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01.02.2019

S-Bahn-Halt Bamberg Süd: Planungen der Stadt gelobt

Verkehrsministerium sichert Unterstützung zu – Vorstellungen der Stadt zum Umfeld des S-Bahn-Haltes werden begrüßt

Die Planungen für den neuen S-Bahn-Halt „Bamberg Süd“ schreiten voran. Dabei übernimmt der Freistaat die Finanzierung für Planung und Bau des Haltepunktes. Die Planung selbst ist Aufgabe der DB Netz AG, der Bund wiederum trägt die Folgekosten im Zusammenhang mit dem viergleisigen Bahnausbau durch das Stadtgebiet. In einer entsprechenden Pressemitteilung verkündet Bayerns Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart heute (31.01.2019) die Unterzeichnung des Planungsvertrages. Dies erfreut nicht nur die Basketballfans auf dem Weg zur Brose-Arena, sondern auch die Verantwortlichen der Stadt. 2. Bürgermeister Dr. Christian Lange kann ergänzend von einem positiven Abstimmungsgespräch im Ministerium berichten, das gestern (30.01.2019) in München stattfand.

Gemeinsam mit Baureferent Thomas Beese, Projektkoordinator Claus Reinhardt und Bernhard Leiter, verantwortlich für die städtische Verkehrsplanung, ist es der Bamberger Delegation dabei gelungen, die Ideen der Stadt hinsichtlich einer attraktiven Ausgestaltung des Umfelds zum Haltepunkt, zur Anbindung an die vorhandene Bebauung und zur Verknüpfung mit dem Stadtbusnetz zu vermitteln. Für derartige Maßnahmen einschließlich der Finanzierung ist letztlich die Stadt verantwortlich. Frank Kutzner, verantwortlicher Referatsleiter für S-Bahnen im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr, zeigte sich voll des Lobes: „Die Stadt hat ein stimmiges Verknüpfungskonzept entwickelt.“ Das betrifft etwa das Angebot zur Errichtung einer P+R-Anlage verbunden mit überdachten Radabstellplätzen, einer Mobilitätsstation mit WC und Bushaltestellen für Stadt- und Fernbussen in unmittelbarer Nähe.

Hinsichtlich der von allen Seiten gewünschten direkten Fußweganbindung an die Brose-Arena wurden Lösungsansätze diskutiert – „ein Muss aus Gründen der Lärmvorsorge für die Anwohnerschaft in der Gereuth“ so Dr. Christian Lange. Dazu soll zunächst das Ergebnis einer Variantenuntersuchung abgewartet werden. Bürgermeister und Baureferent machten ihrerseits Werbung für die Vorteile und Chancen des S-Bahn-Haltes vor dem Hintergrund der aktuellen städtebaulichen Überlegungen in unmittelbarer Nachbarschaft. Hauptzollamt, Polizeiinspektion, „Grünes Zentrum“, HWK-Aus- und Fortbildungszentrum – eine Vielzahl von Einrichtungen plant oder erwägt aktuell eine Ansiedlung im Bamberger Süden. Mit dem S-Bahn-Halt ist jedenfalls ein attraktives und nachhaltiges Mobilitätsangebot in Sicht. Alle Zeichen stehen auf „Grün“ – und für den weiteren Planungsverlauf wurde eine intensive gegenseitige Information und Zusammenarbeit zugesichert. Dazu müssen die bisherigen grundsätzlichen Überlegungen natürlich noch in den Gremien des Stadtrates und der Stadtwerke verhandelt werden.