Dank für jahrzehntelanges Tibet-Engagement
Oberbürgermeister Andreas Starke nimmt Urkunde der Tibet Initiative Deutschland entgegen.
2026 ist ein besonderes Jahr für die Tibet Initiative Deutschland: Die Kampagne „Flagge zeigen für Tibet“ feiert ihr 30-jähriges Jubiläum. Seit drei Jahrzehnten setzen Städte, Gemeinden und engagierte Menschen in ganz Deutschland ein sichtbares Zeichen für Freiheit, Menschenrechte und den Erhalt der tibetischen Identität. Auch Bamberg hisst seit dem Jahr 1999 jedes Jahr die Tibet-Flagge. Als Dank überreichte Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland, eine Urkunde an Oberbürgermeister Andreas Starke.
Seit 1989 weist die Tibet Initiative Deutschland mit ihrer Arbeit auf die dramatische Menschenrechtslage in Tibet hin. Damit bestärkt sie das Recht der Tibeterinnen und Tibeter auf Selbstbestimmung, tritt für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet ein und setzt sich für den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion und Identität ein. Die Aktion „Flagge hissen für Tibet“ findet jedes Jahr am 10. März statt, um an den tibetischen Volksaufstand im Jahr 1959 zu erinnern, den die chinesische Besatzungsmacht blutig niederschlug. Bundesweit hissen jährlich über 460 Städte, Gemeinden und Landkreise die tibetische Flagge in einer gemeinschaftlichen Aktion, organisiert von der Tibet Initiative Deutschland.
„Die Menschen in Tibet sind verzweifelt wegen der katastrophalen Menschenrechtslage vor Ort“, so Wolfgang Grader, Vorsitzender der Tibet Initiative Deutschland, im Rahmen der Urkundenübergabe.
Andreas Starke unterstreicht:
„Bamberg unterstützt seit Jahrzehnten gerne das Engagement der Tibet Initiative Deutschland. Damit wollen wir unsere Solidarität mit den Tibeterinnen und Tibetern ausdrücken und uns für Tibet, für Selbstbestimmung und für Menschenrechte in dem unterdrückten Land stark machen.“