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Sitzungsvorlage - VO/2011/0219-62  

Betreff: Neubau einer Eigentumswohnanlage mit TGa
Bamberg, Dr.-v.-Schmitt-Str. 27
Status:öffentlich  
  Aktenzeichen:70/11
Beratungsfolge:
Bau- und Werksenat
11.05.2011 
Sitzung des Bau- und Werksenates ungeändert beschlossen   

Sachverhalt
Beschlussvorschlag
Finanzielle Auswirkungen
Anlage/n
Anlagen:
Stellungnahmen, Pläne  

I

I.              Sitzungsvortrag:

 

Bauherr:              TOP finanz Finanzberatung u. Immobilienverwertung GmbH & Bauträger KG

Entwurfsverfasser:                            Architekt Dipl.-Ing. Matthias Dietz

 

Kurzbeschreibung:             

Beantragt ist eine 5-geschossige Wohnanlage (4+D, D = Vollgeschoss) mit 18 Wohneinheiten. Das Gebäude erhält ein Satteldach mit einer Dachneigung von 45 Grad. Im Untergeschoss ist eine Tiefgarage mit 16 Kfz.-Stellplätzen vorgesehen, im Bereich des Hofes sind weitere 3 Stellplätze geplant.

             

              Größe des Bauvorhabens:

              Breite:  12,30 m bis 13,30 m              Länge:  26,65 m bis 39,00 m             

                13,45 m                            Firsthöhe: ca. 19,70 m

             

                      bereits ausgeführt:   ja    nein

                            Antragseingang:               13.01.2011

Planungsrechtliche Beurteilung – BauGB

             

                            Befreiung von der Festsetzung des Bebauungsplanes - Nr.: 114 F

                            rechtsverbindlich seit: 30.09.1955

              Art der baulichen Nutzung (§1 Abs.2 BauNVO): MI (§ 6 BauNVO)

 

              vorgesehene Abweichung:

-              Überschreitung der Baulinie an der Straße durch die beiden Treppenhäuser ab dem

1. Obergeschoss;

                            Überschreitung der rückwärtigen Baugrenze durch die Balkonanlagen und die

Tiefgarage;

 

              Begründung:

Da die Abweichungen die Grundzüge des Bebauungsplanes nicht berühren, sind sie städtebaulich vertretbar. Das Vorhaben fügt sich harmonisch in die vorhandene Blockrandbebauung der Dr.-v.-Schmitt-Straße ein und wird mit dem um ein Geschoß niedriger geplanten Neubau auf dem nördlich angrenzenden Nachbaranwesen städtebaulich stimmig in die Altbebauung am Steinweg eingebunden.

             

Bauordnungsrechtliche Beurteilung – BayBO:

 

              Nachbarzustimmung:              ja:                            nein:

 

 

              Kfz – Stellplätze:

erforderlich: 19 (18 Stellplätze für beantragte Wohnanlage + 1 erforderlicher Stellplatz für

                          das vorhandene Gebäude Steinweg 10)

              anrechenbar:              -/-              nachzuweisen:              19

              gemäß Stellplatzsatzung (Beschränkungszonen) sind abzulösen:              -/-

              Nachweis auf Baugrundstück:              19               Nachbargrundstück:              -/-

              Ablösung der Stellplatzpflicht:              -/-

 

              Kinderspielplatz:

              nachgewiesen               nicht erforderlich               abzulösen

 

              Barrierefreiheit:              nicht erforderlich               nachgewiesen


              Bußgeldverfahren wurde eingeleitet               ja       nein

 

              Baumfällung:

Es müssen 5 Obstbäume gefällt werden. Das Umweltamt – Naturschutz – hat der Fällung zugestimmt. Da aus Platzgründen keine Ersatzpflanzungen erfolgen können, ist eine Ausgleichszahlung zu leisten.

             

 

 

 

Denkmalpflegerische Beurteilung – DSchG:

 

              Stadtdenkmal:               ja               nein

              Einzeldenkmal:               ja               nein

              Zustimmung der örtl. Denkmalpflege:               ja               nein               nicht erforderlich

              BLfD:               ja               nein               nicht erforderlich

 

Aufgrund der Stellungnahme des Stadtplanungsamtes entspricht das Vorhaben bis auf die dort

genannten Abweichungen hinsichtlich vertretbarer Baugrenzen- bzw. Baulinienüberschreitungen den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Insofern werden in Abweichung zur Stellungnahme des BlfD vom 16.02.2011 Bedenken hinsichtlich der Kubatur wegen des überhöhten Sockels vom ca. 1,50 m und der ortsunüblichen Kniestockhöhe von ca. 1,00 m zurückgestellt. Eine Optimierung des

Erscheinungsbildes kann jedoch gemäß der Stellungnahme der Denkmalpflege bei Reduzierung von Sockel und insbesondere Kniestock erreicht werden.

 

 

II

II.              Beschlussvorschlag

 

Der Senat stimmt den erforderlichen Befreiungen sowie der baurechtlichen Genehmigung zu.

 

 

 


 

Anlage/n:

Anlage/n:

 

 

 

 

 

 

 

 

Verteiler:

 

Bamberg, den 26.04.2011

Baureferat                            FB 6A:              ____________________

                            Bauer-Banzhaf

 

              Amt 62:              ____________________

              Stenglein

 

Michael Ilk              ____________________

              Dirauf

 

 

 

Anlagen:  
  Nr. Status Name    
Anlage 1 1 öffentlich Stellungnahmen, Pläne (536 KB)