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27.04.2021

Aufgabe für alle Bamberger:innen

Die ganze Stadtgesellschaft ist eingeladen, am sieben Jahre andauernden Programm „Smart City“ mitzuarbeiten

Am Montag, 3. Mai, ist Start der Seite www.bamberg-gestalten.de. Eines der ersten großen Themen auf dieser Bürgerbeteiligungsplattform wird die gemeinschaftliche Entwicklung der Strategie für das Programm „Smart City“ in Bamberg sein.

Zum Hintergrund: Bamberg erhält 17,5 Millionen Euro, um sich bis 2027 zu einer „Smart City“ zu entwickeln. Das Programm soll mit digitalen Mitteln helfen, die Lebensqualität aller Menschen in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Dabei sollen alle Teile der Stadtgesellschaft mitwirken: Also einzelne Bürger:innen genauso wie Vereine, Initiativen, Netzwerke, die Kirchen, die Gewerkschaften, die politischen Parteien – und natürlich die Partner der Stadt im Programm wie die Universität, die Stadtwerke, die Stadtbau und andere städtische Töchter.

Wie aber soll das funktionieren? Neben verschiedenen Präsenz-Veranstaltungen, die baldmöglichst nach Ende des Lockdowns starten, spielt www.bamberg-gestalten.de eine zentrale Rolle. Hier werden bereits entwickelte oder schon gestartete Projekte vorgestellt, können nachverfolgt und kommentiert werden. Außerdem werden bereits eingebrachte Beiträge zur Strategie hier publiziert, damit sie im Weiteren beachtet und nachverfolgt werden können. So soll sichergestellt werden, dass die einzelnen Beiträge zum Strategieprozess transparent sind und nachhaltig wirken.

Dazu erklärt der für das Programm zuständige Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller: „Es ist eine große Aufgabe, die unterschiedlichsten Vorstellungen der Bürger:innen vom guten Leben in einer digitalen Zukunft in Bamberg zu sammeln und zusammenzuführen. Das wichtigste werden dabei viele persönliche Begegnungen in unterschiedlichsten Konstellationen sein. Aber wir kommen auch nicht ohne digitale Plattform aus, die für alle zugänglich ist und so für Transparenz sorgt. Und das ist für uns die Plattform www.bamberg-gestalten.de.“

Die Türen stehen allen Bamberger:innen also bald weit offen, ihre Ideen und Vorstellungen auf dem Weg zur „Smart City“ einzubringen.