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66. Bamberger Sandkerwa
vom 25. - 29.08.2016

Sicherheitsvorkehrungen und Service-Angebote
der Stadt Bamberg 

Die Bamberger Sandkerwa ist bereits seit über 60 Jahren ein traditionsreiches und beliebtes Volksfest in Oberfranken. Die mittelalterlichen Gassen des Festgebietes bieten eine hohe Aufenthaltsqualität, stellen jedoch aus sicherheitsrechtlicher Perspektive eine Herausforderung für Sicherheitsbehörden, Rettungsdienste und Veranstalter dar.

Trotz der tragischen Ereignisse der letzten Wochen bitten die Stadt Bamberg und die Polizeiinspektion Bamberg um Besonnenheit und Gelassenheit: Es gibt keine konkrete Terrorgefahr oder Bedrohungslage für Bamberg.

Das Sicherheitskonzept der Sandkerwa wurden dennoch konkret geprüft, überarbeitet und angepasst. Der Einsatz beginnt für die Polizei in diesem Jahr deutlich früher. Hinzu kommt eine Verdoppelung der privaten Sicherheitskräfte bei der Traditionskerwa durch die Veranstalter.

Zudem wird es stichprobenartige Taschen- bzw. Rucksackkontrollen geben. Die Veranstalter weisen deswegen darauf hin, nach Möglichkeit größere Taschen oder Rucksäcke zu Hause zu lassen.

Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es bekanntlich nie und nirgendwo. Auch in Bamberg ist das so. Aber die Einsatzkräfte und die verantwortlichen Stellen werden alles dafür tun, höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten: Die Polizei, die Feuerwehr, die Rettungsorganisationen, die städtischen Sicherheitsbehörden und die Veranstalter arbeiten ruhig und effektiv zusammen.

Inhalt:

Zugang, Öffnungs- und Sperrzeiten: 

 

Sandkerwa

Die Sandkerwa ist ein offenes Straßenfest ohne Absperrungen, Bauzäune und Einlassschleusen. Schon zu Beginn wurde allerdings ein Festgebiet definiert, das sich im Wesentlichen im Bereich des historischen Sandgebiets, in den mittelalterlichen Gassen am Fuße des Dombergs befindet. Die Familienkirchweih findet am Markusplatz statt. Der Zugang in das Festgebiet erfolgt über Obere und Untere Brücke, Schranne, Pfahlplätzchen, Domplatz und Markusbrücke/Untere Sandstraße. Wie bereits in den letzten Jahren wird in diesem Jahr die Ringleinsgasse nur noch als Ausgang verwendet und alle Feuerwehrzufahrten werden gesperrt. (Google-Maps-Karte mit den wichtigsten Orten)

 

Jede Nacht wird von der Polizei mit dem Ordnungsamt die Einhaltung der Sperrzeit - 01:00 Uhr - überwacht. Ausgabeende im Festgebiet ist einheitlich 00:30 Uhr.


Zudem wurde mit Stadtratsbeschluss vom 24.07.2013 für die Zeit der Sandkirchweih eine Verordnung beschlossen, die für alle in der Umgebung des Sandkirchweihgebietes befindlichen Gaststätten (erlaubnispflichtigen und erlaubnisfreien) und Vergnügungsstätten den Beginn der Sperrzeit einheitlich auf 03:00 Uhr vorverlegt.

 

Sandkerwaverordnung Anlage 2 - Plan des Gebiets mit ausgeweiteter Sperrzeit

Mit der strengeren Sperrzeitregelung sollen die immer höher werdenden polizeilichen und rettungsdienstlichen Einsatzzahlen wegen Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und alkoholisierten Personen gesenkt werden.

 

Wegen der Altstadtgassen und des traditionellen "Gemöäs" werden Einsatzkräfte und Material bereits vor Ort vorgehalten.  

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Lautsprecher-Warnanlage:

Erstmals wird 2016 eine Lautsprecher-Warnanlage installiert, damit Festgäste und Besucher gezielt über kritische Situationen informiert und zur Räumung des Festgebietes aufgefordert werden können.

Bitte folgen Sie ggf. den Anweisungen der Polizei und helfen Sie dann auch Ortsunkundigen und Personen mit Handicap.

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Verkehrsrecht und allgemeines Sicherheitsrecht:

 

Tägliche Sperrungen sorgen dafür, dass das Festgebiet nicht durch Durchgangsverkehr zusätzlich belastet wird. Zusätzliche Sperrungen aus Anlass des Fischerstechens am Sonntag, 28.08.2016, ab 12:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr und aus Anlass des Abschlussfeuerwerks am Montag, 29.08.2016, ab 19:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr dienen dem Zweck, auch den Umgriff des Festgebiets von Verkehrsbelastungen frei zu halten. Der sicherheitsrechtliche Bescheid des Ordnungsamtes für die Sandkirchweih 2016 enthält ebenfalls Auflagen, die sich mit den speziellen Problembereichen der Sandkirchweih befassen.

 

Am Eröffnungstag findet eine Begehung und Abnahme des gesamten Festgebietes statt. Erst wenn alle Behördenvertreter das Abnahmeprotokoll und die Freigabe unterschrieben haben, ist die Abnahme beendet.

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“Gemöä“-Warnung:

Sandkerwa 2010

Hinweis: Zum Vergrößern einfach ins Bild klicken ... 

 

Aufgrund der städtebaulichen Situation und nicht zuletzt der in den vergangenen Jahren ständig gewachsenen Besucherzahlen herrscht eine zum Teil bedrückende Enge im Kerngebiet der Sandkerwa. Vor allem an den Abenden, am Kirchweihwochenende ganztags sowie zur Zeit des traditionellen Fischerstechens am Sonntagnachmittag ist in Teilen des Festgebiets kein Durchkommen. Traditionell besonders übervölkert sind die Obere Sandstraße zwischen Elisabethenstraße und Herrenstraße, aber auch die Bereiche vor den jeweiligen Bühnen, auf denen Live-Musik dargeboten wird. Während des Fischerstechens und des Feuerwerks tritt die Problematik zusätzlich auch auf der Markusbrücke, der Unteren Brücke und dem Leinritt auf. Daher sollten Personen mit Neigung zu Platzangst die genannten Zeiten und Orte meiden. Ebenso ist der Besuch mit Kleinkindern oder Hunden in Stoßzeiten nicht zu empfehlen. 

Bus statt Fahrrad

Besucher, die mit dem Fahrrad zur Sandkerwa kommen, werden gebeten, ihre Räder weit außerhalb des Festgebietes abzustellen. Das Mitbringen von Fahrrädern ist auf dem gesamten Festgebiet zwischen 20.00 und 02.00 Uhr verboten.

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Feuerwehr und Sanitätsdienst:

Brandschutz und technische Hilfeleistung - Feuerwehr

Für schnelle Rettungsmaßnahmen gibt es an zentraler Stelle im Sandgebiet eine Brandsicherheitswacht von Feuerwehrleuten und Unterstellmöglichkeit für Gerätschaften (z. B. Schutzanzüge, Atemgeräte, Feuerwehrleitern zur Personenrettung). Im eigentlichen Festgebiet befinden sich 38 Hydranten; eine Löschwasserentnahme aus der Regnitz kann improvisiert werden.

Medizinische Gefahrenabwehr - Sanitätsdienst:

An allen Tagen der Sandkirchweih wird im Festgebiet ein Sanitätsdienst vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) Bamberg gestellt, um in schnellstmöglicher Zugriffszeit lebensrettende Erstmaßnahmen einzuleiten.

Erreichbar sind diese Kräfte über die vorwahlfreie Telefonnummer 112.

Im Festgebiet werden sich, an strategisch günstigen Orten, die Helfer des Sanitätsdienstes aufhalten. Im Bereich "Am Kranen" steht ein gut ausgestatteter Unfallhilfsstellen-Container. Sie haben in ihren Einsatzfahrzeugen, die ebenfalls vor Ort sind, ausreichende Ausstattung, um bei kleineren Vorfällen Soforthilfe zu leisten. Für alle anderen Fälle gewährleisten sie eine professionelle Vorbereitung und den Transport ins Krankenhaus in der Umgebung. 2015 wurde die Zahl der Helfer und Einsatzfahrzeuge auf Anregung des Zweckverbands Rettungsdienst- und Feuerwehralarmierung (ZRF) erhöht und auch Notärzte zu den meistbesuchten Zeiten Dienst tun.

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Sicher zur Sandkerwa und wieder zurück:

ZOB von oben (Foto: www.thomasriese.com)

Mit dem Stadtbus bequem zur Sandkerwa ...

Auf der Internetseite der Stadtwerke Bamberg finden Sie alle Fahrzeiten der Stadtbusse sowie Änderungen und Neuigkeiten.

Mit dem „Sandkerwa-Express“ aus dem Landkreis zum Feiern ...

Das Landratsamt Bamberg organisiert auch heuer wieder gemeinsam mit mehreren Busunternehmen eine echte Alternative zum Auto: den Sandkerwa-Express.

Wie gewohnt pendeln die Busse am Freitag, 26. August, am Samstag, 27. August sowie am Montag, 29. August 2016 zwischen Bamberg und den umliegenden Orten. Die Hin- und Rückfahrt kostet 6,-- Euro. Die Rückfahrten erfolgen zwischen 23:15 und 02:15 Uhr, entweder von der Haltestelle Markusplatz oder der Haltestelle Tiefgarage Geyerswörth. Auf der Internetseite http://www.landkreis-bamberg.de/ finden Sie alle Fahrpläne und Infos zu den Fahrzeiten.

Wer "automobil" bleiben will - Parken leicht gemacht ...

Alle Parkhäuser bzw. Tiefgaragen und nähere Informationen zu den Park+Ride-Anlagen der Stadtwerke Bamberg GmbH finden Sie auf der Homepage der Stadtwerke unter Parken in Bamberg.

Weitere Informationen zu den Themen "Parken in Bamberg, ÖPNV, Baustellen-Info" finden Sie unter der Rubrik “Verkehr & Infrastruktur“.

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Verkehrshinweise und Anwohnerparken

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Untere/Obere Sandstraße, Elisabethenstraße, Karolinenstraße, Schranne und Markusplatz von Dienstag, den 23.08. bis Dienstag, den 30.08.2016 zu meiden. In dieser Zeit ist die Durchfahrt größtenteils gesperrt.

 

Auch gesperrt wird vom 23.08. bis 30.08.2016 täglich ab 18.00 Uhr die Untere Sandstraße - Markusbrücke und Markusstraße.

 

Zusätzliche Sperrung der Langen Straße am Sonntag, ab ca. 12.00 Uhr (Fischerstechen) und Montag, ab ca. 19.00 Uhr (Feuerwerk).

 

Während der Sandkirchweih steht im Kirchweihgebiet eine große Anzahl von Stellplätzen den Bewohnern nicht mehr zur Verfügung. Für diese Zeit werden Ersatz-Lizenzstellplätze Am Leinritt beim Baureferat und in der Unteren Sandstraße bereitgestellt. Um die Parkraumnot für die betroffenen Bewohner der Lizenzgebiete mit den Kennbuchstaben „J“ und „D“ etwas zu mildern, wird den betroffenen Bewohnern mit Parkausweis (Kennbuchstaben: „J“ und „D“) unter Benutzung des Parkausweises in den angrenzenden Lizenzgebieten zu parken gestattet:

  • Holzmarkt/Weide (Kennbuchstabe „H“),
  • Jakobsberg (Kennbuchstabe „R“)
  • und Altstadt (Kennbuchstabe „D“) .

Für die Anwohner am Markusplatz (Lizenzgebiet H) ist Ersatz in der Steinert- und Pfeuferstraße geschaffen.

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Informationen nur für Notfälle:

Bürgertelefon 0951 87-2525

Im Bedarfsfall tritt die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) der Stadt zusammen und besetzt im Falle eines größeren Schadensereignisses auch das Bürgertelefon. Wichtige  Informationen werden zudem im Internet unter www.bamberg.de bereitgestellt.

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Pläne und Info-Materialien der Stadt Bamberg:

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Weitere Informationen:

 

Pressemeldungen:

01.08.2016

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Weitere Infos:

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