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Ehemaliges Kloster St. Michael

Kirche, Orangerie mit Stützmauer und Wirtschaftsgebäude im Camerathengarten

Projekt und Projektziele

 

Welterbe-Notizen:<br>Benediktinerabtei St. Michael - Michelsberg
Benediktinerabtei St. Michael - Michelsberg

Das im 11. Jahrhundert gegründete Benediktinerkloster St. Michael wurde im 18. Jahrhundert umfassend baulich umgestaltet, erweitert und hochwertig ausgestattet, gleichzeitig wurden großzügige Gartenanlagen geschaffen.

Die Pfeilerbasilika mit der berühmten Darstellung von fast 600 unterschiedlichen Kräutern an der Gewölbedecke (Herbarium) weist starke Rissbildungen auf. Sie soll in ihrem Inneren gründlich saniert werden. Im südlichen Bereich des Klostergartens befindet sich eine Orangerie, die ebenfalls Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet wurde und in ihrer besonderen Form und Lage als „Klosterorangerie“ von außergewöhnlicher Bedeutung ist. Die Orangerie ist sanierungsbedürftig. Am Fuß des südwärts fallenden Hangs (Camerathengarten), befindet sich ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude des Klosters. Es liegt im Bereich des historischen Weinbergs und soll dem dort zukünftig (wieder) tätigen Winzer dienen.

Bedeutung des Objektes

Auf einem der sieben Hügeln Bambergs erbaut, gehört die ehemalige Benediktinerabtei mit der Klosterkirche St. Michael im UNESCO-Welterbe der Stadt zu einem der weithin sichtbaren Orte. Die Qualität einer geschlossenen Anlage mit arrondierenden Gärten, die durch ihre Lage auf dem Michaelsberg von vielen Standpunkten der Stadt aus in Erscheinung tritt, ist für jeden Besucher beeindruckend. Weit über die Stadtgrenzen hinaus auch noch aus dutzenden Kilometern Entfernung sichtbar, bildet St. Michael seit Jahrhunderten die städtebauliche Dominante Bambergs, stärker noch als der (tiefer gelegene) Kaiserdom.

Die ganze Anlage gehört zu den hochkarätigsten Denkmälern im UNESCO-Welterbe Bamberg. Die Erhaltung dieser Klosterlandschaft mit dem Kloster, den Gärten, Wirtschaftsgebäuden, landwirtschaftlichen Flächen und sogar Wäldern, die in dieser Form innerhalb einer Stadt wohl einzigartig ist, hat weit über Bamberg hinaus hohe Denkmalbedeutung.

Bildergalerie während und nach der Sanierung

 

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Projektgesamtsumme

5.300.000,00 € für Untersuchungen, Vorprojekte, Projektsteuerung, denkmalpflegerisch-energetische Sanierung und Sanitäranlagen (Orangerie), Sanierung Stützmauern Ost und Süd, Sanierung Eingangsbalustrade (Kirche), Fassadensanierung Ost und Süd (Kirche), Fassadensanierungen Nord, Süd und Ost (Kloster), Sanierung ehem. Wirtschaftsgebäude im Weinberg, Sanierung Außenanlagen, Sanierung Michaelsberg 8e, Aufbau Denkmalmanagementsystem. 

Weitere Informationen:

 (Rathaus Journal · 14/2011 · 01.07.2011)