Seiteninhalt
19.07.2021

Verkehrsentwicklungsplan wurde rege diskutiert

Fazit zur Bürgerbeteiligung auf www.bamberg-gestalten.de

Mit dem Topthema Verkehrsentwicklungsplan 2030 ging die Bürgerbeteiligungsplattform www.bamberg-gestalten.dean den Start. Vom 3. Mai bis 13. Juli hatten Bürger:innen Gelegenheit, über den Plan zu diskutieren, ihn zu kommentieren und auch Vorschläge zu erarbeiten. Das Fazit zur Beteiligung fällt überaus positiv aus: Vom Angebot wurde rege Gebrauch gemacht. Für bamberg-gestalten.de haben sich über 700 Personen angemeldet. Knapp 300 Vorschläge und Diskussionen wurden aktiv eingebracht. Experten, die auch mit der Einführung von Bürgerbeteiligungsplattformen in anderen Städten befasst sind, bestätigen: Das sind gute Startwerte für die Bürgerbeteiligungsplattform in Bamberg und zeugt von der großen Bereitschaft der Bürgerschaft, sich für Themen, die für die Zukunft Bambergs von Bedeutung sind, einzubringen. Für die Beteiligung ergeht daher großer Dank verbunden mit der Bitte, auch künftig bei für Bamberg relevanten Themen auf bamberg-gestalten.de mitzumachen.

Mit der Begleitung des Verkehrsentwicklungsplans 2030 wurde das Fachbüro Planersocietaet aus Dortmund beauftragt. Nach Abschluss der Bestandsanalyse wurden vom Stadtrat im November 2017 die Ziele einstimmig beschlossen. Mit Hilfe des Verkehrsentwicklungsplans soll die Innenstadt gestärkt, der öffentliche Raum aufgewertet, die Lebensqualität verbessert und mehr soziale Gerechtigkeit erreicht werden. Formuliert sind zehn Handlungsfelder für eine ganzheitliche und integrierte Stadtentwicklung. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung werden im ersten Schritt vom Fachbüro Planersocietaet bewertet und entsprechend in die Maßnahmen mitaufgenommen. Im zweiten Schritt werden sie in der Lenkungsgruppe des Verkehrsentwicklungsplans präsentiert und beratschlagt. Es wird um Verständnis gebeten, dass nicht alle Vorschläge in den Maßnahmenkatalog aufgenommen werden können. Noch in diesem Jahr kommt es zur Verabschiedung des Verkehrsentwicklungsplans durch den Stadtrat.