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31.05.2019

Rekordsommer 2018 fordert seinen Tribut

Zahlreiche Bäume im Stadtgebiet sind im Frühjahr nicht wieder ausgetrieben und abgestorben / Fällungen unumgänglich

Der extrem trockene Sommer 2018 fordert seinen Tribut: Überall im Stadtgebiet verzeichnet das städtische Gartenamt abgestorbene Bäume, die mit der Trockenheit nicht klar gekommen sind und nicht mehr die Kraft hatten, 2019 wieder auszutreiben. Hauptsächlich betrifft es Birken, aber auch Linden, Ahorne oder Fichten. Allein das Gartenamt zählt momentan knapp 40 abgestorbene Gehölze in öffentlichen Grünanlagen und auf den Bamberger Friedhöfen, Tendenz steigend.

Von den abgestorbenen Bäumen geht eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus. Starkäste können jederzeit abbrechen und bei Sturm könnten gar ganze Bäume umfallen. „Die Verkehrssicherheit ist leider nicht mehr gewährleistet, es besteht dringender Handlungsbedarf“, erklärt Michael Gerencser, Abteilungsleiter Gartenwesen im Garten- und Friedhofsamt. Deshalb wird das Gartenamt ab kommender Woche beginnen, die abgestorbenen Bäume nacheinander zu fällen.

Aus den oben genannten Gründen wird auch privaten Grundstückseigentümern geraten, ihren Baumbestand diesbezüglich zu überprüfen.