% Auslastung.

Zudem gilt in Bamberg:

  • Verbot des Außer-Haus-Verkaufs von Alkohol in der Innenstadt an den Wochenenden (jeweils bereits ab 20 Uhr anstatt bisher ab 22 Uhr!)
  • Alkoholkonsumverbot auf öffentlichen Verkehrsflächen in der Innenstadt an den Wochenenden.

Steigt die Inzidenz auf über 1.000,

  • kommt es zu Schließungen von Gastronomie, Beherbergung, Sport, Kultur, körpernahen Dienstleistungen (ausgenommen Friseure),
  • bleibt der Handel offen, allerdings max. 1 Person pro 20qm,
  • bleiben medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen weiterhin ohne Zugangsbeschränkungen,
  • erfolgt die Lehre an Hochschulen online.

Seit dem 24. November gilt das neue bundesweite Infektionschutzgesetz das auch einige Neuerungen bezüglich des betrieblichen Infektionsschutzes beinhaltet. Es gilt befristet bis einschließlich 19. März 2022 gelten.

  • betriebliche 3G-Regelungen: Arbeitgeber und Beschäftigte müssen bei Betreten der Arbeitsstätte eine Impf- und Genesenennachweis oder eine aktuelle Bescheinigung über einen negativen Coronatest mitführen.
  • Arbeitgeber müssen kontrollieren, ob die Beschäftigten dieser Verpflichtung nachkommen und diese Kontrollen dokumentieren.
  • Homeoffice-Pflicht: Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
  • Arbeitgeber sind weiterhin verpflichtet, in ihren Betrieben mindestens zweimal pro Woche für alle in Präsenz Arbeitenden Antigen-Schnell- oder Selbsttests anzubieten. Ausnahmen für vollständig Geimpfte beziehungsweise von einer COVID-19 Erkrankung genesene Beschäftigte sind vorgesehen.
  • Die Arbeitgeber müssen auf Basis einer Gefährdungsbeurteilung betriebliche Hygienekonzepte erstellen beziehungsweise vorhandene Konzepte anpassen und den Beschäftigten in geeigneter Weise zugänglich machen. Dazu wird zusätzlich auf die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel und die branchenbezogenen Praxishilfen der Unfallversicherungsträger verwiesen.
  • Die Maskenpflicht bleibt überall dort bestehen, wo technische oder organisatorische Maßnahmen keinen ausreichenden Schutz bieten. Näheres ergibt sich aus dem betrieblichen Hygienekonzept.
  • Betriebsbedingte Personenkontakte sind nach wie vor einzuschränken.
  • Die gleichzeitige Nutzung von Räumen durch mehrere Personen ist auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
  • Auch während der Pausenzeiten und in Pausenbereichen muss der Infektionsschutz gewährleistet bleiben.
  • Arbeitgeber müssen weiterhin Beiträge zur Erhöhung der Impfbereitschaft leisten, indem sie Beschäftigte über die Risiken einer COVID-19 Erkrankung und bestehende Möglichkeiten einer Impfung informieren, die Betriebsärzte bei betrieblichen Impfangeboten unterstützen sowie Beschäftigte zur Wahrnehmung außerbetrieblicher Impfangebote freistellen.

Für verbindliche und detaillierte Informationen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Kammer oder Ihren Berufsverband.


Die aktuellen Fallzahlen in Stadt und Landkreis Bamberg finden Sie hier:
Inzidenzwert - Impfungen - Fallzahlen (landkreis-bamberg.de)