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Aufgaben und Beratungsangebot

Die kommunale Behindertenbeauftragte hat dafür einzutreten, dass

  • Benachteiligungen von Menschen mit Behinderung beseitigt werden
  • ihre gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleistet und
  • behinderten Menschen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht wird.

Die Kommunen sind verpflichtet diese Ziele aktiv zu fördern und bei der Planung von Maßnahmen zu beachten (Art. 9 bei BayBGG). Die kommunale Behindertenbeauftragte stellt dabei ein

  • wichtiges Bindeglied zwischen Menschen mit Behinderung und den kommunalen Entscheidungs- und Beratungsgremien dar
  • sie ist Sprachrohr, Gesprächspartner, Ratgeber und Programmgestalter und
  • leistet einen wichtigen Beitrag zu Integration und zum besseren Verständnis von behinderten und nicht behinderten Menschen

Die Behindertenbeauftragte soll die Zusammenarbeit der Organisationen behinderter Menschen unterstützen und fördern. Die Aufgaben des kommunalen Behindertenbeauftragten sind dabei sehr vielfältig und hängen stark ab von

  • der Ausgestaltung der Stellen und
  • der vorhandenen Strukturen in der jeweiligen Kommunen

Der kleinste gemeinsame Nenner lässt sich aus meiner Sicht wie folgt beschreiben: Ich setze mich dafür ein, dass bei allen Planungen der Kommune die Belange behinderter Menschen berücksichtigt werden.

Weiterhin zu meinen Aufgaben gehört die Mitwirkung an Planungsprozessen der verschiedenen Fachbereiche wie

  • Stadt-, Verkehrs-, Bauplanung,
  • Sozialplanung, Gesundheitsplanung,
  • Kinder- und Jugendhilfeplanung,
  • Planung von Wohnraum,
  • Planung im Bereich der Schulen.

Die Mitwirkung gelingt am besten, wenn der Behindertenbeauftragte zu Beginn der Planung informiert wird und von Anfang an die Möglichkeit hat, Anregungen einzubringen.

 

Beratungsangebot

Das Beratungsangebot ist sehr umfangreich und vielschichtig. Es wird Hilfestellung bei der Beantragung von Anerkennung einer Behinderung, Verschlimmerung der Behinderung oder Anerkennung eines Merkzeichens geleistet.
Insbesondere berät die Behindertenbeauftragte aber auch Bauherren über die Erfordernis und die Möglichkeit von barrierefreien Bauen. Sie erhalten Informationsmaterial und können sich über das Angebot von Selbsthilfegruppen erkundigen.

Gerade, wenn Sie erst vor kurzem mit dem Thema Behinderung konfrontiert wurden, sei es die eigene Person, die Familie oder den Bekanntenkreis betreffend, ist es hilfreich zu erfahren, an wen Sie sich wenden können.

Behinderungen wirken sich oftmals negativ am Arbeitsplatz aus. Auch diesbezüglich kann eine Beratung durchgeführt werden bzw. erhält man Informationen über entsprechende Betreuungsangebote.

Für ein persönliches Gespräch ist eine Terminvereinbarung erforderlich.

Weitere Informationen:

 

Frau Nicole Orf
Behindertenbeauftragte
Maximiliansplatz 3
Rathaus Maxplatz
96047 Bamberg

Telefon: 0951 87-1069
Fax: 0951 87-1909
Kontaktformular
Internet: www.barrierefrei.bamberg.de

 

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