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Abteilung Umwelt - Amtliche Bekanntmachung

Verlängerung der Entnahmebewilligung für zwei Trinkwasserbrunnen im Luisenhain (§ 14 und §§ 8, 9 Abs. 1 Nr. 5 WHG)

Amtliche Bekanntmachung

Die Stadtwerke Bamberg, Energie- und Wasserversorgungs GmbH hat für die Entnahme von Grundwasser aus zwei Brunnen im Luisenhain in Bamberg eine wasserrechtliche Bewilligung beantragt.

Die wasserrechtliche Bewilligung für die Grundwasserentnahme und die Verwendung als Trinkwasser wurde zuletzt mit Bescheid vom 16.02.1998 erteilt. Die Bewilligung war bis 31.01.2018 befristet.

Bei den Brunnen im Luisenhain handelt es sich um Anlagen, die bereits seit 1963 bestehen. Das entnommene Grundwasser soll weiterhin zur öffentlichen Trinkwasserversorgung (einschließlich Brauch- und Löschwasser) für die Stadt Bamberg verwendet werden.

Die Maßnahme stellt eine nach § 9 Abs. 1 Nr. 5 des Wasserhaushaltsgesetz (WHG) erlaubnispflichtige  Benutzung dar; hierzu soll eine wasserrechtliche Bewilligung ausgesprochen werden (§§ 8, 10 Abs. 1, 14 WHG).

Die Pläne und Unterlagen liegen in der Zeit vom

04.11.2019 - 06.12.2019

im Amt für Umwelt, Brand- und Katastrophenschutz

Michelsberg 10, 96049 Bamberg

Zimmer 028

während der allgemeinen Öffnungszeiten (montags bis donnerstags von 8.00 - 12.00 Uhr und von 14.00 - 16.00 Uhr sowie freitags von .8.00 - 12.00 Uhr) zur Einsichtnahme aus.

Daneben kann ein Teil der Unterlagen auf folgender Internetseite eingesehen werden:
www.stadt.bamberg.de/umweltamt-bekanntmachungen

Einwendungen gegen das geplante Vorhaben sind bis spätestens 20.12.2019 schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Bamberg, Amt für Umwelt, Brand- und Katastrophenschutz, Michelsberg 10, 96049 Bamberg, Zimmer 028 zu erheben.
Nach Ablauf dieser Frist könnnen nur solche Einwendungen wegen nachteiliger Einwirkung von den Betroffenen geltend gemacht werden, die sie nicht voraussehen konnten.

Vertragliche Ansprüche werden durch die Bewilligung nicht berührt.

Nach Ablauf der Einwendungsfrist findet ein Erörterungstermin statt. Wir weisen darauf hin, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt werden kann und spätere Einwendungen bei der Erörterung und Entscheidung unberücksichtigt bleiben können.

Wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind, können Personen, die Bedenken erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden. Ferner kann in diesem Fall die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.

Bamberg, 15.10.2019
Stadt Bamberg

Ralf Haupt~-
Sozial-, Ordnungs- und Umweltreferent

Verlängerung der Entnahmebewilligung für zwei Trinkwasserbrunnen im Luisenhain (§ 14 und §§ 8, 9 Abs. 1 Nr. 5 WHG)