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Schrott- und Fundfahrräder

Durch den hohen Radverkehrsanteil ist die Nachfrage an Radabstellplätzen im Stadtgebiet enorm hoch. Aufgrund der konkurrierenden Flächenansprüche im öffentlichen Raum, kann der steigende Bedarf über den Neubau alleine nicht gedeckt werden. Zugleich müssen bestehende Radabstellplätze funktionstüchtig bleiben und dürfen nicht durch augenscheinlich aufgegebene Fahrräder oder Schrottfahrräder blockiert werden.
Hierbei wird zwischen zwei Kategorien unterschieden:

Fundfahrrad – ein unversperrtes Fahrrad in einem technisch soliden Grundzustand auf öffentlichem Verkehrsgrund, kann vom Finder im Fundbüro abgegeben werden (ähnlich wie Geldbörsen, Schlüssel, etc.)

Schrottfahrrad – ein Rad das aufgrund seines technischen Zustandes nicht am Straßenverkehr teilnehmen kann (Fehlende Räder oder nur Rahmen vorhanden, keine Kette und kaputte Schaltung, etc.)

Fund- und Schrottfahrräder können entweder telefonisch oder über fundfahrrad@stadt.bamberg.de gemeldet werden. Innerhalb von 8-10 Werktagen werden diese Meldungen durch das Ordnungsamt vor Ort geprüft und - falls es sich tatsächlich um ein Fund- bzw. Schrottfahrrad handelt - mit einem Aufkleber gekennzeichnet.

Nach 3-8 Wochen werden die Fahrräder vom EBB abgeholt und in die Fundfahrradhalle gebracht. Nach Ablauf der Mindestaufbewahrungsfrist von 6 Monaten werden die Fundfahrräder in die jährliche Fahrradversteigerung aufgenommen.