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19.12.2019

Kanal- und Straßenbau Am Hochgericht: „Es tut sich was im Bamberger Süden“

Kanal-, Leitungs- und Straßenbau im Bereich Hüttenfeldstraße/ Am Hochgericht abgeschlossen

Die Wunderburg zwischen Kapellenstraße und Münchner Ring – aktuell ein Hotspot, wenn es um Hochbaumaßnahmen geht: Ulanenpark, KU 80, Friedrich-Ebert-Straße, Adam-Stegerwald-Straße, Rotensteinstraße. Neben diesen Neubauprojekten konnte diese Woche im Sanierungsgebiet „Gereuth/Hochgericht“ eine umfassende Umgestaltung öffentlicher Straßen- und Wegeflächen abgeschlossen werden. Dazu stellte Oberbürgermeister Andreas Starke gemeinsam mit Finanz- und Stiftungsreferent Bertram Felix sowie Baureferent Thomas Beese die ausgeführten Arbeiten im Quartier vor. Anwesend waren auch die Distriktstadträte Karin Gottschall und Norbert Tscherner. Das einvernehmlich Urteil: „Es tut sich was im Bamberger Süden!“

Anlass für den gemeinsamen Ortstermin waren die im April 2018 begonnenen Kanal-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten im Bereich Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht unter der Regie des städtischen Entsorgungs- und Baubetriebes (EBB) und der Stadtwerke Bamberg. Dabei wurde zunächst der teilweise sanierungsbedürftige und hydraulisch überlastete Mischwasserkanal aus den Jahren 1911 bzw. 1922 ausgewechselt. Im Anschluss wurden ab Juni 2018 ca. 140 Meter Gasleitung erneuert, in Teilen das Fernwärmenetz ausgebaut und Wasser-Hausanschlüsse neu verlegt. Im Frühjahr 2019 wurde schließlich der gesamte Verkehrsraum im Vollausbau saniert und die Gehwege mit Klinker- bzw. Betonplatten gepflastert. Im Zuge der öffentlichen Flächen entstanden so Gehwege in durchgehend gleicher Breite. Im Zuge der Maßnahme erfolgte auch eine Neuordnung der Stellplatzsituation. Da aufgrund des engen Straßenraums beidseitiges Parken in der Hüttenfeldstraße nicht möglich ist, wurden die Kfz-Stellplätze eigens markiert.

Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 1,9 Mio. Euro. Da der Planungsbereich innerhalb des Sanierungsgebietes „Gereuth/Hochgericht“ liegt, wurde das Vorhaben mit Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ gefördert. Im Vorfeld der Infrastrukturverbesserung wurden in den vergangenen Jahren im Bereich der Wohnanlage Hüttenfeldstraße/Am Hochgericht bereits umfangreiche Hochbau-Sanierungsarbeiten durchgeführt. Die Wohnanlage befindet sich im Eigentum der Goldenen Hochzeitsstiftung, die Oktober 2018 ihr 100-jähriges Jubiläum feierte. Wie OB Starke feststellte, obliegt die Verwaltung dieser Wohnungen der Stadtbau GmbH, wobei die Sanierungsmaßnahmen in enger Abstimmung zwischen Stadtbau GmbH, Stiftungsverwaltung, Regierung von Oberfranken und dem Immobilienmanagement der Stadt erfolgte.