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Datum: 12.08.2026

Weniger Mahd für mehr Artenvielfalt an der Villa

Nur die Hälfte der Wiesenfläche wird gemäht – der Rest bleibt als Lebensraum erhalten

An der Villa Remeis wird in den nächsten Tagen ein Teil der Wiesenflächen gemäht. Das Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg setzt dabei bewusst auf Teilmahd: Nur etwa die Hälfte der Fläche wird bearbeitet, die andere Hälfte bleibt zunächst stehen. So entstehen wichtige Rückzugs- und Entwicklungsräume für Pflanzen und Tiere.

Von den stehenbleibenden Wiesenbereichen profitieren insbesondere Insekten, die dort Nahrung und geeignete Lebensräume finden. Blütenpflanzen können bis zur Samenreife gelangen. Auch Vögel und andere Kleinlebewesen nutzen die Vegetation als Nahrungsquelle und Unterschlupf.

Mit der Maßnahme verbindet die Stadt Bamberg die Pflege der Wiesenflächen mit dem Schutz der biologischen Vielfalt. Die Teilmahd ist dabei ein einfaches und wirkungsvolles Instrument: Sie schafft auf derselben Fläche unterschiedliche Lebensbedingungen und unterstützt damit eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt.