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Radverkehrsstrategie

Besser Radfahren in Bamberg

Bereits im Verkehrsentwicklungsplan VEP 2002 werden Ziele, Grundsätze und Prioritäten für eine stadtverträgliche und nachhaltige Verkehrsplanung formuliert. Aktuell erfolgt die Fortschreibung des Verkehrsentwicklungsplans VEP 2030. Dabei ist die Grundlage der Verkehrspolitik der Stadt Bamberg eine Umverteilung vom Kfz-Verkehr auf den ÖPNV, Fußwege- und Radverkehr (Umweltverbund).

Aufgabe

Aufgabe der Radverkehrsstrategie ist es, die wesentlichen Ziele der Radverkehrsförderung und die grundsätzlichen Handlungsschritte zu formulieren. Vorrangiges Ziel ist die Förderung des Radverkehrs. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehr soll sich erhöhen. Grundlage aller Maßnahmen zur Radverkehrsförderung ist eine angemessene und dauerhafte finanzielle Ausstattung für die Umsetzung der notwendigen Infrastrukturmaßnahmen.

Handlungsfelder

Radfahren ist attraktiv, wenn alle Komponenten aus den folgenden fünf Handlungsfeldern zusammenwirken:

  • Infrastruktur
  • Service
  • Öffentlichkeitsarbeit und Mobilitätsberatung
  • Verkehrssicherheit
  • Radtourismus

Neben einer guten Infrastruktur ist das „fahrradfreundliche Klima“ eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Steigerung des Radverkehrsanteils. Ein „fahrradfreundliches Klima“ entsteht durch viele Akteure und deren Maßnahmen. Die Bündelung dieser Aktivitäten zur Radverkehrsförderung hat sich das in 2009 gegründete Fahrradforum zur Aufgabe gemacht.

Ziele

Die Stadt Bamberg möchte mit der Umsetzung der Radverkehrsstrategie folgende Ziele erreichen:

  • Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehr
    Der Anteil der in der Stadt zurückgelegten Wege mit dem Fahrrad soll von 22 % (Stand 2005) auf 25 % (2013) und 30 % (2020) gesteigert werden.
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer
    Senkung der Unfallzahlen mit Radfahrerbeteiligung
  • Schaffung eines fahrradfreundlichen Klimas
    Die Radfahrer aller Generationen sollen als gleichrangige Verkehrsteilnehmer gefördert und akzeptiert werden. Neben Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit sind auch viele Partner außerhalb der Verwaltung nötig, die in ihrem jeweiligen Umfeld dafür sorgen, dass das Fahrrad zu einem ebenso sicheren wie selbstverständlichen Alltagsverkehrsmittel wird.

Gremien und Beteiligungsformen

  • AG Radverkehr (seit 1991)
  • Routine Verkehr
  • Fahrradforum (seit 2009)
  • Bürgerdialog