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Radverkehr im Winter

Das Fahrrad bleibt auch im Winter eine gute Alternative zu ÖPNV oder Auto. Deshalb wird auch in der kalten Jahreszeit ein zusammenhängendes, befahrbares Radverkehrsnetz angestrebt. Dafür werden wichtige Radverkehrsrouten im Winterdienst betreut. Für viele Winterradler:innen ist es ein wichtiges Anliegen zu wissen, welche Radwege geräumt sind.

Das Radverkehrsnetz -Winter informiert über die vorrangig geräumten Strecken und hilft somit die Routenwahl an die winterliche Witterung anzupassen.

Um gut durch den Winter zu kommen sorgen zudem gute Beleuchtung am Fahrrad, funktionierende Bremsen und geeignete Reifen zusätzlich für mehr Sicherheit.

Wo wird geräumt und gestreut?

Das Radverkehrsnetz-Winter wird vorrangig betreut und definiert die stark befahrenen Hauptrouten.

Im Falle eines Winterdiensteinsatzes werden gemäß der gesetzlich vorgeschriebenen Reinigungs- und Verkehrssicherungspflicht zuerst die verkehrswichtigen und stark frequentierten Strecken bearbeitet, z.B. wichtige Hauptverkehrsstraßen oder Strecken mit Buslinienverkehr. Um eine optimale Räumung des Radnetzes gewährleisten zu können, werden Radwege entlang von Fahrbahnen zeitversetzt bearbeitet. Werden Hauptradrouten auf baulichen Radwegen im Seitenraum geführt, werden diese vorrangig geräumt.

Anschließend (nachrangig) werden im Rahmen der Leistungsfähigkeit die restlichen Strecken des Winternetzes für den Radverkehr geräumt und gegebenenfalls bestreut.

Räum- und Streuzeiten, Räumungsintervalle

Die Winterdienstarbeiten auf den Hauptstraßen beginnen um 4.00 Uhr und enden um 22.00 Uhr. Bei extremen Witterungsverhältnissen erfolgt ein 24-Stunden-Dienst.

Als Standard für die Räumung der Hauptradrouten soll eine Befahrbarkeit zwischen 8 und 19 Uhr sowie eine Schwarzräumung gesetzt werden.

Die Leistungen des Winterdienstes sind stark witterungsabhängig und können entsprechend schwanken. Eine Garantie, dass immer alle Wege des definierten Radverkehrsnetzes-Winter morgens auch tatsächlich bis 8 Uhr geräumt werden können, ist leider nicht möglich.

Intersaisonale Strategie

Winterradeln beginnt bereits im Herbst und endet im Frühling. Während im Herbst die Kombination aus Laub und Feuchtigkeit das Radfahren erschwert, so sind es im Frühjahr letzte Reste von Streumaterial, das zunächst am Straßenrand, wo der Radverkehr unterwegs ist, liegen bleibt. Das Radverkehrsnetz-Winter gilt deshalb auch als Grundlage für die Reinigung von Laub und Streumaterial.

Bitte beachten:

Bei extremen Witterungsbedingungen (z.B. Eisregen) oder massiven mehrtägigen Schneefallereignissen sind trotz eines intensivierten Winterdienstes Einschränkungen der Nutzungsbedingungen nicht zu vermeiden. Generell ist bei extremen Witterungsbedingungen immer allen Verkehrsteilnehmenden zu empfehlen, unnötige Wege unbedingt zu vermeiden.