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Zahlen und Fakten

Die Haushaltsbefragung zum Verkehrsverhalten der Bamberger Bevölkerung aus dem Jahr 2015 hat ergeben, dass bereits 30 % aller Wege in Bamberg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden (im Vergleich 2005: 22,3 %, 1997: 19,7 %, 1982: 17 %). Damit kann Bamberg im Bundesvergleich (Bundesdurchschnitt liegt bei ca. 10 %) als fahrradfreundliche Stadt bezeichnet werden.

Bamberg hat günstige Rahmenbedingungen fürs Radfahren:

  • die Größe des Stadtgebiets entspricht einer optimalen Radfahrdistanz,
  • die Topographie ist größtenteils radlerfreundlich,
  • eine hohe Bewohnerdichte in der Innenstadt, darunter hoher Anteil an Studierenden,
  • die mittelalterliche Stadtstruktur, das Radfahren besitzt hier viele Vorteile im Vergleich zum Auto.

Trotzdem hat Bamberg einen hohen Anteil an Wegen mit dem Auto, die kürzer als 5 km sind. Hier kann der Radverkehr Teile des Autoverkehrs substituieren, da in diesem Entfernungsbereich der Radverkehr Vorteile (schneller, gesünder und billiger) gegenüber dem Auto besitzt.

Verkehrsmittelwahl der Bamberg – Modal Split:

  • 41 % motorisierter Individualverkehr
  • 10 % Öffentlicher Personennahverkehr ÖPNV
  • 30 % Radverkehr
  • 19 % Fußverkehr

Ziel: Steigerung des "Umweltverbundes" (Fuß, Rad, ÖPNV) von derzeit 69 % auf 75 % bis 2025.