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28.10.2020

Bürgerinformationsveranstaltung »Jungkreut« digital statt vor Ort

Weil die Corona-Infektionszahlen rasant steigen und die Corona-Ampel für Bamberg Stadt auf „Rot“ gesprungen ist, soll die geplante Bürgerinformationsveranstaltung „Jungkreut“ digital umgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht die bereits im Bausenat diskutierte Sicherstellung der Trinkwasserversorgung der Stadt Bamberg. Dazu Oberbürgermeister Starke: „Präsenzveranstaltungen sind in dieser Größenordnung derzeit leider nicht möglich, wir wollen aber über Jungkreut sprechen und hier vor allem zur Trinkwasserversorgung informieren.“

Am vergangenen Wochenende kletterte der 7-Tage Corona-Inzidenzwert für die Stadt Bamberg und für den Landkreis auf Werte über 50. Damit gilt Stufe „Rot“ auf der Corona-Ampel. Vor diesem Hintergrund muss die geplante Bürgerinformationsveranstaltung am 29. Oktober 2020 in Gaustadt/Jungkreut vor Ort abgesagt werden. Stattdessen haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, bis Sonntag, 8. November 2020, per Mail an buergerbeteiligung@stadt.bamberg.de Fragen zum Rahmenplan Jungkreut und zur Sicherung der Trinkwasserversorgung einzureichen. Diese werden dann per Video von Oberbürgermeister Andreas Starke persönlich beantwortet. Dieses Video wird am Montag, 16. November 2020, 17 Uhr veröffentlicht. Es wird online auf dem YouTube-Kanal der Stadt Bamberg dauerhaft abzurufen sein https://www.youtube.com/user/StadtBamberg und auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Bamberg bei Facebook und Instagram gezeigt.

Oberbürgermeister Andreas Starke betont: „Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Wir wollen unbedingt den Bürgerdialog führen und uns vor allem den Fragen der Bürgerinnen und Bürger stellen. Gleichzeitig möchten wir niemanden gefährden. Deshalb haben wir uns entschieden die Veranstaltung vor Ort abzusagen und die digitale Alternative anzubieten. Im Bausenat hat kürzlich ein unabhängiger Gutachter über die Bedeutung der Brunnenanlage im Jungkreut berichtet. Auf dieser Grundlage soll der Dialog mit der Bürgerschaft realisiert werden. Danach soll es einen Beschluss im Bausenat geben, um über eine mögliche Bebauung der Fläche zu befinden.“