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Datum: 23.06.2022

OB begrüßt Familienunternehmen als neuen Atrium-Entwickler

Andreas Starke freut sich bei erstem Gespräch über den nachhaltigen Ansatz des neuen Investors 

In positiver Atmosphäre und großer Offenheit haben sich Vertreter der Stadtverwaltung mit dem neuen Investor für das ehemalige Atrium-Einkaufszentrum am Mittwoch ausgetauscht. „Das Kennenlernen war ein guter Start für die künftige Zusammenarbeit. Wir begrüßen, dass sich ein Familienunternehmen aus Bayerisch-Schwaben dem Gebäude an zentraler Stelle annimmt und dieses auf Basis des bekannten Nutzungskonzepts langfristig und hochwertig entwickeln möchte“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke nach dem Gespräch mit Georg Wersing und Felix Timm von der SWT Verwaltungs GmbH sowie Can Gülsoy und Markus Rheker von der Baugenossenschaft Franken eG. „Von dem nachhaltigen Ansatz wird die Stadt profitieren“, so Starke.

„Wir sind keine Projektentwickler, die ein schnelles Geschäft machen wollen, sondern Bestandshalter und möchten hier langfristig etwas aufbauen“, betonte Georg Wersing. Er habe bereits vor Jahrzehnten gute Erfahrungen mit dem Bau eines Gartencenters am Berliner Ring gemacht, bei deren zugehöriger Kette seine Familie Gesellschafter ist: „Es ist immer ein Vergnügen in dieser Stadt zu sein. Neben dem Bahnhof haben wir einen exzellenten Standort für unser neues Objekt.“ Felix Timm erinnerte sich bei dem Gespräch im Rathaus am Maxplatz an den ersten Besuchstermin in dem Objekt und den Blick vom Parkhaus auf das Welterbe: „Da haben wir uns direkt verliebt.“

Nutzungsmix beibehalten mit Optimierungen

Die SWT-Unternehmensgruppe vor wenigen Wochen von Insolvenzverwalter Dr. Andreas Kleinschmidt das ehemalige Atrium-Gebäude erworben, nachdem der vorherige Eigentümer, die Eyemaxx Real Estate AG, im vergangenen Jahr Insolvenz hatte anmelden müssen. Auf das Objekt in Bamberg aufmerksam gemacht hatte Can Gülsoy von der Baugenossenschaft Franken die Unternehmer aus Rain: „Unser Ziel war es, das ehemalige Atrium aus dem Finanz-Karussell zu entnehmen und dafür ein werthaltiges Unternehmen am besten aus Bayern zu finden. Ich bin sehr froh, dass uns das gelungen ist.“ 

„Wir wollen den Nutzungsmix beibehalten und möchten zudem Optimierungen vorschlagen“, erklärte Timm bei dem Gespräch im Rathaus am Maxplatz. Die anwesenden Referenten Thomas Beese (Baureferat) und Dr. Thomas Goller (Wirtschaftsreferat) zeigten sich aufgeschlossen und versprachen zeitnah auf Arbeitsebene das Projekt voranzubringen. Neue Ideen sollen in enger Absprache mit dem Stadtgestaltungsbeirat und dem Bau- und Werksenat bearbeitet werden. „Wir sind zuversichtlich, dass das Projekt mit dem neuen Investor schnell wieder Fahrt aufnehmen wird“, sagte Oberbürgermeister Andreas Starke, der den Willen der Stadt hervorhob, den Neuantrag „als große Chance für ein verbessertes Projekt“ zu nutzen.