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03.09.2020

Förderprogramm Lastenräder am ersten Tag erschöpft

Bürgermeister Glüsenkamp: Tolles Signal für die Bamberger Verkehrswende

Einen regelrechten Run erlebte das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg in Sachen Lastenradförderung. Neben Gewerbetreibenden konnten erstmals auch Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem Kind und Hauptwohnsitz in Bamberg ab dem 01.09.2020 bei der Stadt einen Antrag auf Förderung bei der Neuanschaffung eines Lastenrads stellen. Bereits innerhalb des ersten Tages ist eine Flut von Anträgen eingegangen, so dass insgesamt 50 Prozent mehr Anträge gestellt wurden, als Fördergelder zur Verfügung stehen. Das bedeutet, dass derzeit keine Anträge mehr angenommen werden können.

„Wir sind überwältigt von dem großen Interesse an unserer Lastenradförderung. Die neuen Lastenräder leisten einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des innerstädtischen motorisierten Individualverkehrs. Handwerker und Gewerbetreibende, aber auch Familien mit Kinder haben so die Möglichkeit, ihre Verkehrswege nachhaltig zurückzulegen. Leider bedeutet der große Andrang auch, dass unser Fördertopf ausgeschöpft ist“, betont Bürgermeister und Klimareferent Jonas Glüsenkamp.

Für die Lastenradförderung 2021 möchte der Mobilitätsreferent das Vergabeverfahren ändern: Ein Losverfahren soll entscheiden, wer Fördergelder bewilligt bekommt. Bislang galt das Prinzip wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

Lastenradförderung 2020

Um die Verkehrswende in Bamberg voranzutreiben, fördert die Stadt Bamberg jährlich die Neuanschaffung von Lastenrädern. Das Klima- und Umweltamt der Stadt übernimmt jeweils 25 Prozent der Nettoanschaffungskosten. Bei Lastenpedelecs mit elektrischer Unterstützung erfolgt dies bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 Euro und bei muskulär betriebenen Lastenrädern bis zu maximal 500 Euro. Bei einer Bewilligung erhalten die Antragstellerinnen und Antragssteller einen Förderbescheid. Der Kauf des Lastenrads muss anschließend innerhalb von drei Monaten erfolgen.