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Kunststipendium Bamberg

Das Kulturamt der Stadt Bamberg betreut im jährlichen Wechsel mit dem Landkreis Bamberg die Verleihung des Kunststipendiums Bamberg und organisiert in Abstimmung mit der Stipendiatin/dem Stipendiaten eine Präsentation des Arbeitsergebnisses.

Mit dem Kunststipendium Bamberg wurde die wichtige Aufgabe der Künstlerförderung im Jahr 2015 erweitert (Satzung von 24.10.2014). Das Arbeitsstipendium konzentriert sich auf in Stadt und Landkreis Bamberg ansässige Künstlerinnen und Künstler und wird im jährlichen Wechsel von der Stadt oder dem Landkreis Bamberg vergeben. Es gewährt der Stipendiatin/dem Stipendiaten den Freiraum, sich einige Monate auf die künstlerische Arbeit zu konzentrieren und ein Projekt zu beginnen, fortzusetzen oder fertigzustellen. Das Kunststipendium wird für die Dauer von sechs Monaten verliehen und ist mit insgesamt 9.000 € dotiert. Die Ausschreibung erfolgt durch die Stadt Bamberg oder den Landkreis Bamberg.

Im Jahr 2019 wurde das Kunststipendium von der Stadt Bamberg an Dr. Martin Beyer vergeben.

Die Ausschreibung für das Kunststipendium 2020 erfolgt durch den Landkreis Bamberg. Professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler mit Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt in Stadt oder Landkreis Bamberg können sich dort bis 01.12.2019 bewerben.

Im Laufe des Jahres 2020 wird das Kulturamt der Stadt Bamberg die Bewerbungsunterlagen für das Kunststipendium 2021 veröffentlichen und in den Medien auf die Ausschreibung hinweisen.

Kunststipendium 2019 geht an Dr. Martin Beyer

Dr. Martin Beyer erhält 2019 das von Stadt und Landkreis Bamberg ausgelobte Kunststipendium.

Die Jury – Bürgermeister und Kulturreferent Dr. Christian Lange, Landrat Johann Kalb, Dr. Tanja Kinkel (E.T.A.-Hoffmann-Preisträgerin 2018), Elisabeth Kraus (Kulturpreisträgerin 2018) und Verena Kriest (Vertreterin des amtierenden Kulturförderpreisträgers Kurzfilmtage Bamberg e.V.) – entschied sich einstimmig für die Bewerbung von Dr. Martin Beyer. Der Bamberger Stadtrat folgte in seiner Sitzung am 12. Dezember 2018 dieser Empfehlung.

„Beyer ist ein in verschiedenen literarischen Bereichen aktiver junger Autor, der bereits etliche Publikationen (Romane, Sachbuch, Kinderbuch) vorweisen kann und auch als mehrfacher Preisträger internationaler Stipendien sein Schaffen kontinuierlich entwickeln konnte. Das Vorhaben, mit dem er sich für das Bamberger Stipendium beworben hat, die Fertigstellung des ersten Bandes der Kinderbuchreihe „Die Abenteuer von kriuwik und seinen Freunden“, erschien der Jury einhellig als sehr konkretes, strukturiertes und vielversprechendes Vorhaben, das neugierig macht und mit dem sich der Schriftsteller erneut intensiver dem Bereich der Kinderliteratur widmen will.

Der zusätzlich erwähnte Kontext des Einbezugs von Kindern und Jugendlichen durch gemeinschaftliche Leseproben und Diskussion der Manuskripte bietet einen weiteren Mehrwert des Projektes, der von der Jury ausdrücklich hervorgehoben wurde und besondere Anerkennung erfuhr. Ebenso der Ansatz, die fertigen Bände durch die Entwicklung eines Bastelsets sowie von Begleitmaterial gezielt für die Vermittlungsarbeit zu stärken. Perspektivisch sollen die beiden Folgebände verfasst werden. Hierbei will Martin Beyer wieder mit der Illustratorin Ekaterina Pashchenko zusammenarbeiten.“

Kleine (und große) Leseratten können sich schon jetzt auf die Abenteuer von kriuwik freuen, dem kleinen außerirdischen Wesen vom Planeten Motus (lat. Empfindung, aber auch Bewegung und Tanz), das mit seiner Rakete in einem Bamberger Kindergarten notlanden muss. Gemeinsam suchen Menschen und Wesen nach einer Lösung, wie man die Rakete wieder flott bekommen bzw. den Tank füllen könnte. Trotz der Freude über die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft von Groß und Klein ist kriuwik manchmal einsam, traurig und hat Heimweh. Kriuwik lernt: „Ganz schön verwirrend, das mit den Gefühlen!“

Nach Abschluss des Kunststipendiums 2019 planen Autor und Stadt Bamberg wieder eine Präsentation, in der Dr. Beyer sein neues Werk vorstellt.

Bisherige Stipendiatinnen und Stipendiaten

  • 2019: Dr. Martin Beyer, Literatur
  • 2018: Elisabeth Kraus, Bildende Kunst
  • 2017: David Saam, Musik
  • 2016: Wolfgang Müller, Bildende Kunst
  • 2015: Christiane Toewe, Bildende Kunst