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Imagekampagne Fahrradstadt

1. Logo und Aufbau der Imagekampagne

In Bamberg gibt es bereits viele gute Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs. Durch die Kampagne „Fahrradstadt Bamberg“ soll das Engagement der Stadt Bamberg zur Förderung des Radverkehrs sicht- und erlebbar gemacht werden.

Ziel der Kampagne ist für den Radverkehr als zeitsparende, selbstbestimmte, flexible, gesunde und nachhaltige Mobilitätsform zu werben. Zugleich wird auf die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer gezielt, das Verständnis füreinander soll geweckt werden und zu einem guten Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel führen. Durch die Kampagne soll die Wahrnehmung der jeweils anderen Verkehrsteilnehmer positiv beeinflusst und die Sicherheit im Verkehr gestärkt werden. Dafür steht der gewählte Leitspruch der Kampagne: Zusammen unterwegs.

2. Kampagne Lichtgestalten

Die erste Maßnahme der Imagekampagne „Fahrradstadt Bamberg“ im öffentlichen Raum ist eine Aktion zum Thema „Sicht“ (Beleuchtung am Fahrrad, Thema Verkehrssicherheit). Die Plakataktion zum Thema „Sehen und gesehen werden im Straßenverkehr“ ist der offizielle Startschuss der Imagekampagne zur „Fahrradstadt Bamberg“. Durch funktionierende Beleuchtung am Fahrrad und reflektierende Ausstattungselemente an der Kleidung sorgen Lichtgestalten für „helle Freude im Straßenverkehr“ und tragen für mehr Verkehrssicherheit bei den Radfahrenden bei.

Warnwesten für Bambergs neue „Lichtgestalten“

Als Werbemittel zum Verteilen an Schulkinder und Multiplikatoren sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wurde eine Warnweste mit der Kernbotschaft der Aktion „Lichtgestalten“, mit dem Logo der „Fahrradstadt Bamberg“ und dem Leitspruch der Kampagne „Zusammen unterwegs“ erstellt.  Diese Aktion wird von der Verkehrswacht Bamberg unterstützt.

Aktion „Sicher mit Licht“ mit Gutschein-Postkarte „Lichtgestalten“

Verbunden mit dem Plakatmotiv „Sehen und gesehen werden“ wurde auch eine gemeinsame Aktion „Sicher mit Licht“ mit dem Bamberger Fahrradhandel initiiert. Postkarten mit dem Plakatmotiv „Lichtgestalten“ dienten als Gutschein über 4 Euro für die Überprüfung, die Reparatur oder den Austausch der Lichttechnik am Fahrrad. 
An dieser Aktion beteiligten sich insgesamt sechs Bamberger Fahrradläden.

3. Kampagne Alle Achtung - Faires Miteinander Fuß / Rad

Das erhöhte Fahrradaufkommen führt zu mehr Konflikten, denn Zu-Fuß-Gehende und Radfahrende bewegen sich oft in einem gemeinsamen Verkehrsraum. Das Gebot der Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer muss gestärkt werden, eine verkehrsrechtliche Beschilderung kann nicht alle Konflikte lösen. Durch die Imagekampagne soll die Wahrnehmung der jeweils anderen Verkehrsteilnehmer positiv beeinflusst werden und dadurch die Sicherheit im Verkehr gestärkt werden. Ziel der Imagekampagne ist es, für ein gutes Miteinander der verschiedenen Verkehrsmittel zu werben – getreu dem Motto „Zusammen unterwegs“.

4. "Wir sind Fahrradstraße!" Fahrradstraßen - Stelen

Seit Mai 2018 liegt ein Informationsflyer zu „Fahrradstraßen für Bamberg“ vor. Dieser wurde an alle anliegenden Haushalte in neu ausgewiesenen Fahrradstraßen verteilt.
Zusätzlich wird im neuen Fahrradquartier „Bamberg-Mitte“ die Öffentlichkeit über Info-Stelen in den Eingangsbereichen über das richtige Verhalten in Fahrradstraßen informiert. Diese Info-Stelen sind im Baureferat bereits vorrätig gewesen und werden üblicherweise zur Information für längere Baustellen verwendet. Die Info-Stelen werden später in neu ausgewiesene Fahrradstraßen umgesetzt.

5. Seitenabstand

Unter dem Motto "Sicher mit Abstand" soll auf den ausreichenden Seitenabstand beim Überholen von Radfahrenden durch den Kfz-Verkehr hingewiesen werden. Die als „best practice“ prämierte Aktion aus Rostock setzt auf eine nicht-amtliche Beschilderung im Straßenraum an ausgewählten Standorten. Um den Schilderwald nicht weiter aufzuforsten, wird die „Nürnberger Aktion“ favorisiert, die mit Aufklebern an Bussen der VAG zum Mindestabstand hinweist. Für Bamberg wird zur Beklebung der Heckscheibe von Stadtbussen und weiteren Dienstautos folgende Abbildung verwendet, siehe

6. Hinweisschild »Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt«

Bereits seit 1997 sieht die Straßenverkehrsordnung das Radfahren auf der Fahrbahn als Regelfall vor. Ein baulicher Radweg muss nur genutzt werden, wenn dieser ausdrücklich mit dem bekannten blauen Radwegeschild  gekennzeichnet ist. Ohne Beschilderung kann der Radfahrer selbst entscheiden,  ob er auf der Straße oder auf dem Radweg unterwegs sein will. Aus Unkenntnis über diese Regelungen kommt es immer wieder zu Irritationen und Konflikten.

„Radfahren auf der Fahrbahn erlaubt“ ist die Botschaft der weißen Hinweistafeln, die für Aufklärung bei den Autofahrern sorgen sollen und zur gegenseitigen Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer aufrufen. Die eigens montierten Zusatzschilder weisen an auffälligen Stellen  darauf hin, dass sich hier Autos und Radfahrer die Straße teilen – und dies trotz vorhandener Radwege

7. Sonderschild "Geisterradler"

Die Aktion „Geisterradler“ zielt auf die richtige Benutzung von Radwegen und ist ein Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Anlass der Aktion ist die hohe Anzahl von Radunfällen im Stadtgebiet durch das Befahren eines Radwegs oder Radfahrstreifens in falscher Richtung. Dabei kommt es häufig zu schweren Verletzungen. Geisterfahrer gefährden dabei nicht nur sich selbst, sondern auch andere entgegenkommende Radfahrer.

Die Stadt Bamberg stellt deshalb im Frühjahr 2012 in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Bamberg im Stadtgebiet Hinweistafeln entlang der Radwege an unfallträchtigen Stellen auf.