Seiteninhalt
20.08.2020

Stadtspitze appelliert an Vernunft der Bevölkerung

Menschenansammlungen im Sandgebiet vermeiden

Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Jonas Glüsenkamp weisen darauf hin, dass eine „Sandkirchweih light“ nicht stattfinden kann. Nach wie vor gelten die coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Allgemeinverfügung zur Außer-Haus-Abgabe von Alkohol.

„Uns ist bewusst, dass die Bambergerinnen und Bamberger ihre Sandkerwa vermissen. Sie musste wegen der Corona-Pandemie und des Verbots von Großveranstaltungen abgesagt werden. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, sich die Gründe dahinter bewusst zu machen: Oberstes Ziel ist nach wie vor, das Infektionsgeschehen so gering wie möglich zu halten. Bitte strömen Sie deshalb in den kommenden Tagen nicht ins Sandgebiet“, appellieren Starke und Glüsenkamp.

Die städtische Allgemeinverfügung zum Außer-Haus-Verkauf von Alkohol schließt explizit die Tage ein, an denen ursprünglich die diesjährige Sandkerwa geplant gewesen war. Dementsprechend sind ab Donnerstag und an den folgenden Tagen der Verkauf und die Abgabe von Alkohol von 20 Uhr bis 06 Uhr verboten. Diese Regelung gilt zunächst bis Dienstag, 25.08.2020 um 06:00 Uhr. Ausgenommen ist der Ausschank im konzessionierten Bereich von Gaststätten.

Die Bamberger Polizei wird während der kommenden Tage verstärkt in der Sandstraße und auf der Unteren Brücke präsent sein. Unterstützt wird sie von der Bamberger Bereitschaftspolizei.

Die große, festliche Sandkerwa wird zwar nicht stattfinden, der Bürgerverein wird jedoch im kleinen Kreis am Mittwoch und am Sonntag Gottesdienste feiern. Am Sonntag findet anschließend ein „gemütliches Beisammensein“ im abgesperrten Bereich und ausschließlich für Mitglieder des Bürgervereins statt. Das hat die Stadtspitze in gemeinsamen Gesprächen mit dem Bürgerverein vereinbart.

Ein weiteres Treffen gab es außerdem zwischen Vertretern der Stadtverwaltung und den Marktkaufleuten und Schaustellern. Diesen brechen wegen der ausgefallenen Kerwa erhebliche wirtschaftliche Einnahmen weg. Oberbürgermeister Andreas Starke hat sich mit den Schaustellern darauf verständigt, dass vom 3. bis zum 7. September 2020 „Am Kranen“ ein Verkaufswagen und ein kleines Karussell aufgestellt werden dürfen. Auf dem Markusplatz dürfen eine Losbude und ein Kinderkarussell aufgebaut werden.