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Militärische Flächen

Die Stadt Bamberg hat immer schon eine große Bedeutung als Garnisonsstadt gehabt, was zum Teil heute noch recht deutlich im Stadtbild zu erkennen ist. Bereits zur Zeit Napoleons wurde in Bamberg aus fürstbischöflich bambergischen und würzburgischen Truppenteilen das 4. Bayerische Chevauleger-Regiment gebildet, das ab 1873 durch das Bamberger Ulanen Regiment abgelöst wurde. Insbesondere in den östlichen Stadtteilen hat es einige Kasernen (z.B. Langgaß-, Koppenhof- oder Ulanen Kaserne) gegeben, in denen mittlerweile zivile Nutzungen vorherrschen. Weiterhin fallen größere Areale auf, die im Flächennutzungsplan mit der Nutzungsart Sonderbaufläche "Bund" (militärische Anlage) belegt sind und die erkennen lassen, dass sich hier bis Ende 2014 ein bedeutender Militärstützpunkt, der von den US-Streitkräften genutzt wurde, befand. Der Standort wird derzeit im Rahmen der Konversion weiterentwickelt.

Diese Flächen, die formell durch die Bundesrepublik Deutschland den US-Amerikanern zur Verfügung gestellt wurden, machen mit 421 Hektar etwa 7,7 Prozent der Stadtfläche aus und sind nicht frei zugänglich. Die Bamberger US-Garnison umfasste in der Vergangenheit eine Mantelbevölkerung von etwa 5.000 bis über 10.0000 Personen.

Die größten militärischen Flächenareale sind:

  • der Bereich des Flugplatzes an der Breitenau
  • das eigentliche Kasernengelände mit der sogenannten "Housing-Area" zwischen Zollner- und Pödeldorfer Straße bis zum Hauptsmoorwald
  • der Schießplatz an der Armeestraße
  • und die ehemalige Heeresmunitionsanstalt (Munagelände) im südöstlichen Hauptsmoorwald

Informationen zur US-Konversion

 

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