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Urbaner Gartenbau

Projekt und Projektziele

In der Bamberger Gärtnerstadt sind die mittelalterlichen Strukturen der Hausgärten in einmaliger Weise im Stadtdenkmal erhalten. In den letzten Jahrzehnten ist jedoch der Erwerbsgartenbau stark zurückgegangen und damit sind große Teile der einmaligen innerstädtischen Freiraumstrukturen brach gefallen.

Das Projekt „Urbaner Gartenbau im Welterbe Bamberg“ verbindet die Aspekte Stadtplanung, Denkmalschutz, Tourismus und Erwerbsgartenbau auf besondere Weise. Ziel des Projektes ist es, Gärtnerbetriebe und Gärtnerflächen als wesentlichen Teil des UNESCO-Welterbes sowie als prägendes stadtstrukturelles Element zu erhalten und zu entwickeln.

Dabei ist wesentlich, den Gartenbau in Bamberg zukunftsfähig zu gestalten und damit die ursprünglichen Funktionen sowie die jahrhunderte alte Gärtnerkultur lebendig zu erhalten.

Bedeutung des Objektes

Die innerstädtischen Gärtnerflächen haben wesentlich zur Ernennung Bambergs als Welterbestadt beigetragen und bilden neben der Domstadt und der bürgerlichen Inselstadt eine der drei Säulen des UNESCO-Welterbes.

Die spätmittelalterliche Struktur des Gartenbaus aus Hofstellen und angrenzenden Anbauflächen hat sich bis heute in einmaliger Weise im Zentrum Bambergs erhalten. Damit existiert an dieser Stelle ein außergewöhnliches Freiflächendenkmal, dessen dauerhafte Sicherung derzeit durch fehlende adäquate (Nach-)Nutzungen gefährdet ist.

Die Nutzung der Flächen durch gärtnerische Betriebe ist seit dem 14. Jahrhundert in dem Gebiet nachweisbar und dauert bis heute kontinuierlich an. Damit existieren nach wie vor nicht nur die materiellen, sondern ebenso die immateriellen Kulturgüter, u. a. die Traditionen, Kenntnisse und Bearbeitungstechniken der Gärtner.

Projektgesamtsumme

1.270.000 € für Projektierung und Projektmanagement, Direktvermarktung, Didaktische Vermittlung, Aufwertung öffentlicher Raum, Flächennutzungsoffensive

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