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Besser Radfahren in Bamberg:
Infrastruktur  "Fahren"

Seit 1994 liegt ein gesamtstädtisches klassifiziertes Radverkehrsnetz als Grundlage der weiteren Radverkehrsplanungen vor, das aus Cityrouten, Stadtteilverbindungen, Erschließungsnetz und Freizeitradwegen besteht. Attraktive Verbindungen für den Radverkehr gibt es nicht nur auf baulichen Radwegen, auch weitere Netzelemente, wie z.B. Radfahrstreifen, Angebotsstreifen, Fahrradstraßen, geöffnete Einbahnstraßen und Verkehrsberuhigte Bereiche bieten gute Voraussetzungen für das Radfahren.

An Hauptverkehrsstraßen ist eine Radverkehrsinfrastruktur notwendig und gehört zur Grundausstattung. Im nachgeordneten Verkehrsnetz sind weniger bauliche als vielmehr verkehrsrechtliche Maßnahmen sinnvoll.

Das Radverkehrsnetz soll für alle Verkehrsteilnehmer begreifbar, komfortabel und sicher sein. Das vorhandene Radverkehrsnetz soll deshalb schrittweise verbessert werden, dazu gehört das Schließen von Netzlücken, aber auch bauliche Verbesserungen entlang vorhandener Radwege sowie das Lösen von konkreten Konfliktpunkten.

Den Knotenpunkten gilt es erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken, da Radfahrer hier durch abbiegenden Kfz-Verkehr besonders gefährdet sind. Durch klare, einheitliche Führung und deutliche Markierung (vorgezogene Haltelinien, aufgeweitete Radaufstellflächen, Aufstellflächen für indirekt linksabbiegende Radfahrer) wird der Radfahrer sicher über die Kreuzung geführt werden. Im Verlauf der Cityrouten soll der Radverkehr beschleunigt werden, an signalisierten Knoten wird geprüft, ob der Radverkehr bevorzugt werden kann.

Für die alltägliche Nutzung des Fahrrads – auch bei Nacht, schlechtem Wetter und zu jeder Jahreszeit -  ist komfortables und zügiges Radfahren zu gewährleisten. Voraussetzung hierfür ist ein guter Unterhalt der Radwege, mangelhafte Oberflächen oder Wurzelaufbrüche schränken die Nutzung sehr ein und sind Gefahrenstellen. Radwege sollen regelmäßig kontrolliert, gereinigt und im Winter geräumt werden. 

 

Maßnahmen, u.a.

  • Ausbau Radwegenetz 
    unter Berücksichtigung aller Formen der Radverkehrsführung, Netzausbau und Lücken schließen (City-Route 8 Pfister-, Peuntstraße stadteinwärts, Radfahrstreifen Nordtangente), bauliche Verbesserungen und Lösen von konkreten Konfliktpunkten, Mut zu Verkehrsversuchen, Öffnen von Einbahnstraßen.

    Seit 1994 liegt ein abgestuftes Radverkehrsnetz als Grundlage der Radverkehrsplanungen vor. Die Priorität liegt im Ausbau der Cityrouten und von verkehrssicheren Schulwegen. Das Netz besteht aus verschiedenen Führungsformen.
     
  • Knotenpunkte - Bevorzugung des Radverkehrs an LSA 
                                                              
  • Unterhalt Radwegenetz
     
  • Infrastruktur seitens des Arbeitgebers
     

 

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