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Wegweisung

Fußgängerleitsystem

Die Stadt Bamberg hat ein neues touristisches Fußgängerleitsystem installiert, das am 3. Juni 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Hotelleitsystem

Bereits im Jahr 1996 hat der Bamberg Tourismus & Kongress Service eine Konzeption entwickelt, die den speziellen Erfordernissen in Bamberg Rechnung tragen sollte: Eine zuverlässige und konsequente Wegweisung für die übernachtenden Besucher Bambergs, insbesondere zu den für Ortskundige oft schwer auffindbaren, innerstädtischen Beherbergungsbetrieben.

Vor dem Hintergrund der besonderen Situation in Bamberg, die gekennzeichnet ist durch einen sensiblen Altstadtbereich, ein hohes innerstädtisches Verkehrsaufkommen und ein komplexes Einbahnstraßensystem, war es äußerst schwierig eine schlüssige Lösung zu entwickeln. So wurde das Bamberger Hotelleitsystem von vornherein als eigenständiger Bestandteil des städtischen Gesamtleitsystems definiert, wodurch dessen Infrastruktur in Form der Informationsbuchten samt Infosäulen an den Stadteinfahrten genutzt werden konnte. Bei der Formulierung der Anforderungen an ein solches System ergaben sich unter dem wichtigen Aspekt der Stadtverträglichkeit im wesentlichen folgende Zielsetzungen:

  • Reduzierung des Suchverkehrs durch eine sichere Wegweisung
  • Maximale Information durch minimale Schilderanzahl
  • Konzentration auf den beherbergungsintensiven Innen- und Altstadtbereich
  • Flexibilität, d.h. sofortige Reaktionsmöglichkeit bei Änderungen der Beherbergungsstruktur, z.B. bei der Ausweisung neuer bzw. Wegfall existender Betriebe

Als Basis für die Umsetzung dieser Vorgaben favorisierte der Bamberg TKS ein Farbleitsystem mit integrierter Zielwegweisung. Der ankommende Gast erhält eine vollständige und umfassende Information über das Gesamtsystem an derzeit fünf Informationsbuchten. Von dort folgt er zunächst der farbigen Wegweisung, bis zu der Farbzone, in der seine Unterkunft liegt und wird dann von den namentlichen Hotelschildern direkt zu seiner Unterkunft geführt. Durch die zweisprachige, international verständliche Systeminformation erhält auch der internationale Gast zuverlässige Hilfestellung.

Natürlich wird der Bamberg TKS die Basisinformationen des Hotelleitsystems in seine Werbemittelpalette aufnehmen, um die Gäste bereits vor der Anreise zu informieren. Auch die Beherbergungsbetriebe werden künftig das Hotelleitsystem in ihren Hausprospekten umsetzen. Der Bamberg Tourismus & Kongress Service wertet das Hotelleitsystem als wichtigen Beitrag zum Qualitätstourismus, da es einerseits zur Verbesserung der Verkehrssituation beiträgt und andererseits dem Gast eine verlässliche Hilfe ist. Mit der Realisierung geht zum einen ein lange gehegter Wunsch des Hotel- und Gaststättenverbandes in Erfüllung. Zum anderen ist das Hotelleitsystem zur weiteren Profilierung Bambergs als Tourismusdestination und Tagungsstandort unabdingbar.

Wegweisung für Radfahrer

Die Wegweisung für Radfahrer im Bamberger Stadtgebiet setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
  • Ausschilderung von Freizeitradwanderwegen, die durch das Bamberger Stadtgebiet führen (private, touristische Wegweisung)
  • Ausschilderung von Stadtteilen und Zentrum entlang von Cityrouten (städtische Wegweisung)

Derzeit verlaufen durch das Bamberger Stadtgebiet folgende Fern- und regionale Radwanderwege:

Die Wegweisung dient als Orientierungshilfe nicht nur dem Freizeitradverkehr sondern vielmehr auch dem Alltagsradverkehr, wenn Radverkehrsverbindungen im Zuge von Radverkehrsnetzen abseits von Hauptverkehrsstraßen verlaufen (z.B. Bamberg-Mitte, Domgrund etc.).

Wegweisung zu den Gewerbegebieten

Das Konzept der gesamtstädtischen Gewerbegebietsbeschilderung ist dreistufig aufgebaut: Zuerst Führung über die Sammelbegriffe Gewerbegebiete "West", "Nord" und "Süd". In diesen Bereichen erfolgt eine feinere Aufteilung in die eigentlichen Gewerbegebiete (z.B. "Fürstenwiesenweg", "Kramersfeld", "Kronacher Straße", etc.).

Innerhalb dieser weist eine (von Werbefirmen bzw. der Deutschen Städtereklame gestaltete) Werbetafel, die in den jeweiligen Einfahrtsbereichen steht, auf die einzelnen Betriebe hin.

Das Konzept der gesamtstädtischen Gewerbegebietsbeschilderung wurde im Verkehrssenat vom 18.03.1998 behandelt. Derzeit wird es schrittweise umgesetzt.

Information an den Stadteinfahrtsbereichen

Für die Orientierung von Ortsfremden ist die Wegweisung alleine nicht ausreichend. Deshalb sind an den Stadteinfahrtsbereichen Haltepunkte mit Informationsmöglichkeiten eingerichtet. Diese Informationsmöglichkeiten liegen möglichst weit außen am Stadtrand und weisen folgende Informationen auf:

  • Stadtplan
  • Telefonzelle
  • Erläuterung und Übersichtsplan Hotelleitsystem
  • Übersichtsplan Gewerbegebiete und die empfohlene Wegeführung dorthin
  • Parkmöglichkeiten u.v.m.

Parkleitsystem

Das Stellplatzangebot in den öffentlichen Parkierungseinrichtungen stellt das Rückgrat für den innerstädtischen Einkaufs- und Dienstleistungsverkehr dar. In der Parkzone I sind 2/3 der öffentlichen Stellplätze als Kurzzeitstellplätze in Tiefgaragen bzw. Parkhäusern vorhanden. Dabei unterscheiden sich die Parkhäuser bzw. Tiefgaragen hinsichtlich Standortgunst, Akzeptanz und Auslastungsgrad. Um das Auffinden der Parkierungseinrichtungen zu erleichtern, wurde Anfang 1996 ein statisches Parkleitsystem installiert, das später in ein dynamisches System umgewandelt wurde (12/2006).