Berichtsvorlage - VO/2024/7457-44
Grunddaten
- Betreff:
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Jahresbericht 2023 der Museen der Stadt Bamberg und Vorschau auf das Ausstellungsjahr 2024
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- 44 Museen der Stadt Bamberg
- Referent:in:
- Ulrike Siebenhaar
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Kultursenat
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Kenntnisnahme
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Feb 1, 2024
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May 2, 2024
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I. Sitzungsvortrag:
I.1. Jahresbericht 2023
Die Museen der Stadt Bamberg legen den Jahresbericht über das Jahr 2023 vor. Dieser hat das Ziel, über die Ergebnisse des letzten Jahres in Zahlen und Inhalten zu informieren und damit einen grundlegenden Einblick in die Arbeit der Museen zu geben. Er soll zukünftig jährlich erstellt werden.
Die Museen blicken auf eine sehr erfolgreiches Jahr zurück, was sich insbesondere in den Besuchszahlen, die im Vergleich zum Vorjahr um 38% auf rd. 53.800 gesteigert werden konnten, zeigt. Die Arbeit war ebenso geprägt durch die weitere Entwicklung der Projekte des Masterplan zur Neuaufstellung und Sanierung der Museen der Stadt Bamberg.
Der ausführliche Jahresbericht findet sich in Anlage 1.
I.2. Ausblick Jahresprogramm 2024
Die Museen der Stadt Bamberg verfolgen die Projekte des Masterplans weiter und werden dazu im Kultursenat am 8. Oktober 2024 berichten.
Darüber hinaus wird ein abwechslungsreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm durchgeführt.
Zum Abschluss gekommen ist am 7. April 2024 bereits die Ausstellung "Fake Food - Essen zwischen Schein und Sein" im Alten Rathaus. Mit einer Gesamtbesuchszahl von etwas über 27.000 und einer sehr guten überregionalen Medienresonanz war die Schau außerordentlich erfolgreich und hat gezeigt, dass mit der Sammlung Ludwig publikumsstarke Formate entwickelt werden können. Zahlreiche Anfragen von anderen Museen zur Übernahme der Ausstellung belegen das eindrücklich.
Am 7. April 2024 fand ebenfalls die 2009 eingerichtete Dauerausstellung "Lebensader Regnitz - Im Fluss der Geschichte" im Historischen Museum ihren Abschluss. In Vorbereitung auf die große Heinrichsausstellung anlässlich des 1000. Todesjahres des Kaisers wird die Ausstellung derzeit zurückgebaut und der sogenannte Renaisancebau der Alten Hofhaltung und die Sonderausstellungsräume im Anschluss eingerichtet.
Die anderen Dauerpräsentationen im Historischen Museum wurden teilweise umgestaltet. Die ehemalige Galerie "100 Meisterwerke" lädt nun zum "Bilderspaziergang - Gemälde erzählen Geschichten" mit einigen neugestalteten Räumen und zusätzlichen Angeboten der Kulturellen Bildung ein. Auf diese Weise können Gemälde, die bisher in den Depots aufbewahrt worden sind, präsentiert und neue Rezeptionsweisen angeboten werden.
Auch die Museumsabteilung "Bürgerkultur" erfuhr eine Überarbeitung und ist jetzt für das Publikum wieder unter dem Titel "Eine neue Zeit bricht an - Bambergs Bürger zwischen Gründerzeit und Romantik" zu sehen.
Kleinere Veränderungen wird es im Laufe des Jahres 2024 bzw. 2025 auf Anregung jüdischer Mitbürger auch in der Ausstellung "Jüdisches in Bamberg" geben.
Der Historische Verein hat die Ausstellung "Highlights" ebenfalls neu gestaltet und stellt insbesondere die Sammlungsgebiete des kürzlich verstorbenen Ehrenmitglieds Dr. Lothar Braun vor.
Ab dem 5. Juli 2024 zeigen die Museen der Stadt Bamberg und die Bayerische Schlösserverwaltung in den Kaiserapartments und in den Fürstbischöflichen Apartments die Intervention "Höfische Begegnungen - Sammlung Ludwig zu Gast in der Neuen Residenz" (29.06.2024 bis 22.06.2025). Ziel ist es, die Sammlung Ludwig während der Zeit der Auslagerung aus dem Alten Rathaus weiter im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu halten.
Im Kesselhaus wird im September 2024 als Kooperation mit den Museen der Stadt Bamberg und dem Kunstverein die Volker-Hinniger-Preisträgerin Alex Hojenski eigene Werke präsentieren. Der Kunstverein zeigt in der Villa Dessauer vom 15. September bis zum 27. Oktober 2024 "Sven Drühl: All over" sowie der BBK vom 11. November 2024 bis 20. Januar 2025 "Die Grenze".
Highlight des Ausstellungsjahres ist die Ausstellung "Vor 1000 Jahren - Menschen(leben) am Hof von Kunigunde und Heinrich II." im Historischen Museum. Auf ca. 1300 qm Ausstellungsfläche legt die Schau den Fokus nicht ausschließlich auf den Kaiser, sondern ebenfalls auf seine Frau Kunigunde und die Menschen in ihrem Umfeld. Mit szenografischen Inszenierungen und digitalen Anwendungen tauchen die Gäste ein ins Alltagsleben einer Kaiserpfalz: Sie erfahren mehr über die Baugeschichte der Alten Hofhaltung, über Kirche und Bildung oder den Alltag der Soldaten. Auch was an der kaiserlichen Tafel serviert wurde oder welche Handlungsräume Frauen in dieser Zeit hatten, sind Themen der Ausstellung. Diese beleuchtet Kaiserin Kunigunde und Kaiser Heinrich II., deren Wirken für Bamberg von grundlegender Bedeutung gewesen ist. Doch statt einer reinen Betrachtung des Kaiserpaares, ihrer Herrschaft, Kriegszüge und Hofhaltung sollen diese und andere zentrale Themen aus der Perspektive der allgemeinen Bevölkerung gezeigt werden. Wer lebte vor 1000 Jahren in Bamberg und wie lebte man damals überhaupt? Was wurde gegessen, welche Kleidung getragen und wie verbrachten die Menschen ihren Tag? Wer zog mit dem Kaiser in den Krieg und was bedeutet es eigentlich damals, auf einen Feldzug zu gehen? Solche und ähnliche Fragen will die Ausstellung beantworten. Die Gäste sollen nicht lesen, was in welchem Jahr geschah, sondern erleben, wie vor einem Jahrtausend gelebt wurde. Zu diesem Zweck wird die Ausstellung aufwändig inszeniert und von modernen und innovativen Medien unterstützt. Zahlreiche Mitmachangebote bieten die Chance, die Beschaffenheit mittelalterlicher Kleidung zu erfühlen oder das Gewicht des damaligen Rüstzeugs selbst zu spüren. Für die Ausstellung werden zahlreiche Leihgaben aus deutschen Museen sowie aus Polen nach Bamberg kommen. Das Projekt wird gefördert von der Oberfrankenstiftung, der Bayerischen Sparkassenstiftung mit der Stiftung Sparkasse Bamberg sowie der Ernst von Siemens Kunststiftung.
Die Museen der Stadt Bamberg bieten ein umfangreiches Programm der Kulturellen Bildung sowie u.a. Führungen durch die Kuratorinnen und Kuratoren, eine Vortragsreihe in Kooperation mit der Uni Bamberg und ein umfangreiches Programm für Kinder und jugendliche sowie Familien.
Eine ausführliche Programmvorschau April bis September findet sich in Anlage 2.
III. Finanzielle Auswirkungen
Der unter II. empfohlene Beschlussantrag verursacht
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x |
1. |
Keine Kosten |
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2. |
Kosten in Höhe von für die Deckung im laufenden Haushaltsjahr bzw. im geltenden Finanzplan gegeben ist |
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3. |
Kosten in Höhe von für die keine Deckung im Haushalt gegeben ist. Im Rahmen der vom Antrag stellenden Amt/Referat zu bewirtschaftenden Mittel wird folgender Deckungsvorschlag gemacht: |
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4. |
Kosten in künftigen Haushaltsjahren: Personalkosten: Sachkosten: |
Falls Alternative 3. und/oder 4. vorliegt:
In das Finanzreferat zur Stellungnahme.
Stellungnahme des Finanzreferats:
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,5 MB
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2
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(wie Dokument)
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3,9 MB
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