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Soziale Wohnraumförderung

Allgemeine Informationen:

Sie interessieren sich für eine Mietwohnung im Stadtgebiet Bamberg.

Um Ihnen die Wohnungssuche etwas zu erleichtern, möchten wir Ihnen folgende Hinweise geben:

Sie entscheiden sich für eine frei finanzierte Wohnung:

Dies sind Wohnungen, die ein Privateigentümer oder eine Wohnungsbaugesellschaft ohne die Inanspruchnahme öffentlicher Baudarlehen erworben oder hergestellt hat und diese daher auch ohne öffentliche Auflagen an jeden Wohnungsbewerber frei vermieten kann. Den Mietpreis für die Kaltmiete kann der Vermieter daher auch weitgehend selbst bestimmen, da eine gesetzliche Mietpreisbindung für diese Wohnungen nicht besteht. Um Ihnen jedoch die Möglichkeit zu geben festzustellen, ob der geforderte Nettomietpreis für Ihre neue Wohnung annähernd den örtlichen Mietpreisverhältnissen angepasst ist, hat die Stadt Bamberg einen Mietspiegel für das Stadtgebiet Bamberg erstellt. Informationen über freie Wohnungen können sie der örtlichen Tagespresse entnehmen, oder durch eine gewerbliche Wohnungsvermittlung erhalten.

Sie haben die Absicht eine öffentlich geförderte Wohnung (Sozialwohnung) anzumieten:

Der Bau dieser Wohnungen ist mit öffentlichen Baudarlehen gefördert. Die Eigentümer sind in der Regel Wohnungsbaugesellschaften, deren Anschrift sie aus der bereitgestellten Auflistung entnehmen können.

Kontaktdaten Wohnungsbauunternehmen

Diese sind bei der Vermietung an bestimmte gesetzliche Auflagen gebunden (auch an die Höhe der Miete). Diese Wohnungen dürfen nur an Mietinteressenten vermietet werden, die im Besitz eines Wohnberechtigungsscheines sind. Diese Bescheinigung können Sie auf Antrag beim Bauordnungsamt erhalten, wenn Sie die Voraussetzungen hierzu erfüllen. Die Wohnberechtigung richtet sich nach der Höhe des Gesamteinkommens aller Haushaltsangehörigen. Je nach Familiengröße gelten dafür unterschiedliche Einkommensgrenzen. Für Wohnungen des 1. Förderweges (dies sind die Mehrzahl der Mietwohnungen) gelten folgende Einkommensgrenzen nach Art. 4 des Bayerischen Wohnungsbindungsgesetzes (BayWoBindG):

  • Einpersonenhaushalt: 14.000 ¤
  • Zweipersonenhaushalt: 22.000 ¤

Zuzüglich für jede weitere haushaltsangehörige Person: 4.000 ¤

Für jedes zum Haushalt gehörende Kind im Sinne des § 32 Abs. 1 bis 5 Einkommenssteuergesetz (EstG) erhöht sich die Einkommensgrenze um 1.000 ¤. Dies gilt auch für bestehende Schwangerschaften, die jedoch nachgewiesen werden müssen.

Abweichende Einkommensgrenzen ergeben sich bei Wohnungen des 2. und 3. Förderweges, auf Grund der Vielzahl der hier unterschiedlichen maßgeblichen Einkommensgrenzen wird auf eine Auflistung verzichtet. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der zuständigen Stelle.

Maßgeblich für die Einkommensberechnung sind die Vorschriften des Art. 4 bis 7 des Bayerischen Wohnraumförderungsgesetzes (BayWoFG). Das Gesamteinkommen aller Haushaltsangehörigen (z. B. Antragsteller, Ehegatte, Lebenspartner, Verwandte), die die Wohnung nicht nur vorübergehen nutzen, dient als Berechnungsgrundlage. Bei der Ermittlung des Jahreseinkommens ist im Regelfall das Einkommen zugrunde zu legen, das innerhalb der letzten 12 Monate vor dem Monat der Antragstellung erzielt wurde, positive Einkünfte i. S. d. § 2 Abs. 1, 2 und 5 a Einkommenssteuergesetz (EstG).

Abweichend vom Steuerrrecht gehören zum Jahreseinkommen nach Art. 6 Abs. 2 Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz (BayWoFG) auch steuerfreie, nicht steuerbare und andere positive Einkünfte, wie z. B.:

  • Versorgungsfreibeträge
  • Unterhaltsleistungen
  • BaFöG
  • Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit
  • Einkommen aus gerinfügiger Beschäftigung
  • Renten
  • ALG II
  • Hilfen zum Lebensunterhalt nach §§ 27 - 30 SGB XII

Vom Jahreseinkommen wird nach Art. 6 Abs. 3 Bayerisches Wohnraumförderungsgesetz (BayWoFG) für folgende Leistungen ein pauschaler Abzug in Höhe von 10 % vorgenommen:

  1. Steuern vom Einkommen
  2. laufende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung
  3. laufende Beiträge zu einer Lebensversicherung oder Altersversorgung

Zusätzlich wird vom Gesamteinkommen (= Summe des Jahreseinkommens aller Haushaltsangehörigen) unter nachfolgenden Voraussetzungen ein Freibetrag gewährt:

  1. 4.000 ¤ für jeden Menschen mit  einem Grad der Behinderung von mind. 50 %
  2. 5.000 ¤ für junge Ehepaare (beide unter 40 Jahre und bis zum Ablauf des 10. Jahres nach Eheschließung)
  3. Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen

Beispielsberechnung

Diese Darstellung ist zur Vereinfachung grob zusammengefasst, zur Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines ist die Vorstellung bei der zuständigen Dienststelle mit Vorlage aller notwendigen Unterlagen erforderlich.

Bei Fragen können Sie uns unter folgender Adresse und Telefonnummer erreichen:

 

Soziale Wohnraumförderung
Bauordnungsamt
Untere Sandstraße 36
96049 Bamberg

Telefon : 0951 / 87-1193
Fax : 0951 / 87-8881181
Kontaktformular

 

Wegbeschreibung [PDF: 195 KB]

Mietspiegel Bamberg 2016 [PDF: 314 KB]

Mietspiegel online ausfüllen

 

Seit 01.01.2016 gilt auch in Bamberg die „Verordnung zur Festlegung des Anwendungsbereichs bundesrechtlicher Mieterschutzvorschriften (Mieterschutzverordnung – MiSchuV)“

Weitere Hinweise und Erläuterungen finden Sie auf folgendem Link:

http://bayrvr.de/2015/11/17/gvbl-142015-mieterschutzverordnung-mischuv-verkuendet/

 

Öffnungszeiten Soziale Wohnraumförderung:

 

Montag bis Freitag: 06.30 bis 12.15 Uhr

 

 

 

Sachbearbeiter:

Herr Michael Siegl-Schnitzer
Bauordnungsamt
Soziale Wohnraumförderung
Sachbearbeiter
Untere Sandstraße 34
Bauordnungsamt
96049 Bamberg

Telefon : 0951 87-1193
Fax : 0951 87-1914
Kontaktformular
Raum : 5

 

 

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