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Kirche St. Michael

 

Im 18. Jahrhundert erhielt die Klosteranlage ihr heutiges Gesicht. Für die Umbauten zeichnen mit Leonhard Dientzenhofer und Baltasar Neumann zwei der bedeutendsten Architekten Süddeutschlands verantwortlich. Besonders beeindruckend sind die barocke Kirchenfassade mit ihrer ausladenden Freitreppe und die prächtige Ausstattung des Innenraumes. Einzigartig sind der „Himmelsgarten“, das Deckengemälde mit 578 detailgetreuen Blumen und Heilkräutern, aber auch die ergreifenden Totentanz-Darstellungen in der Heilig-Grab-Kapelle.

 

Grabstätte von Bischof Otto dem Heiligen

Im Jahr 1189 – 50 Jahre nach seinem Tod – sprach Papst Clemens III. den weithin bekannten „Apostel der Pommern“ und großen Förderer des Klosters Michaelsberg Bischof Otto I. heilig. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin war der Bischof 1139 im Chor der Klosterkirche St. Michael begraben worden und nicht wie üblich für seinen Stand in der Kathedrale. Die Michaelskirche wurde damit zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort. Das 1443 gestiftete und noch heute erhaltene Hochgrab ermöglichte den Wallfahrern zudem unter dem Grab durchzukriechen und den Reliquien des Heiligen Otto, dem Patron der Kranken, so sehr nahe zu kommen.

Ottograb in der Kirche St. Michael
© Jürgen Schraudner 

 

 

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