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Corona-Virus: Regelungen und Hilfen für Bamberger Unternehmen

Allgemeine Regelungen

Regelungen im November und Dezember

Die Bayerische Staatsregierung übernimmt am 29.10.2020 den Bund-Länder-Beschluss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Regelungen wurden zunächst bis mindestens zum 10. Januar 2021 verlängert:

  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von Kantinen.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen nur noch geschäftliche Reisende aufnehmen. Touristische Übernachtungsangebote sind untersagt.
  • Der Groß- und Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. In Geschäften mit weniger als 800m² darf sich ein Kunde je 10 m2 Verkaufsfläche aufhalten. Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche mehr als 800qm ein Kunde je 20 m²
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe müssen geschlossen bleiben. Medizinisch notwendige Behandlungen (z. B. Physio-, Ergo-, Logotherapie, Podologie / Fußpflege) bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.
  • Messen, Kongresse und Tagungen dürfen nicht stattfinden.
  • Freizeiteinrichtungen und -instiutionen müssen geschlossen werden: Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen
  • Freizeit- und Amateursport in Innenräumen ist ab dem 13. November nicht mehr erlaubt - auch kein Individualsport. Ausnahmen sind der Schul- und Profisport. Grund war ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes zur Gleichbehandlung und der entsprechenden Reaktion der Bayer. Staatsregierung.
  • Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz).

Hot-Spot-Strategie

In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 gelten folgende erweiterte Maßnahmen:

  • Musikschulen und Fahrschulen werden geschlossen.
  • Märkte und Wochenmärkte werden geschlossen (ausgenommen Lebensmittelverkauf).
  • Es besteht ein ganztägiges Alkoholkonsumverbot auf allen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten

In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 300 gelten darüber hinaus folgende Maßnahmen:

  • Möglichkeit gezielte Reihentestungen mittels Antigen-Schnelltests
  • Ausgangsbeschränkungen können angeordnet werden.
  • Dienstleistungsbetriebe, die nicht notwendige Verrichtungen des täglichen Lebens betreffen, können weiter eingeschränkt werden.


Es gelten außerdem die in Bamberg erlassenen Allgemeinverfügung zur Maskenplicht und Alkoholkonsumverbot auf stark frequentierten Plätzen sowie die Allegemeinverfügung zum Verbot von Außer-Haus-Verkauf von Alkohol.

Beschlüsse aus der Bayerischen Kabinettssitzung am 29.10.2020

Beschlüsse aus der Bayerischen Kabinettssitzung am 26.11.2020

Übersicht zu den Regelungen in den verschiedenen Branchen.

Hilfen für Bamberger Unternehmen

November- und Dezemberhilfe

Seit 25. November ist eine Beantragung der Novemberhilfe möglich.
Soloselbstständige, die noch keine Überbrückungshilfe beantragt haben, können mit einen Direktantrag bis zu 5.000€ im eigenem Namen (ohne prüfenden Dritten) beantragen.
Aufgrund der weiter andauernden Schließungen wird die Hilfe auch auf den Monat Dezember ausgeweitet. Ein Antragsformular dafür ist in Arbeit.

Für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche vom Lockdown will der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen verbessern. Das betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft, die Soloselbständigen und der Gastronomie. Außerdem will der Bund den KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten öffnen und anpassen.

Eckdaten zur November- & Dezemberhilfe

  • Zielgruppe sind Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitende, denen aufgrund staatlicher Anordnungen der Geschäftsbetrieb untersagt wurde / ist. Für größere Unternehmen gelten abweichende Prozentanteile vom Vorjahresumsatz.
    Für Bamberg besonders wichtig ist folgende Nachbesserung vom 26.11.: Bäckerei-Cafés, Brauereigaststätten, Metzger mit angeschlossenem Imbissbetrieb und andere Mischbetriebe mit gastronomischem Angebot werden bei der Antragstellung den reinen Gastronomiebetrieben jetzt gleichgestellt. 
  • Höhe: Erstattung bis zu 75 % des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes des Vorjahresmonats (November 2019). Bei Neugründungen nach November 2019 liegen die Umsätze von Oktober 2020 den Berechnungen zu Grunde.
  • Kurzarbeitergeld oder Überbrückungshilfe werden vom Erstattungsbetrag abgezogen. Mögliche spätere Leistungen aus der Überbrückungshilfe für den Zeitraum werden angerechnet.
  • Auszahlung soll nach vereinfachtem Antrag über die Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de) erfolgen.

Weitere Informationen auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums

"Überbrückungshilfe"

Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020, Anträge können ab sofort bis zum 31.12.2020 gestellt werden.
Das Programm wird als Überbrückungshilfe III bis zum 30.06.2021 verlängert.
(Die Antragsstellung für die „Überbrückungshilfe I“ der Bundesregierung ist nicht mehr möglich.)

Unter folgendem Link gelangen Sie zum digitalen, zweistufigen Antragsverfahren: www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html

Bitte beachten Sie, dass ausschließlich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer berechtigt sind, Anträge zu stellen. Hierfür ist vor der Antragsstellung eine einmalige Registrierung im System notwendig. Die Steuerberater-Kammern München und Nürnberg helfen Ihnen gerne einen Steuerberater mit freien Kapazitäten in Ihrer Nähe zu finden. Bei entsprechender Antragsberechtigung, werden die Kosten für die Antragsstellung anteilig durch die Überbrückungshilfe erstattet.

Die Überbrückungshilfe ist inzwischen nicht nur für für kleine und mittelständische Unternehmen, sondern für Unternehmen aller Größen, die durch die Coronapandemie Umsatzeinbrüche erlitten haben. 

Zur Antragstellung berechtigt sind Antragsteller, die entweder

  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % in zwei zusammenhängenden Monaten im Zeitraum April bis August 2020 gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten oder
  • einen Umsatzeinbruch von mindestens 30% im Durchschnitt in den Monaten April bis August 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet haben.

Es handelt sich um ein Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten. Die Förderung betrifft die Monate September bis Dezember 2020. In diesem Zeitraum gewährt die Überbrückungshilfe einen nicht-rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von:

  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten) und
  • 40% der Fixkosten bei einem Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Ein Vorab-Check auf die Möglichkeiten einer Bewilligung ist bei der IHK möglich.

Bamberger Rettungsschirm ausgeschöpft

Hilfe für Bamberger Unternehmer und Angehörige Freier Berufe:

Im Rahmen des " Bamberger Rettungsschirm" wurden zinslose Darlehen bis zu 20.000€ an kleinere Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige, gewährt. Das verfügbare Gesamtvolumen belief sich auf 1,5 Mio. Euro. Der Bamberger Rettungsschirm ist ausgeschöpft. Von 144 eingegangenen Anträgen konnten 119 bewilligt werden.

Im Bamberger Rettungsschirm des Landkreises Bamberg stehen noch Mittel zur Verfügung. Unternehmen aus dem Landkreis können sich weiterhin an die Wirtschaftsförderung des Landkreises wenden.

Kontakt

Wirtschaftsförderung
Landkreis Bamberg
Ludwigstraße 23
96052 Bamberg

Telefon: 0951 85-207
Fax: 0951 85-8207
E-Mail: Kontaktformular

BayernFonds für mittlere Unternehmen

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Gesetz über einen „Bayern Fonds“ erlassen und eine „Bayerische Finanzagentur“ für dessen Verwaltung gegründet, um besonders den bayerischen Mittelstand und Start-ups bei der Überwindung der Covid-19-Pandemie zu unterstützen.

Der Fonds richtet sich an Unternehmen, deren Bestandsgefährdung erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft, die technologische und wirtschaftliche Souveränität, die Versorgungssicherheit, die kritischen Infrastrukturen oder den Arbeitsmarkt in Bayern hätte.

Antragsberichtigte Unternehmen:

  • Sitz und Tätigkeitsschwerpunkt in Bayern
  • Mehr als 10 Mio. Euro Bilanzsumme
  • Mehr als 10 Mio. Euro Umsatzerlöse
  • Mindestens 50 Arbeitnehmende
  • Sie dürfen nicht zum 31.12.2019 unter die EU-Definition eines „Unternehmens in Schwierigkeiten“ fallen
  • Andere Finanzierungsmöglichkeiten sind ausgeschlossen

Antragsberechtigte Start-ups:

  • Wenn das Start-up seit dem 1. Januar 2017 in mindestens einer abgeschlossenen Finanzierungsrunde von privaten Kapitalgebern mit einem Unternehmenswert von mindestens 5 Millionen Euro einschließlich des durch diese Runde eingeworbenen Kapitals bewertet wurde.

Stabilisierungsleistungen des BayernFonds:

  • Übernahme von befristete Garantien bis zu 26 Mio. Euro
  • Rekapitalisierungsmaßnahmen bis zu 20 Mio. Euro

Antrag:
Der Antrag muss schriftlich mit einem Antragsformular beim Bayerischen Wirtschaftsministerium eingereicht werden. Die Entscheidung fällen das Bayerische Wirtschafts-, das Bayerische Finanzministerium sowie die Kontrollkommission. Das Antragsformular finden Sie hier: www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Weitere Infos unter: Finanzagentur Bayern oder www.stmwi.bayern.de/bayernfonds/

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

Für die Förderung kommen kleine und mittlere Unternehmen (weniger als 250 Beschäftigte) infrage, die in staatlich anerkannten Ausbildungsberufen oder in Ausbildungsberufen nach dem Pflegeberufe-, Krankenpflege- und/oder Altenpflegegesetz oder in den praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen, die bundes- und landesrechtlich geregelt sind, ausbilden.

Folgende Förderungen können beantragt werden:

  • Ausbildungsprämie bei Erhalt des Ausbildungsniveaus (2.000 € je Ausbildungsvertrag) oder Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträgen (3.000 € je Ausbildungsvertrag)
    Es werden Ausbildungsverhältnisse gefördert, die im Zeitraum von 01.08.2020 bis 15.02.2021 beginnen.
  • Zuschuss zur Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit für Auszubildende (75 % der Brutto-Ausbildungsvergütung)
    Der Antrag ist rückwirkend für jeden Monat stellen. Der Dezember 2020 ist der letzte Monat, für den eine Förderung möglich ist.
  • Übernahmeprämie: Übernahme von Auszubildenden von Unternehmen, die infolge der Corona-Krise insolvent sind (3.000  €)
    Eine Förderung mit der Übernahmeprämie erfolgt frühestens ab Inkrafttreten der Förderrichtlinie. Die Förderung ist bis zum 31. Dezember 2020 befristet.

Unter www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern finden Sie alle Informationen zur Förderung und die entsprechenden Antragsformulare. Checklisten mit allen Voraussetzungen der frei Förderprogramme.

Die Formulare senden Sie bitte an die örtlich zuständige Arbeitsagentur (Bamberg@arbeitsagentur.de).

Hilfen für Freiberufliche ohne Betriebsstätte

Freiberufler und soloselbständige Künstler können weiterhin das  Sozialschutz-Paket über die Jobcenter beantragen. Es umfasst die Leistungen der Grundsicherung sowie die komplette Erstattung der Kosten der Unterkunft (Miete, Nebenkosten) für mindestens 6 Monate. Es gelten dafür deutlich vereinfachte Regelungen im Vergleich zur regulären Grundsicherung, z.B. eine befristete Aussetzung der Berücksichtigung von Vermögen.

Weitere Infos erhalten Sie hier:

Arbeitsagentur: Leistungen der Grundsicherung
Arbeitsagentur: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Grundsicherung

Besondere LfA-Kredite

Die LfA Förderbank Bayern hat im Auftrag der Staatsregierung zielgerichtete und deutliche Produktverbesserungen sowie Verfahrensvereinfachungen bei Krediten und Risikoentlastungen eingeführt, die über die Hausbanken ausgereicht werden:

  • Der Corona-Schutzschirmkredit steht für die Finanzierung von Investitionen und Betriebsmitteln zur Verfügung. Mit einer obligatorischen Haftungsfreistellung von 90 % wird er für kleine und größere Mittelständler sowie Freiberufler ausgereicht, die in Folge der Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Der Kredit ermöglicht eine äußerst zinsgünstige Finanzierung von bis zu 100 % des Vorhabens mit flexiblen Laufzeiten bis 6 Jahre und Tilgungsfreijahren.
  • Der Universalkredit steht zur Finanzierung von Investitionen, Warenlagern und Betriebsmitteln sowie für langfristige Konsolidierungen und Umschuldungen zur Verfügung. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde der Haftungsfreistellungssatz von 60 % auf 80 % angehoben.
  • Der Akutkredit kommt vorwiegend mittelständischen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft für Konsolidierungen und Umschuldungen zugute. Infolge der Corona-Pandemie wird unabhängig von der Höhe des beantragten Akutkredits auf die Erstellung eines Konsolidierungskonzeptes verzichtet, sofern die Hausbank bestätigt, dass akute Liquiditätsschwierigkeiten aufgrund der Corona-Auswirkungen vorliegen und sie die Konsolidierungsmaßnahmen mitträgt.
  • Der LfA-Schnellkredit mit einer Haftungsfreistellung von 100 % für Kleinunternehmer bis 10 Mitarbeiter wird ab der kommenden Woche zur Verfügung stehen. Unternehmen bis 5 Mitarbeiter können dabei Darlehen bis zu 50.000 Euro erhalten, bis 10 Mitarbeiter sind bis zu 100.000 Euro (jeweils abzüglich der Soforthilfe Corona) möglich. Es wird mit hohen Antragszahlen gerechnet. Die Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Genauere Infos zu den einzelnen Programmen erhalten Sie auf der Homepage der LfA Förderbank Bayern, bei der Hotline der LfA unter Tel.: 089 / 2124-1000 und bei Ihrer Hausbank.

"Unternehmen für Unternehmen"

Personalvermittlung über die JOB-Hotline der Agentur für Arbeit
Aufgrund der „Corona-Krise“ haben Unternehmen in den systemrelevanten Bereichen des Einzelhandels, der Logistik/Spedition, der Landwirtschaft und des Gesundheitswesens zusätzlichen Arbeitskräftebedarf.

Ab sofort bietet ihnen der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Bamberg- Coburg die Möglichkeit, ihre Stellenangebote für Tätigkeiten in diesen Bereichen über die extra eingerichtete JOB-Hotline unter Telefon 0951/9128-555 oder per E-Mail: Bamberg.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de zu melden. Dafür können Sie dieses Formular nutzen.

Die Liste mit des zusätzlichen Arbeitskräftebedarfs bei Arbeitgebern der systemrelevanten Bereiche ist nun auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg eingestellt.

Dies ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Agentur für Arbeit.

Weitere Initiativen Bamberger Unternehmen (ohne Gewähr auf Vollständigkeit)

www.bamberghelfen.de
Die Bamberger Horando GmbH bietet eine Plattform für regionale Geschäfte an, über die Kund*innen Gutscheine kaufen können. Die Händler können durch die verkauften Gutscheine Umsätze generieren. Kund*innen können Gutscheine einlösen, sobald alles wieder geöffnet hat. "Bamberg Helfen" ist eine Non-Profit-Initiative der Horando Deutschland GmbH.

www.liefert.jetzt
Die Bamberger Online-Marketing Agentur jacor digital hat eine Web-Plattform entwickelt, die Konsumenten und Lieferanten von Waren und Dienstleistungen zusammenbringt. Die Plattform soll es erleichtern, so viele Güter wie möglich lokal zu bestellen. Die Kosten für Hosting und Domain, sowie die komplette Arbeitszeit werden momentan von jacor digital übernommen.

https://gemeinsambamberg.de/
Das Bamberger Softwareunternehmen Lion5 bietet eine Online-Plattform für regionale Unternehmen an. Diese können sich hier registrieren, damit Kund*innen Gutscheine kaufen können und so ihre Lieblingsgeschäfte unterstützen. Lion5 hat durch diesen Gutscheinservice keinerlei Einnahmen und bietet diesen kostenfrei an. Hashtags #stopcrisis

www.emergency-kit.bytabo.de
Das Digitalunternehmen bytabo® aus Bamberg hat ein kostenloses Emergency-Kit für Unternehmen zusammengestellt. Darin enthalten sind u.a. Tipps, mit welchen Tools das Arbeiten von Zuhause gelingt oder Ideen, wie Teamarbeit auch räumlich getrennt weiterhin gut funktionieren kann.

Die Bamberger Unternehmensberatung atrain GmbH, die Unternehmen in der Führungskräfteentwicklung unterstützt, stellt nun ihre Leistungen kostenlos für lokale Unternehmen zur Verfügung. Den Auftakt bildet ein Webinar zu „Führen in der Krise“, das am 7. April um 16:00 und 16. April um 18:00 jeweils für 90 Min. angeboten wird. Interessierte können sich an leading-through-crisis@atrain.com wenden und den Wunschtermin angeben.

www.lokalengel.de
Stadtmarketing Bamberg hat gemeinsam mit den Landkreis Bamberg, der Stadt Bamberg, der Werbeagentur KYL und das WOBLA eine Online-Plattform erstellt, bei der Gastronomiebetriebe ihr Abhol- und Lieferangebot während des Teil-Lockdowns kostenlos eingeben können und so dabei helfen diese schwierige Zeit zu überstehen.

https://www.akademie-franken.de/Webinar-Fuehrungskraefte-Fachkraefte-Auszubildende
Die Unternehmerakademie Franken bietet Online-Termine an, zu denen ein kostenloses Unternehmer-Coaching durchgeführt wird. An jedem Coaching können maximal vier Personen teilnehmen.

info@stadtmarketing-bamberg.de
Viele Selbständige, Freiberufler und Unternehmer erleben starke berufliche, teilweise sogar existenzbedrohliche Einschnitte. Doch viele Geschäftsleute, Selbständige und Freiberufler wollen dagegenhalten - mit neuen Ideen, Initiativen und Angeboten. Das Stadtmarketing Bamberg kommuniziert diese Ideen, Leistungen und Angebote über seine Netzwerke. Informationen zu Initiativen können per Mail an das Stadtmarketing Bamberg geschickt werden.

Allgemeine Informationen

Finanzielle Unterstützung, Hilfen und Kreditprogramme:

Andere Infos:

Online-Seminare:

Detailregeln für verschiedene Branchen

für Gastronomiebetriebe

Ab den 2. November müssen Gastronomiebetriebe sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen geschlossen bleiben. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen  und Getränke für den Verzehr zu Hause sowie der Betrieb von nicht öffentlich zugänglichen Kantinen.

für Beherbergungsbetriebe

Seit dem 02. November dürfen Beherbergungsbetriebe nur noch Geschäftsreisende aufnehmen. Übernachtungsangebot zu touristischen Zwecken sind untersagt.

für Handel und Dienstleistungen

Es muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5m  zwischen Kunden und Personal einhalten werden. Weiterhin gilt, dass die Zahl der in einem Geschäft mit einer Verkaufsfläche bis 800m²erlaubten Personen eine pro 10 Quadratmeter betragen darf. Bei Geschäften mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800m² ein Kunde pro 20m². Die Maskenpflicht  für Mitarbeiter*innen im Kassenbereich entfällt, sofern transparente Schutzwände montiert wurden.



Umfrage: Stimmungsbild in der Corona-Krise

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